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Download Tipp: Word of Mouth (Mundpropaganda) Marketing

Wie schaffen es hunderte schwedische Fußballfans, sich Stunden vor einem Spiel zu einer ganz bestimmten Zeit an einem ganz bestimmten Ort mitten in Innsbruck, fernab ihrer Heimat in denen Zeitungen darüber informieren hätten können zu treffen, um gemeinsam durch Innsbrucks Straßen zu ziehen? - Durch Kommunikation, Mundpropaganda, “Weitersagen“.
Viele Unternehmen können nur davon träumen, dass Mundpropaganda für die Weiterempfehlung von Produkten, Dienstleistungen, Restaurantipps,… so funktioniert wie in diesem Beispiel.
Dave Balter und BzzAgent haben ein neues eBook zum kostenlosen Download bereitgestellt. Es geht darin um eines der spannendsten Marketingthemen mit denen sich viele Unternehmen (oder auch nicht) gerade beschäftigen. Mundpropaganda-Marketing.
The Word of Mouth Manual: Volume II is split into three enlightening, funny sections, all working together to prove that WOM is one of the most powerful marketing mediums on the planet. Check them out:
Zwar ist das eBook in Englisch geschrieben, aber das sollte erstens kein großes Problem für Marketer darstellen, und zweitens ist es dank vieler Praxisbeispiele (Storytelling) leicht zu lesen - hineinschmökern lohnt sich in jedem Fall.
Hier gehts zum Gratis Download des eBooks bei Rohit Bhargava (Influental Marketing Blog).
Danke, Markus, für den Linktipp!
Kostenloses Ideen Hörbuch
Die Kollegen vom Ideentower bieten ab sofort monatlich einen Ideen- und Inspirationspodcast zum kostenlosen Download an: Ideen immer und überall…
“Mit Ideentower ONAIR gibt es ab sofort einmal pro Monat ausgewählte Artikel zum Anhören z.B. beim Sport, im Auto, in der Bahn oder am Strand.”
Besonders freut mich natürlich dass neben inspirativen Beispielen aus dem Ideentower und Best Practice Business Blog auch immer wieder Beiträge von ANDERS|denken dabei sein werden.
Zur Folge 1 von Ideentower ONAIR gehts hier…
Nachsatz für meine kritische Diskussionspartnerin von gestern:
Das meinte ich mit “So funktioniert das Grundprinzip von Web2.0“:
Stell Anderen (brauchbare) Inhalte zur Verfügung anstatt sie in deinem Schreibtisch zu versperren, und diese werden sie (nachdem sie sie ebenfalls für nützlich eingestuft haben) für dich verbreiten ;-)
Die einzigartigsten Hotelzimmer der Welt

Ein Designleckerbissen nicht nur für Architekten sondern auch ein Ideenpool für innovative Touristiker: Die im Juni erscheindende Hochglanzpublikation von TheCoolHunter über die coolsten Hotels der Welt. Aber es kommt noch besser…
Our first book, the World’s Coolest Hotel Rooms, will come out June 1. Published by Harper Collins Publishers (US) and designed by the Sydney based War Design, the inaugural Cool Hunter book will soon be followed by the next volume, the World’s Coolest Houses.
In einer Zeit in der Crowdsourcing in aller Munde ist gehen auch in diesem Projekt nicht ausschließlich Redakteure auf Bilderjagd. TheCoolHunter ruft über seine reichweitenstarke Internetseite (ca. 2 Mio. Page Views / Monat) Leser, Hotelier, Architekten und Reisende auf Vorschläge einzuschicken.
To make that happen, we are on a furious hunt for supremely cool projects from beach homes, country homes and city pads to holiday houses and ski retreats, we want to know where the coolest houses are. We are looking for the most unique houses from Sao Paulo to Sydney. Slightly cool, standard-issue luxury won’t do it.
Also los, worauf noch warten? Eine bessere Gelegenheit für kostenloses Marketing kommt heuer nicht mehr!Alle weiteren Infos bei CoolHunter
100 Problemlösungen in 20 Minuten

Ein Problem und viele Köpfe die es lösen.
Am 4. April finden an der FH Kufstein die nächsten Ideentage (www.ideentage.at) statt. Ich hatte hier und hier schon darüber berichtet.
Für alle die es nicht schaffen einmal an einem “etwas anderen” Brainstorming teilzunehmen, gibt es auf verschiedensten Brainstorming-Plattformen im Internet ebenfalls die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit zu vielleicht überraschenden Ergebnissen zu kommen (Beispiel siehe hier).
Die Berliner Agentur Avenue (Spezialist für Kreativität, Innovation und Veränderung) vernetzt über das Online Brainstorming Tool iStorm Teilnehmer (wenn gewünscht weltweit) und bietet so eine tolle Ergänzung für Live-Kreativworkshops.
iStorm nutzt Ihre Ressourcen, Ihr Netzwerk und Ihre Kreativität, um basierend auf Ihrer Fragestellung in kürzester Zeit eine Vielzahl von Ideen zu sammeln und zu bewerten. Die Teilnehmer vernetzen sich online weltweit und entwickeln simultan Ideen. Alle Brainstormings werden angeleitet von einem Online-Moderator, der das freie und ungewohnte Denken unterstützt und die Teilnehmer gezielt in den Ideenfluss bringt. So entsteht ein Ideensturm, der weit über 100 konkrete Ideen, sowie 20 Ideenfavoriten hervorbringt.
Im Ideentower Blog macht David Jeggle allen Interessierten jetzt ein Angebot zum kostenlosen Reinschnuppern.
Exklusiv für unsere Leser verlost Ideentower in Kooperation mit Avenue drei iStorm-Demosessions! Schicken Sie uns eine Fragestellung zu einem Thema, dass Ihnen oder Ihrem Team (mindestens 6 Personen) auf den Nägeln brennt und für das Sie dringend innovative Ideen benötigen.
Wer also demnächst ohnehin einen Ideenworkshop geplant hat, könnte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern das Avenue Tool (nicht als Alternative aber sinnvolle Ergänzung) also durchaus einmal antesten.
Erfahrungsberichte könnt Ihr gerne hier in den Kommentaren hinterlassen.
www.istorm.de (mit Einführungsvideo)
Kostenloser Web2.0 Wegweiser für Einsteiger
Im Dezember bat mich Martin Schobert von der Österreich Werbung um einen Kurzbeitrag für einen “Social Web Wegweiser für den österreichischen Tourismus” und schrieb damals in seinem eMail.
Die Österreich Werbung möchte damit verständliche, simple Antworten auf wichtige Fragen rund um web & travel 2.0 geben und gleichzeitig Ansprechpersonen vorstellen, die helfen können die Vorgänge im und um das Web zu verstehen.
Dem Aufruf kam ich deshalb gerne nach, weil ich in viel zu vielen Diskussionen und Projekten (nicht nur mit Touristikern, Hoteliers, …) immer wieder die großen Fragezeichen in den Augen vor mir sah und noch immer sehe wenn das Thema auf Web2.0 und seine (Einsatz-)Möglichkeiten fällt.
Am Freitag letzer Woche stellte die ÖW den Wegweiser im Rahmen der ENTER 08 in Innsbruck und ich würde sagen: Ziel übertroffen! Die Broschüre gibt nicht nur Touristikern einen hervorragenden Überblick über das Thema, sondern kann genauso gut anderen Branchen nützlich sein!
Initiator Martin Schobert schreibt dazu im (brandneuen) Blog der Österreich Werbung:
Wir wollen Österreichs Touristikern damit Orientierung geben und die Richtung aufzeigen, in die sich Kommunikation im Web in den nächsten Jahren entwickeln wird. Denn Web 2.0 hat definitiv einen Wandel der Online-Kommunikation mit sich gebracht. Und dieser Wandel ist schon passiert, egal ob wir wollen oder nicht.
Deshalb haben wir Österreich Werber diesen “Social Web Wegweiser” initiiert. Um nicht allein Prophet im eigenen Land zu sein haben wir 6 der besten “Web 2.0″-Experten und Online-Berater mit Tourismus Know-How eingeladen uns Ihre Sicht der Dinge näherzubringen. Wir baten sie zu unterschiedlichen Themen die Frage zu beantworten wie österreichische Touristiker die Chancen im Social Web nützen können. Und welchen Irrtümern sie nicht “aufsitzen” sollten.
Petra Stolba, Chefin der Österreich Werbung, ergänzt im Editorial:
Auf den folgenden Seiten finden sich Texte verschiedenster Experten die jeweils unterschiedliche Aspekte im Social Web beleuchten. Ganz bewusst hat die Österreich Werbung diese Experten eingeladen, den Inhalt zu gestalten, denn ein Paradigma des Social Web ist die Meinungsvielfalt, die „Weisheit der Vielen“, die es ermöglicht, Phänomene aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich ein umfassendes Bild zu verschaffen.
Bleibt anzumerken dass Martin und sein Team es in den letzten 12 Monaten geschafft haben, sich quasi von Null hervorragend in Web2.0 einzuarbeiten. Gelungen ist das m.E. auch deshalb, weil der Marketingbegriff nicht nur strapaziert und seine Inhalte gepredigt sondern vor allem auch gelebt wurden, andernfalls hätten einige der nachgenannten Autoren des Wegweisers in dieser Form wohl kaum am Wegweiser mitgearbeitet.
Inhaltsübersicht “Travel 2.0 in Österreich”
- Martin Schobert, Es zählt nur die Kundenorientierung
- Karin Schmollgruber, In 6 Schritten zu Ihrer Web2.0 Strategie
- Dieter Rappold, Definieren wir den Relevanzbegriff neu - Aufmerksamkeit im Long Tail
- Hannes Treichl, Wo wie und warum Communities Märkte verändern
- Ed Wohlfahrt, Online Reputation: Ihr guter Ruf im Internet
- Robert Basic, Wenn Sie daran denken zu bloggen, dann lassen Sie es bitte
- Hannes Offenbacher, Corporate Blogging: Wer kommuniziert gewinnt
Dazu gibt es noch
- “Die Top10 einer erfolgreichen Web2.0 Strategie”,
- “Die Top 10 Irrtümer rund um Web2.0″,
- sowie von Michael Schuster, Helge Fahrnberger und Christian Lendl ausgearbeitete Fallstudien.
Download
PS: Trendexperte Florian Moritz von der Österreich Werbung hat mir freundlicherweise einen dicken Stapel Broschüren mitgebracht, den ich in den nächsten Tagen an meine Freunde, Kunden und Partner weiterleite - eMail also nicht notwendig…
Kostenlose Tipps für Business Pläne
Eine Serie die alle Jungunternehmer und Gründer (und solche die es noch werden wollen) interessieren wird gibt es im Blog von Österreichs einzig “echtem” Finanzblogger Joe Fischler: Eine 34teilige Mammutserie mit kostenlosen Tipps zum Business Plan.

Mit dem heutigen Tag startet die neue Serie “Businessplan” auf diesem Blog. Jeden Tag wird eine neue Folge erscheinen. Ziel ist es, innovative Menschen zu unterstützen, neue Geschäftsmöglichkeiten in die Tat umzusetzen. [...] Ich werde die Möglichkeiten behandeln, wie man seine Idee Schritt für Schritt in die Tat umsetzen kann, worauf man dabei achten sollte und welche Fehler man auf jeden Fall vermeiden muss.
Im Anschluss an die Serie wird Joe ein eBook mit allen Tipps zum kostenlosen Download anbieten. Per Mail schreibt er mir:
Dieses File wird die Serie samt eingearbeiteter Kommentare enthalten, sowie einige Zugaben wie Fragenkatalog und Beispiele. Ich sehe das ganze als laufenden Prozess mit einem Crowdsourcing-Faktor und hoffe, dass sich viele Menschen beteiligen, Erfahrungen oder Beispiele einbringen etc., bisher schon vereinzelt Meldungen mit guten Inputs. Auch Kritik ist willkommen!
Die ersten 4 Teile der Serie klingen schon mal vielversprechend. Was noch folgen wird hat mir Joe Fischler bereits verraten - hier alle 34 Kapitel im Schnellüberblick: [Weiterlesen] »
Zeitmanagement für Kreative (kostenloses eBook)
Das Handy klingelt ununterbrochen, KollegInnen platzen zur Tür herein, das eMail Postfach füllt sich immer schneller, Twitter nervt, auf XING warten neue Kontakte auf Bestätigung und 245 Blogs willst du auch noch scannen. Klingt nach Stress? Wo soll da Zeit für Ideen bleiben?
Mark McGuinness (Wishful Thinking) hat ein 32seitiges eBook über Zeitmanagement zusammengestellt - speziell für Kreative:
Time Management for Creative People.
Nicht das erste Buch zum Thema, aber mir gefällt der Fokus auf Kreativität. Nützliche Einführung, Auffrischung oder Anregung zum Nachdenken über die eigene Zeiteinteilung.
1. Why you need to be organised to be creative
2. Prioritise work that is ‘important but not urgent’
3. Ring-fence your most creative time
4. Avoid the ‘Sisyphus effect’ of endless to-do lists
5. Get things done by putting them off till tomorrow
6. Get things off your mind
7. Review your commitments
8. Resources to help you get things done
Link zum Download aller Kapitel als eBook im pdf Format:
http://wishful.fileburst.com/creativetime.pdf
Foto: Marc McGuinnes, Wishful Thinking
Kostenloses Eigen-Marketing
Branding einmal ganz anders. Marketing mit integriertem Mundpropaganda-Effekt. Die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert höher als so manche langweilige Werbekampagne des selben Unternehmens. - Und das alles kostenlos.

Er sitzt in einem vollen Zugabteil und telefoniert arrogant laut mit seinem Handy. Mindestens 20 Menschen hören mit. Für manche mögen die Themen vielleicht sogar unterhaltsam sein, vor allem jene in denen es um die Meetings der vergangenen Woche und besonders lästige Kunden geht. Etwas langweiliger die private Wochenendplanung und die Diskussion bei welchem Discounter die Gurken billiger sind. “Verdient er so schlecht?”
Höhepunkt der Show: Eine Diskussion mit einem hervorragend professionell handelnden ÖBB Zugbegleiter, der kein einziges Mal das längst berechtigte Wort “Schwarzfahren” in den Mund genommen hatte. “Wer es nicht schafft per Handy ein Ticket zu kaufen, sollte sich vielleicht besser zum Schalter gehen - auch als Mitarbeiter von [xxx]“, meinte meine Sitznachbarin. “Unmöglich der Mensch. Was die dort wohl über uns reden?!”
Mmmh. Märkte sind Gespräche.
“Nächste Station Salzburg.” Er steigt aus. - Endlich. Danke dennoch für das Beispiel und die (authentischen?!) Einblicke in Euer Unternehmen. Ist es nicht auch Kultur, die eine Marke ausmacht?
Bild: Flickr, thanks for sharing Kevin!
BPFP, Copyrights und kostenlose Bilder
So differenziert kann man das Ding mit dem Copyright betrachten: Während an dieser Stelle das Ende des Copyrights ausgerufen und über Risiken des Web2.0 philosophiert wird, stellt ein professioneller Fotograf seine Bilddatenbank zur kostenlosen Verwendung in Blog Postings ins Netz und gründet den Blog-Post-Foto-Pool:
Als gelernter Fotograf habe ich auf meiner Festplatte unglaublich viele Fotos, die da so herumliegen und mit denen kaum etwas geschieht. [...] Sämtliche Bilder unter dem Benutzer Alm-Studio‘s Blog-Fotos könnt Ihr in Zukunft für Eure Blog-Postings kostenlos verwenden, unter der Bedingung, dass Ihr am Ende des Artikels auf www.almstudio.at verweist. [...] Wenn Ihr ein bestimmtes Bild braucht oder ein Thema vermisst, meldet Euch. Wahrscheinlich habe ich es in meinem Fundus. Und wenn nicht, kann ich es wahrscheinlich machen.
Kostenlos ins Internet
So einfach kann Differenzierung manchmal sein:
Seit Jahren entscheide ich mich bei der Auswahl von Hotels für jene wenigen, die kostenlosen Internetzugang über WLAN anbieten. Weil ich das Internet zum Arbeiten und Telefonieren brauche, und damit wahrscheinlich wirklich nicht der Einzige bin.
Immer sind es aber noch viel zu wenige Hotels, Gastronomen oder gar Tourismusregionen (gibt es überhaupt eine?), die dieses einfache Möglichkeit der Differenzierung nutzen. Wahrscheinlich auch deshalb:
“Was sind bitte WLANs?”
Peter Eich hat eine Umfrage über kostenlose Internetzugänge in der Touristik rund um den Bodensee gestartet und in einer Liste am BodenseePeter Blog veröffentlicht. Ein Lesen des dazugehörigen Beitrags [siehe hier] sorgt übrigens für leichtes (oder besorgtes?) Schmunzeln… Danke, Peter, für die tolle Arbeit!
PS: Ausnahmsweise lösch ich aus den Kommentaren einmal keine Eigenwerbungen raus, falls jemand einen Tipp für ein Hotel oder eine Tourismusregion mit kostenlosem Internetzugang hinterlassen will :-)
Update: Eine sehr umfangreiche und schön sortierte Liste für Wien hat Helge Fahrnberger zusammengestellt [siehe hier]. Danke, für den Hinweis, Helge!
www.bodenseepeter.de/wlan | www.helge.at/wlan | Foto: Flickr



