Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) internet/web2.0’

Zusatzeinkommen für Wortakrobaten

internet.jpgWieder einmal ein Beispiel wie einfach Business sein kann, wenn es auf der Lösung eines Problems seiner Kunden basiert, und dazu die Stärken einer Community herangezogen werden.

Pickydomains hat sich auf das Aufspüren kurzer, knackiger Internet-Domains spezialisiert, die einfach zu merken sind und die Geschäftstätigkeit des Kunden bestmöglichst beschreibt. Kreativität, Fairness und (wieder einmal) Crowdsourcing machen PickyDomains erfolgreich und ersparen hunderte Stunden endlose Suche nach noch verfügbaren Internet Adressen.

Anders als bei nach Fixpreisen verrechnenden Naming-Agenturen bezahlt der Kunde nur, wenn ihm die vorgeschlagenen Domains auch gefallen, ansonsten erhält er seine eingesetzten 50 Dollar zurück.

Here is “our method”. Each domain namer thinks about what the site does, rather than how to name it. (Anm.: Diese sind auf mehrere Kontinente verteilt) You deposit 50 dollars and tell us about the site you need a name for. What the site does or will do. How many letters or words in your domain you want max. What keywords absolutely have to be in the domain. Dashes or no dashes. Dot com only or not. If we can use slang or not. Etc.

Auch weil die inflationäre Verwendung des Begriffs Crowdsourcing langsam nervt: PickyDomain setzt (so wie in Deutschland z.B. VisualOrgasm), auf die Stärke seiner (in diesem Fall kleinen aber eingespielten) Community, deren Domain Scouts am Ende des Projekts 50% des Honorars erhalten und nicht nur kostenlos gemolken werden.

www.pickydomains.com


 

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WeissSee°2250 - IdeenCamp mit Weitblick

Crowdsourcing und Open Innovation inmitten einer atemberaubenden Gletscherwelt: Junge Menschen suchen umsetzbare Ideen, die jungen Menschen ein Leben in einem lebenswerten Umfeld ermöglichen sollen.

WeissSee°2250

So oder so ähnlich kann die Vision Hannes Offenbachers zusammengefasst werden, die er im Projekt WeissSee°2250 realisiert, wenn vom 10.-13. September 2007 auf 2.250 Meter Seehöhe junge kreative Köpfe mit verschiedenen Experten und institutionellen Vertretern zusammentreffen, und in mehreren Arbeitsgruppen in ein “müheloses Wettspiel der Ideen” eintreten und deren Umsetzung vorbereiten. Denn WeissSee°2250 soll kein punktuelles Ereignis und schon gar keine weitere schöne Plauder-Veranstaltung sein, sondern Auftakt eines Prozesses, in dessen Rahmen Ideen für nachhaltige Innovationen auch tatsächlich realisiert werden.

Die interdisziplinäre Mischung der Teilnehmer soll dabei das Entstehen von innovativen Konzepten fördern. Damit es nicht nur bei den Ideen bleibt, werden Sponsoren die Umsetzung der besten Ideen unterstützen. Dass die Zielsetzung des Ideen Konvents aktuell ist wie selten zuvor, spiegelt sich derzeit ja auch in jeder Nachrichtensendung wieder: Kaum ein Newsblock, in dem nicht über Nachhaltigkeit oder themenverwandte Punkte wie z.B. Klimawandel berichtet wird.

Wer dabei sein will wenn weit ab von Hektik und Lärm des Alltags, neue Ideen entwickelt werden, kann sich ab April bewerben, denn Tickets gibt es für WeissSee°2250 keine:

WeissSee°2250 ist ein exklusives Event das höchsten Wert auf die erzielten Ergebnisse legt. Es ist keine öffentliche Veranstaltung. Man kann sich kein Ticket kaufen, sondern wird ausschließlich von den Organisatoren eingeladen. Ab April startet jedoch die offizielle Bewerbungsphase für Studierende, die den Kern der Teilnehmer stellen.

Ins Leben gerufen hat das vielversprechende Projekt wie schon eingangs erwähnt Hannes Offenbacher von COMDAO, einer Non-Profit Organisation mit Sitz in Wien, die das Ziel verfolgt, vernetztes Denken und Handeln zu fördern.

Danke, Hannes, für die Einladung in den Expertenkreis für das Projekt. Weil ich - wie sich ja schon in vorangegangenen Beiträgen mehrmals gezeigt hat - an das Prinzip der “Weisheit der Vielen” glaube, unterstütze ich die Initiative sehr gerne und werde auch in diesem Blog immer wieder über alles rund um WeissSee°2250 berichten.

Homepage WeissSee°2250


 

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KLMs XING

kundenbindung_klm.jpgJobBlog Herausgeber Marcel Widmer hat sich heute in einem öffentlichen Selbst-Brainstorming von der Online Plattform XING verabschiedet (’…ich habe damit nur Aufwand und keinen Nutzen.’).

Die Fluglinie KLM will seinen Kunden genau diesen bieten und setzt die Idee der Online Communities jetzt als Kundenbindungsinstrument ein.

Mit dem Club China und dem Club Africa bietet KLM seinen Kunden exklusive Online Business Clubs, deren Mitgliedschaft an eine Einladung gebunden ist.

KLM Kunden mit ähnlichen Flugdestinationen können hier netzwerken, sich für Meetings verabreden, über Geschäftsmöglichkeiten diskutieren oder sich über die gemeinsame private Vorlieben austauschen. Und das Service wird angenommen:

Club China, which was the first to launch in June 2006, has signed up over 3,000 members so far, 40% of whom log on at least once a month. [Springwise]

Bernd Röthlingshöfer, bei dem ich über das Programm zuerst gelesen habe, schreibt:

Machen Sie mehr für Ihre Kunden! Denn durch dieses Mehr erhöht man die Kundenbindung und bringt die Mundpropaganda in Gang. [...] Tolle Serviceidee. Eine Business-Community, die weitaus mehr Nutzen bietet als konventionelle Kundenclubs oder Kundenbindungsprogramme.

Vielleicht werden so auch die langweiligen, mit anonymen Gesichtern überfüllten Business Launches zu Treffpunkten an den man sich wieder wohlfühlt - dank besserer Kontakte und leidenschaftlicheren Gespräche.


 

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8 Fragen für jedes Crowdsourcing Projekt

crowdsourcing1.jpg‘Kunden zu involvieren ist kein kleines Projekt. Aber ein sehr vielversprechendes’,

schreibt Alexander Greisle heute bei Work Innovation und stellt 8 hervorragende Fragen, die im Vorfeld eines jeden Crowdsouring, Open Innovation oder User generated content-Projektes (oder wie auch immer man dazu sagen will), beantwortet werden sollten:

  • Wo im Innovationsprozess können wir von der Kundenintegration am meisten profitieren?
  • Wie profitieren unsere Kunden davon? Was sind wir bereit zu geben? Wie zeigen wir den Teilnehmern unsere echte Wertschätzung für ihr Engagement?
  • Welche Risiken haben wir bei der Kundenintegration und wie gehen wir proaktiv damit um?
  • Welche Kunden wollen wir warum mit einbeziehen?
  • Welche kulturellen Voraussetzungen brauchen wir dafür noch?
  • Mit welchen Methoden wollen wir die Kunden einbinden, online genauso wie offline?
  • Welche Eigenschaften benötigen wir auf der Mitarbeiterseite und welche Mitarbeiter sind am besten geeignet?
  • Welche methodischen und persönlichen Kompetenzen sind im Vorfeld aufzubauen?

Sehr schöne Übersicht, danke dafür! Könnte man noch hinzufügen: ‘Wie kann ich die entstehenden viralen Effekte bestmöglichst nutzen?’ Jeder muss alle obenstehenden Fragen für sich selbst beantworten, denn Standardfloskeln helfen an dieser Stelle niemanden weiter. Noch einen essentiellen Punkt greift Alexander auf:

Die Kultur muss die Offenheit verkraften und die entstehende Dynamik positiv für die Weiterentwicklung verwerten. [...] Ebenfalls wichtig: Die ganz banalen Methoden und Werkzeuge beherrschen bzw. sicherstellen, von der Moderation und Ideenfindung über Tools und Softwaresysteme bis hin zum Eventmanagement. [
Mehr dazu beim Alex]

Schlussfolgerung: Das einleitende Zitat würde ich durch Eliminieren des Begriffs ‘kleines’ sogar noch verstärken. Kunden zu involvieren ist ein Projekt das vor allem auch Zeit und Know-How verlangt und nicht nur einfach mal ’so nebenbei’ aufgesetzt werden kann.

Bringt man beides mit (oder holt sich die Erfahrung Dritter), dann wird Community Sourcing (‘…weil wir es nicht mehr mit einer anonymen Crowd sondern mit einer tollen Kreativcommunity zu tun haben’ [Matias Roskos]) nicht nur ein erfolgsversprechendes sondern auch ein erfolgreiches Projekt.

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Top Blogs: Endless Innovation

innovationsmanagement.jpg

Original picture by Ken Douglas

Früher war er Editor des unter Fanfaren-Klängen eingestellten FORTUNE Business Innovation Insider und hat immer wieder mal auf Beiträge von hier verlinkt, was mich gerade bei englischsprachigen Seiten immer ganz besonders freut (siehe hier, hier, hier oder hier). Seit Februar betreibt Dominic Basulto nun sein eigenes Blog:

Over the past year or so as the editor of the Business Innovation Insider, I started to pull together the various pieces of a new model for innovation that I’ll be calling Endless Innovation.

This model blends together some cutting-edge thinking that is occurring in the sciences, together with the latest thinking on innovation strategy from the business world. If all goes according to plan, this Endless Innovation blog will become the companion site for a forthcoming book on innovation.

Die neue Unabhängigkeit tut Dominic gut und er kann sich endlich noch persönlicher einbringen als bisher. Absolut empfehlenswertes Blog über außergewöhnliche Produkte und innovative Geschäftsmodelle. Gehört in den Feedreader für Innovationshungrige - und das nicht nur wegen des Mottos des neuen Online Journals, das sich in obigem Bild wiederfindet:

Klingt beinahe ein wenig ähnlich wie dieses hier :-).
Good luck with the new blog and your book, Dominic!

PS: Nahezu alle Chamäleons sind in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet. [...] Zusammen mit ein paar anderen Reptilien sind Chamäleons dafür bekannt, bzw. schon fast dafür berühmt, ihre Hautfarbe zu ändern. [...] Heutzutage wird oft behauptet, dass die Verfärbung zum Tarnen genutzt wird. Diese Annahme ist aber nur zum Teil richtig. Chamäleons benutzen ihre Farbe zur Kommunikation. Damit signalisieren sie Artgenossen ihre aktuellen Stimmungen und Gefühle, welche durch ein typisches Verhalten verdeutlicht werden können. [Wikipedia]


 

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