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Was hat Ihnen Ihr Blog bislang gebracht?
Gestern war wieder mal Interview Tag: 3 JournalistInnen und 4 Studenten(gruppen). Thema: Social Media, Web2.0, Crowdsourcing, Blogs und und und. Eine Frage hatten alle 7 Gespräche gemeinsam: “Was bringt Ihnen Ihr Blog?”

Ich hab das an verschiedenen Stellen (z.B. hier, hier, hier, hier) schon ausführlich genug erläutert, trotzdem aber versprochen das hier zu veröffentlichen: Abgesehen davon, dass ANDERS|denken egal ob für Interviews, Vorträge oder Workshops eine überaus nützliche (öffentliche) Datenbank meine Kernthemen ist, die meine Vorbereitungszeiten enorm minimiert hat, bringt dieses Blog vor allem:
Viele Freundschaften und wunderbare Momente der Freude. Nicht “nur” in Form von Kommentaren sondern auch Postkarten und Briefen aus Australien, Island, USA, Brasilien,… oder Mails wie dieses, das mich bereits im Sommer erreicht hat:
Hallo Herr Treichl,
durch Zufall bin ich vor Monaten auf ihre Seite www.andersdenken.at gekommen und habe dort, unter vielen Lesenswerten anderen, den Beitrag „10 Gründe gegen Hotelblogs“ gelesen. Das hat mich motiviert das Buch „Naked Conversations“ [Anm.: Inhalt siehe Amazon
] zu lesen und als Ergebnis sofort mit einem Hotel-Blog zu beginnen.
Das Blog ist zwar erst im Aufbau, macht aber viel Spaß. Ich möchte ihnen aber für ihren Anstoß sehr danken. Sollten sie mal ein entspannendes Wochenende brauchen, melden sie sich einfach. Ich lade sie gerne ein.
Leider konnte ich die Einladung noch immer nicht wahrnehmen, deshalb hier auch kein Hinweis oder zum Verfasser - und ohne Rücksprache zum aktuellen Projektstatus schon gar nicht. Ich werde meinem Besuch beim bloggenden Hotel-Direktor im nächsten Jahr aber sicher nutzen, um ihn nach seinen persönlichen Erfahrungen zu fragen, und diese in einem (weiteren) “Was hat dir das Hotel Blog gebracht” Beitrag veröffentlichen.
Ach ja, und dann hat mir Dieter Rappold vor einiger Zeit noch folgende Blumen zukommen lassen:
Hannes Treichl ist ein Phänomen - ich kenne niemanden der so gezielt und erfolgreich als Berater sein Blog als zentrales Vertriebs- und Akquiseinstrument entwickelt hat. Das macht ihn sehr glaubwürdig und schafft Vertrauen. Nebenbei sind seine Inhalte wirklich gut.
Danke, Dieter, aber verrat’ doch nicht, dass ANDERS|denken natürlich auch eine gewisse Akquise Funktion erfüllen soll und auch erfüllt ;-)
Lesetipp und weiterführende Beiträge: Was bringen Marketing Blogs?
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Nicht rentabel. Crowdspirit lernt - und adaptiert Geschäftsmodell.
Ich habe es hier im Blog und auch auf vielen Vorträgen immer gesagt: Crowdspirit (hier nachlesen) ist und war immer mein persönlicher Favorit unter vielen Crowdsourcing Unternehmen. Höchste Zeit also wieder mal für ein Update.
Einführend für alle neu hinzugekommenen Leser dieses Video, das eigentlich der Trailer zu Jeff Howe’s Crowdsourcing Pflichtlektüre ist. (Linktipp ANDERS|denken: Einführung Crowdsourcing)
Letzte Woche hatte ich nach längerer Zeit wieder einmal das Vergnügen mich mit Lionel David, dem Gründer von Crowdspirit, austauschen. Dabei erfuhr ich, dass Crowdspirit aus den letzten beiden Jahren sehr viele Lernerfahrungen mitgenommen hat, und daher seit kurzer Zeit den Fokus auf seine wahren Kernkompetenzen legt.
“Das Geschäftsmodell war falsch”
Neben dem Mut, ein wegen seiner Komplexität in der ganzen Welt hochgelobtes Modell neu auszurichten, hat mich vor Lionels Offenheit beeindruckt, mit der er über die Neuausrichtung spricht. Aus dem Grund hier einige Originalzitate in Englisch.
When we were selecting the manufacturer of the first product, I made a summary of the situation especially regarding the business model. At this time, launching and selling the first product, which was a digital wall calendar, would have may be generated not more than 100K€ of revenues for CrowdSpirit.
If you take the basic assumption that crowdspirit was generating 10€ of net margin per product, which is excellent, multiply by 10 000 sales, which is very good, would have generated only 100K€ which is not a lot.
Taking into account all the effort for launching only product, the risks to be not able to sell the products and finally the expected revenues, it was clearly a wrong business model.
Hopefully, the concept of asking a community to “crowdsource” product was fine and did work fine (this digital wall calendar was a perfect example) but our business model was totally wrong.
Die letzten beiden Absätze gleichen sich, und ich lege jedem nahe sie 2x mal zu lesen. Lionel spricht nicht davon, dass der Ansatz, eine Community auch die Entwicklung von technischen Geräten übernehmen zu lassen, falsch ist, allerdings steht der Aufwand nicht in Relation zum Ergebnis. Vorhanden waren sowohl Potenzial, als auch die technischen Rahmenbedingungen!
Kernkopetenz der Community ist die Ideen-Entwicklung
Die wahre Kernkompetenz mit der sich auch Geld verdienen lässt, so Lionel, liegt in der Ideenfindung und -entwicklung, nicht in der Produktion und dem Verkauf. (Diesen Hinweis gab es diese Woche auch im Beitrag über das Möbel Crowdsourcing Projekt von meublounge.)
So to summarize, I thought that the core competency of CrowdSpirit was definitively not to manufacture and to sell products but clearly to make the idea merging so to “crowdsource” the ideas.
The final decision was made to open our model to external companies in order to crowdsource ideas on behalf of those companies. We decided then to change our business model and to design a totally new platform in order to reflect this strategy. The business model is now based on the sales of menbership to use the platform in order to be in contact with the community. CrowdSpirit is no more a manufacturer but an service intermediary which is less risky and more cost efficient.
Diese Stärke (”expertise”) bietet Crowdspirit jetzt verschiedenen externen Unternehmen an, und Interessenten gibt es lt. Lionel David genügend. Zielgruppe sind vor allem junge, kleine und mittelständische Unternehmen.
Crowdspirit “Reloaded”
Klar, dass das “neue” Modell funktionieren wird, denn nicht für jedes KMU macht es Sinn, eine eigene Community aufzubauen - auch wenn das Interesse bei vielen (merke ich zumindest in meinen Vorträgen) sehr groß ist.
Mit verbesserter Plattform und neuer Motivation gehen Lionel und sein Team an Aufträge wie zum Beispiel diesen aus dem Segment Telekommunikation heran:
One of our customer has developped a real time technology for mobile phone and is looking for new application for its technology. The winning ideas will be developped by our clients with the help of the winners. An other customer has developped a search engine of image and is also looking for application of its technology.
Wer jetzt Crowdspirit vorbei schaut, wird vorerst noch auf eine rein französische Plattform stoßen, denn in Phase 1 will Lionel seine Kräfte auf den großen Wirtschaftsraum Frankreich legen. Aber schon bald wird es Crowdspirit auch wieder in Englisch geben - und Lionel hat versprochen, und das rechtzeitig wissen zu lassen.
Our plan is to open the services to international companies in the coming months but I have not yet a real timeline. I will personnaly take care to inform you about the international launch.
Thanks, Lionel, and as usual good luck - we will keep an eye on you :-)
Homepage: www.crowdspirit.com
Blog: www.crowdspirit.com/blog
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Demokratisierung des Möbeldesign(er)s: Meublounge.com
Was Crowdspirit im Elektronikbereich, Threadless für Shirts und Crow’n'Crow für Lifestyleprodukte, will das junge Start-Up Meoublounge (www.meublounge.com) für Möbel werden: Eine Plattform auf der junge Profi- und Amateurdesigner Möbel designen und bestimmen, welche Designs umgesetzt und verkauft werden sollen. Sogar die Produktion und den Verkauf will das Gründerteam selber in die Hand nehmen.
Endlich wieder mal ein Startup aus Österreich, über das ich hier sehr gerne berichte, noch dazu wo es um Crowdsourcing geht, und mich die Idee an ein Zitat aus einem älteren Beitrag hier im Blog erinnert hat: “People want to participate in the design of their lives.”
Das Geschäftsmodell (business model) von Meublounge
- Designer erstellen Designs
- 4 Wochen Diskussion der Designs und Überarbeitung
- Bewertung durch die Community
- Umsetzung durch Möbelhersteller
- Verkauf im Online Shop
- Beteiligung der Designer am Umsatz
meublounge offers a platform where designers and people interested in furniture can come together to share their ideas, discuss designs and consequently bring them to life. For you, as a designer, meublounge provides a place to promote yourself and to form online relationships. For you, as someone interested in furniture, meublounge provides a place where your voice is heard and makes a difference.
Neben Prämierungen im Rahmen von Design Contests werden die Designer dauerhaft mit 5% an den Umsätzen beteiligt.
Aussichten, Einschätzung
Meublounge zum Zeitpunkt der Betaphase zu bewerten ist zu früh, denn ich bin mir sicher dass noch viele Lernkurven durchschritten werden müssen, um am Ende die wahren Kernkompetenzen herauszufiltern, und seine Kräfte und limitierten Ressourcen darauf fokussieren zu können.
Das Modell klingt sehr spannend, hat aufgrund seiner Komplexität aber sicher noch mit einigen kritischen Faktoren zu kämpfen. Der vielleicht größte ist das Handling und die Kontrolle der Produktion, und ich hoffe dass sich das junge Team hier nicht übernimmt. Auch bin ich mir nicht sicher, ob sich über den Online Shop so viele Möbel verkaufen lassen, wie sich Meublounge das erhofft. Das Vorzeige-Crowdsourcing Unternehmen Crowdspirit hat aufgrund dieser Überlegungen übrigens kürzlich Geschäftsmodell geändert, wie mir Gründer Lionel David vor einigen Tagen erzählt hat (mehr dazu demnächst auf ANDERS|denken).
Ein wenig fehlen mir (noch) Anreize für jene Mitglieder der Community, die bei Meublounge passive Rollen einnehmen - z.B. Ideengeber und Kritiker, die selbst keine eigenen Designs erstellen, sehr wohl aber für Marktforschung und Produktion wertvolle Inputs geben können. (vgl. FLIRT Model of Crowdsourcing).
Dem Gründerteam wünsche ich alles Gute! Ich bin gespannt wie es mit Euch weitergeht und werde laufend zu Eurem Projekt hinüberschielen.
Login für ANDERS|denken Leser
Auf meublounge.com ein geschlossener Beta Test mit der Aufgabe einen “Muss ich haben Kaffeetisch” zu designen (anOTHER coffeeTABLE). Wer sich nicht gleich anmelden will kann mit dem ANDERS|denken Login “-3XER!Ao” einen schnellen Überblick verschaffen, der Euch vielleicht Lust aufs Anlegen eines eigenen Profils macht.
Aufmerksam geworden bin ich ich auf Meublounge nicht durch eine Pressemitteilung, sondern duch das Blog von Roman Pickl, Gründer von Meublounge, dem ich daraufhin einige Fragen gestellt habe. [Weiterlesen] »
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Video fürs Wochenende: Wenn Kühe Jacken tragen
Das Video fürs Wochenende ist heute ausnahmsweise mal mehr ein Fernsehtipp.
Vor einigen Tagen lernte ich die junge Österreichin Daniela Krautsack kennen. Danielas Geschichte faszinierte mich, denn sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Leidenschaft, Mut, Ausdauer und harte Arbeit auszahlen und sich eine erfolgreichsversprechende Karriere anbahnt.
Eigentlich wollte Daniela “nur” mal quer durch die Welt fahren. Aus der Weltreise wurde schon bald eine Forschungs-Reise zum Thema Ambient Media und Werbung im öffentlichen Raum. Daniela organsierte sich selbst Interviews mit Experten von Agenturen, großen Markenartikel-Konzernen und Konsumenten auf der Straße.
“Ich habe mein ganzes erspartes Geld aus 20 Jahren in das Projekt investiert”, erzählt mir Daniela am Telefon.
Belohnt wird ihre Leidenschaft erstmals so richtig am kommenden Montag (15. September, 22:30h), denn dann zeigt ORF2 eine 35minütige Doku über “Ambient Media”. Einen englischen Trailer gibt es auf Danielas Webseite (www.cowsinjackets.com) zu sehen.
“Für einen deutschen Trailer, die Arbeit an meinem Blog und meinen YouTube Kanal war in den letzten Wochen kaum Zeit”, sagt Daniela, “denn im Moment stelle ich aus über selbst gedrehten 250 Video-Tapes eine DVD zusammen, die ab November im Handel erhältlich sein wird, und vor allem Marketing- und Kommunikationsexperten ansprechen soll.” Fürs nächste Jahr plant sie zusätzlich ein Buch über Ambient Media und Werbung und mal sehen: Vielleicht gibts für ANDERS|denken Leser wieder mal ein besonderes “Zuckerl” - wäre ja nicht das erste Mal :-)
Hier noch der Link zum “CowsInJackets” Blog von Daniela Krautsack, der bislang zwar noch mager gefüllt ist, den Dani aber schon bald ausbauen wird. Ich freu mich drauf, und wünsche dir, liebe Daniela, weiterhin viel Erfolg!
Fotos: Daniela Krautsack
Linktipp im ANDERS|denken Blog
Ambient Media und Werbung: Die besten 3D Streetpaintings der Welt.
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Faul sein ist nützlich…

…sagt der Berliner Autor Markus Albers in seinem Buch “Morgen komm ich später rein”.
Vor einiger Zeit hat mich Markus kontaktiert und angeboten, den Lesern von ANDERS|denken einen kurzen Gastbeitrag zum Thema Kreativität zur Verfügung zu stellen. Natürlich konnte ich da nicht Nein sagen und freue mich den Beitrag hier veröffentlichen zu dürfen.
Dir, lieber Markus, wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit deinem Buch, und gratuliere dir hier auch zur hervorragenden Presse- und Marketing-Arbeit! (www.morgenkommichspaeterrein.de, www.markusalbers.com, “Morgen komm ich später rein” bei Amazon kaufen).
Wer mit dem Autor in persönliche Diskussion treten möchte, hat z.B. schon diese Woche im Blog des Business Club für Querdenker, Innovatoren und Wertschöpfer eine Möglichkeit dazu, denn Markus ist dort aktuell als “Gastblogger” unterwegs.
Gastbeitrag Markus Albers - Faul sein ist nützlich!
Vorsicht – das nun Folgende ist möglicherweise nicht jugendfrei. Es wird einen schlechten Einfluss ausüben, auch auf Erwachsene. Es könnte Ihr Weltbild erschüttern und Ihre Vorstellungen davon, was sich gehört. Aber es muss gesagt werden: Faul sein ist nützlich. Faulheit ist – anders als das Wörterbuch behauptet – nicht das Gegenteil von Fleiß, und Freizeit ist nicht der Feind der Arbeit. Phasen des selbstbestimmten Müßiggangs sind vielmehr notwendige Voraussetzung für Kreativität. [Weiterlesen] »
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Gib’s auf! Marketing-Blogs bringen nichts.

Oder etwa doch?
“In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest ist dies mein Eindruck. Interessant einmal nachzufragen, warum sie gestartet wurden und was sie bringen,” meint Michael van Laar und fragt einige Blogger nach deren Erfahrungen mit ihren eigenen blogs.
Hier meine Antworten auf die 4 Fragen, womit gleichzeitig drei noch offene eMails von Diplomanden erledigt sind, da Eure Fragen in die beinahe gleiche Richtung gehen:
Seit wann gibt es das Blog?
ANDERS|denken gibt es seit März 2006.
Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Ursprünglich nur der Wunsch nach einer simplen Datenbank, um für Vorträge und Präsentationen schnell und gut sortierte Beispiele für außergewöhnliches Marketing und neue Geschäftsmodelle parat zu haben. (Mehr siehe auch dieser Beitrag.)
Welchen Zweck hat das Blog?
Siehe Auslöser. Darüber hinaus: Mehrwert für meine Kunden, Möglichkeit (beinahe täglich) mit ihnen in Kontakt zu bleiben, ohne Sie mit Werbeflyern und Newslettern vollzumüllen - (Permission-)Marketing ohne einen Euro Werbebudget sozusagen, denn für die selbe Reichweite müsste ich einige ganzseitige Anzeigen in Zeitungen schalten… und dann wären da noch die Streuverluste … nein, danke! :-)
Was hat das Blog bisher „gebracht“?
Zum Glück seinen Zweck erfüllt, viele neue Kunden und spannende Aufträge, tausende Abonnenten und Leser und viele neue Kontakte. ANDERS|denken ist längst zu meinem wichtigsten (weil selbstlaufendem) Akquisekanal geworden. Interessanter Nebeneffekt: Bei meinen Aufträgen geht es heute zu 80% um Projekte, bei denen das Internet und seine Möglichkeiten eine zentrale Rolle spielen.
Am meisten bin ich aber dankbar für neue Ideenimpulse, Linktipps zu Beispielen die ich anders nicht gefunden hätte und den vielen Kommentaren, die immer wieder dazu beitragen den Horizont zu erweitern.
Weitere Antworten…
Ich bin neugierig, was andere KollegInnen wie Dieter Rappold, Burkhard Schneider, Nicola Simovic, Karin Schmollgruber, die Jungs von Brainwash, Martin Schobert und Markus Hübner, auf die selben Fragen antworten werden.
PS: Danke, Karin, fürs Zuwurfes dieses “Stöckchens” und auch dir, Michael, für die kurzen Fragen zur Selbstreflexion. Bin gespannt auf deine Zusammenfassung “Was Marketing-Blogs wirklich bringen”.
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Interview mit Finanz-Blogger Joe Fischler
“Ich diene Mitbewerbern gerne als Informationsquelle, dann wissen sie nämlich, wo sie mich finden, wenn sie mehr wissen wollen oder Unterstützung brauchen.”
Ich habe gestern auf seine 34-teilige Business Plan Serie verwiesen. Bereits vorher habe ich Joe Fischler, Österreichs erfolgreichstem Finanzblogger einige Fragen über seine Motivation zu der kostenlosen Serie und seinem Blog gestellt.
“Ich habe viele Menschen kennengelernt, auch Kunden konnte ich über das Blog gewinnen.”
Herausgekommen sind 15 Antworten von denen einige vielleicht dem einen oder anderen Leser bei der Entscheidung “Eigenes Blog ja/nein” weiterhelfen könnten. [Weiterlesen] »
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ANDERS|denken.tv: Hotel-Blog über das “Süsse Leben”

Gestern ging es hier um 10 Gründe die gegen Hotel-Blogs sprechen könnten. Heute folgt der Gegenpol: 5 Touristiker aus Südtirol haben sich vor einigen Jahren zum Konsortium der Dolce Vita Hotels zusammengeschlossen und starten jetzt ein Gemeinschaftsblog.
5 Hoteliers und ihre Teams schreiben ein Weblog.
Wozu die Mühe? Wo liegt der Unterschied zu unserer Webseite? Ganz einfach: Hier gewähren wir Einblicke in spannende Geschichten rund um die Dolce Vita Hotels, erzählen von außergewöhnlichen Erlebnissen und Erfahrungen unserer Gäste, von Wanderungen oder Fitness-, Wellness- und spektakulären Sportaktivitäten, und verraten Tricks unserer Meisterköche.Auf ganz menschliche Art wollen wir Ihnen das Südtiroler Vinschgau, das Meraner-Land und seine Menschen näherbringen, und es wird hier auch bald etwas zu gewinnen geben! [Zitat Dolce Vita Blog]
Ich durfte die Chefs der 5 Sterne Wellness Tempel auf einem Teil ihres Weges zum “Dolce Vita Blog” begleiten, und die Zusammenarbeit hat großen Spaß gemacht. Nicht nur aufgrund des Ergebnisses, sondern vor allem wegen der positiven Einstellung, dem Mut neue Wege zu gehen und der Ideenvielfalt des gesamten Teams.
“Uns ist es wichtig, unsere Gäste persönlich anzuprechen. Ein Baustein zu dieser Form der Gäste-Bindung soll das Dolce Vita Blog sein, in dessen Gestaltung wir unsere Gäste aktiv einbinden wollen. Das erzeugt nicht nur Bindung, sondern unterscheidet uns vor allem von anderen und unterstützt unsere Glaubwürdigkeit. Wir sind “first mover” und das erste bloggende Hotel-Konsortium im gesamten deutschsprachigen Raum.”
[Klaus Ladurner, Dolce Vita Hotels]
Unsere bezaubernde VOdA Kollegin Verena hat im Laufe des Projekts mit Klaus Ladurner, einem der bloggenden Hoteliers ein 3-minütiges Video-Interview geführt. Es geht u.a. um die Gründe, die die Hoteliers zum Bloggen getrieben haben, wie sie ihr Blog bekannt machen wollen und wozu der ganze Aufwand überhaupt gut sein soll.
Anmerkung: Wer neben den charmanten nord- und südtiroler Dialekten auch noch das Rauschen im Hintergrund hört - dieses kommt vom Wasserfall direkt neben dem Pool wo Verena Klaus Ladurner zum Interview gebeten hat, denn an einem anderen Ort hätten sich die weit über 30°C an dem Tag wohl kaum aushalten lassen.
Webseite: www.dolcevitahotels.com | Blog: www.dolcevitablog.com
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Interview mit Bestseller-Autor Karl Gamper
Vor einigen Tagen habe ich mit
Bestseller-Autor Karl Gamper ein Interview über sein aktuelles Buch “Es ist alles gesagt. Jetzt braucht es Beispiele.” geführt.
“Wir brauchen Beispiele, keine neuen Theorien! Könner braucht die Welt. Menschen, die demonstrieren, dass sie das, was sie wissen, auch umsetzen können. Weise. Wissen zeigt sich in unseren Handlungen, nirgendwo sonst.” (Karl Gamper)
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ANDERS|denken.TV: Geschäfts-Konzept für den Sommer-Tourismus

Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten.
Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit MountainAiring ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch im Sommer mit Gästen füllen soll.
- Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie Profis auf ihren Traum vorbereiten wollen.
- Das Konzept: Auf einer der höchsten Laufstrecken Europas soll Höhentraining für Trainingserfolge sorgen.
Hoch über der Idalp (Ischgl, Tirol, Österreich) wurde in über 2.500m Seehöhe eine 10km lange Laufstrecke ausgeschildert, Sportärzte erstellen individuelle Trainingspläne, und auch Mahlzeiten und Rahmenprogramm sind auf das große Ziel abgestimmt.
“Die Univeristät Innsbruck erstellt derzeit eine Studie die bestätigt, dass schon nach einer Woche 75% des vollen Trainingseffektes eines normalerweise 3 Wochen dauernden Höhentrainings erzielt werden”, erklärt der mutige Hotelier stolz.
Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Igschler schreibt österreichische Touristik-Web2.0-Geschichte:
“Endlich ein österreichischer Hotelier, der bloggt!” schreibt Karin Schmollgruber in einem Kommentar zum ersten Beitrag auf Christoph Seiwalds Blog www.hoehentraining.at.
Das Besondere daran: Ich glaube mit dem Blog zu MountainAiring ist er der erste Hotelier Österreichs überhaupt, der sich an dieses Medium heranwagt. Mal sehen welche Nachahmer es geben wird. (Wenn ich mich mit der Aussage irre, bitte jederzeit die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags benutzen, danke!)
Ich habe Christoph Seiwald am Wochenende in Ischgl getroffen. Es war nicht geplant, aber spontane Aktionen haben ja durchaus ihren Reiz. Und so kam es, dass wir uns kurzerhand eine Videokamera schnappten, und das erste Interview für ANDERS|denken.TV aufnahmen. Die Bild- und Ton-Qualität des 10minütigen Gesprächs ist leider nicht die beste, aber es ging mir vor allem darum, einen vor Elan und Unternehmergeist sprudelnden Idealisten und Vordenker hautnah auf dieses Blog zu bringen.
Worüber haben wir geredet? Über die Idee von MountainAiring, Hürden bei der Umsetzung der Idee, mitten in einem Ski- und Promigebiet (Ischgl ist bekannt für seine Höhen-Konzerte mit Weltstars, Abstecher von Paris Hilton, Pop-Stars Kanditaten, u.a.) ein Konzept für ein (leistbares!) Sommertrainingskonzept zu implementieren, welchen Vorteil sich der Hotelier von seinem Blog erwartet und wohin die Reise noch gehen soll.
Letzeres klingt nicht unspannend: MountainAiring könnte schon bald zu einem Franchising-Konzept weiterentwickelt werden.
Zum Abschluss dieses Beitrags 5 (Mit-)Gründe, warum mir das Konzept und dessen Umsetzung gefallen, und durchaus beispielhaft für viele andere Unternehmer sein können:
- Positionierung
Ischgl ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde Österreichs in der auf über 2.000m (Anm.: jene Höhe aber der Höhentraining möglich ist) gelaufen werden kann. Dennoch ist MountainAiring das erste Tourismuskonzept, das sich ganz klar als professionelles “Höhentrainings-Mekka” für Hobbysportler positioniert. - Spezialisierung auf eine Zielgruppe.
Halbherzig wäre gewesen “alle Läufer” anzusprechen, und hätte als Differenzierungsmerkmal in diesem Fall wohl nicht funktioniert. Es gibt im Zielgebiet des Unternehmens hundertausende Marathonläufer. Viele von ihnen leben in Großstädten mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, oder weit entfernt von Bergen, in denen Höhentrainingseffekte erzielt werden können. - Probleme erkennen und lösen.
Während der gesamten Umsetzung standen für Christoph Seiwald direktes Feedback aus der Zielgruppe und laufende Abstimmung mit Experten im Mittelpunkt. Nur so erfuhr er alles über Wünsche und Probleme seiner künftigen Kunden, und konnte die Erkenntnisse in sein Konzept implementieren. - Die Umsetzung.
Ausdauer, Feinfühligkeit, Weitblick und unternehmerischer Mut während der gesamten Phase der Umsetzung. - Nachhaltigkeit und Weitblick.
Für MountainAiring mussten weder neue Liftanlagen, Straßen oder Betonklötze errichtet werden. Statt dessen nutzt der Unternehmer was er direkt vor seiner Haustüre findet: Natur, Wanderwege und Berge. Und wenn (lt. der letzten Woche veröffentlichten EU Studie über Klimawandel) im Jahr 2050 an der Ostsee Palmen wachsen und Südeuropa in Hitze erstickt, wird auch in den Alpen Schnee zur Mangelware werden - und den brauchen Marathonläufer wohl kaum…
www.mountainairing.com | www.hoehentraining.at
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Interview auf ConnectedMarketing.tv
Ich hatte gestern das Vergnügen mich mit Martin Oetting, seines Zeichens Experte für Mundpropaganda und virale Werbung, zum Mittagessen zu treffen. Wir haben über Crowdsourcing, Viralmarketing und die aktuelle trnd Live Earth Kampagne gesprochen. Worum es dabei geht:
Live Earth – gemeinsam gegen den Klimawandel
Um möglichst viele Leute zum Mitmachen zu bewegen, hat Al Gore – der ehemalige Vizepräsident der USA, der sich seit längerem für das Thema Klimaschutz einsetzt – das größte Benefizkonzert aller Zeiten gestartet: Life Earth am 07.07.07.MSN unterstützt dieses Projekt als Hauptsponsor, überträgt alle Konzerte live im Internet und kümmert sich darum, das Konzert bekannt zu machen und möglichst vielen Leuten Tipps zur Reduzierung von CO2 zur Verfügung zu stellen.
Wir suchen dazu mindestens 2.000 trnd-Partner als Live Earth Aktivisten und sieben trnd-Partner, die als Live Earth Reporter für uns vom deutschen Konzert aus Hamburg berichten. [Mehr dazu hier]
Tolles Projekt, viel Glück dabei!
Was dabei herauskommt, wenn mir bei über 30° Münchner Hitze und noch dazu nach dem Mittagessen spontan eine Kamera hingehalten wird, gibt es im 3minütigen Videointerview auf Connected Marketing zu sehen.
Themen: Mundpropaganda und die Crowdsourcing Agentur VOdA (worüber ich hier bislang überhaupt noch nicht geschrieben habe, das aber bestimmt noch nachhole sobald es die Zeit erlaubt…)
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Krieg der Puppen: Girlz, Fashion & Lifestyle
In den 70ern kam Isaac Larian mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel.
Eine Geschichte über eine Bilderbuch-Karriere, ein gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept, und harte Bandagen im Kampf um Marktpositionen. [Weiterlesen] »
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