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Mit Ideen Geld verdienen
- Entwickle 850 Ideen,
- stelle sie jedermann kostenlos zur Verfügung,
- verdiene dabei auch noch Geld und
- schütze dich vor dem Diebstahl deiner Ideen.
Geht nicht? Doch!
Dieses Beispiel zeigt wie.
“Du sollst ein Projekt verspielt und mit ungehemmter Kreativität beginnen!”
Mir gefiel dieser Satz schon, nachdem ich ihn zum ersten mal im hervorragenden Buch “Kribbeln im Kopf” von Kreativitätsgenie Mario Pricken gelesen hatte. Pricken schreibt nicht nur Bücher, er zeigt auch anhand praktischer Beispiele wie es geht.
2005 hatte er sich zusammen mit 60 freien Kreativen eingeschlossen und 850 Rohideen für neue TV-Formate entwickelt. Beachtliche 230 Ideenansätze haben es in eine Datenbank geschafft, die jetzt frei zugänglich ist. Das Repertoire reicht von Gameshows, Dokutainments, Fiction bis hin zu trendigen SMS Formaten.
Fundgrube auch für Marketing-Ideen
Interessant ist die Datenbank nicht nur für Medienunternehmen, die nach neuen Sendekonzepten suchen. Da auch andere Branchen nach Konzepten suchen, um über Erlebnisse ihre Kunden zu emotionalisieren, im Rahmen ihrer Markenführung zu polarisieren oder anders als über 08/15 Marketing Aktionen auf sich aufmerksam zu machen, lohnt sich ein Blick in die Liste für jeden, der hier vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß finden will.
Kostenlos und dennoch profitabel
(oder: Profitabel weil kostenlos?)
Pricken hat bereits 40 seiner im Brainstorming entwickelten TV-Konzepte an Produktionsfirmen verkauft. An den Einnahmen beteiligt er auch die 60 Teilnehmer der “Creative Sessions”, wie mir eine Mitarbeiterin von Pricken kürzlich mitteilte (bei der Gelegenheit danke für die Auskünfte!).
Gefällt mir: Nicht nur Wissen anzapfen, die Ideengeber melken weil es billig ist, sondern diese auch in irgendeiner Form entlohnen, so als wären es tatsächlich eigene MitarbeiterInnen. Eine Grundlage die derzeit so manchem Crowdsourcing oder Open-Innovation Projekt fehlt. Dass das sogar noch auf einem Erfolgsbeteiligungsmodell basiert, hilft Kosten in der Vorfinanzierung zu sparen.
Kostenlos als Diebstahlschutz
Die Ideen online zu stellen, ist ein netter PR Schachzug von Pricken, und Diebstahlschutz zugleich:
Der Hintergrund dieser Veröffentlichung: 40 der besten TV-Ideen wurden an einen großen internationalen Produzenten verkauft, die Ideenmappe mit den übrigen Formaten sei dann über Umwege beim ORF gelandet, erzählt Pricken. Und dieser habe sich nie wieder gemeldet. Um die Ideen nicht solchermaßen an den Küniglberg zu verschenken, werden sie nun postwendend publiziert. [Horizont]
Kostenlos: Werbung für kleine Budgets
Weihnachten geht in die Verlängerung. Nach dem kostenlosen Ideenjahrbuch des Ideentower, setzt nun Marketingprofi Bernd Röthlingshöfer nach:
Mit einem kostenlosen , 81 Seiten umfassenden E-Book für Auftraggeber mit kleinem Werbebudget! Ein schneller Blick ins Inhaltsverzeichnis:
- Web 2.0: Das Mitmach-Web
Um im Mitmach-Web erfolgreich zu sein, braucht es kein großes Budget - Werben Sie einfach mit Ihrem guten Namen!
- Guter Rat ist kostenlos! Die interessantesten Weblogs rund um Werbung, PR und Marketing
- Der Ratgeber „Werbung mit kleinem Budget“ – eine Inhaltsübersicht
- Barrierefreiheit – Nutzen Sie sie!
- Die Macher: Über 50 gute Adressen für Ihren Erfolg
- Hier geht’s weiter: Noch mehr kostenlose Downloads und Leseproben
Über 50 Macher, darunter Agenturen, Berater, Freelancer, Grafik-Designer, PR-Berater, Webdesigner, Werbetexter usw. präsentieren sich im Stile eines Elevator-Pitch. In maximal 150 Wörtern beschreiben sie ihr Serviceangebot, mit dem sie Kunden rund um das Thema Werbung unterstützen können. Dazu enthält es Tipps rund um Werbung mit kleinem Budget.
Die Vorgängerversion brachte es auf eine viertel Million Downloads. Mir fallen jetzt ganz spontan mindestens 20 Kollegen ein, die sich beim Lesen dieser Zeilen die Frage stellen: Warum bietet der so etwas kostenlos an?
Als ich 2004 damit anfing, dieses Adressbuch zusammenzustellen, war es ein kleiner, gut gemeinter Versuch, Unternehmern mit kleinen Werbebudgets zu den passenden Dienstleistern zu verhelfen. Und natürlich ein ebenso kleiner, gut gemeinter Versuch, meinem Buch „Werbung mit kleinem Budget“ zu ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.
Auch wenn das kleine Meisterwerk bislang auf Deutschland beschränkt, empfehl ichs hier gerne weiter. Vor allem jenen, die gerne mal über den Tellerrand hinausschauen wollen, interessante Blogs entdecken möchten und vielleicht ihrer Haus-und-Hof-Werbeagentur mal die eine oder andere kritische Frage stellen möchten.
Aber Bernd: Über eine Erweiterung um dein südliches Nachbarland Österreich reden wir im Februar in Frankfurt :-)
Ideentower Jahrbuch 2006
Das Blog ist einer meiner Top-Favoriten und bringt immer wieder hervorragend aufbereitete Beispielen kreativer Unternehmen und außergewöhnlicher Produkte.
Heute hat das Ideentower Team das Jahrbuch 2006 als kostenloses eBook ins Netz gestellt.
Randvoll gefüllt mit dem Besten aus 150 Beiträgen, angereichert mit Methoden, sowie 100 Möglichkeiten für eine kreative Unternehmenskultur.
Kompliment an das 5-köpfige Team - gelungenes Werklein!
TIME kürt Erfindung des Jahres 2006
An den sich häufenden Auszeichnungen im ‘(irgendwas) of the year’ Stil merkt man immer, dass Weihnachten vor der Tür steht.
Das TIME Magazine kürte die besten Erfindungen des Jahres 2006.
Nachdem im Vorjahr ein geklonter Hund gewonnen hatte, geht die heurige Auszeichnung an ein Unternehmen, dessen Geschichte eines jener Märchen ist, die dazu beigetragen haben, die Welt zu verändern:
One year ago, this would not have been possible, but the world has changed. In the past 12 months, thousands of ordinary people have become famous. Famous people have been embarrassed. Huge sums of money have changed hands. Lots and lots of Mentos have been dropped into Diet Coke. The rules are different now, and one website changed them: YouTube.
[Quelle: TIME]
Ist wohl ein Funke Wahrheit dabei, denn wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass es heute amerikanisches Profi-Eishockey kostenlos per Internet TV gibt, und dass die ganze Welt ein neues ‘Dich verklag ich am liebsten‘ Opfer gefunden hat.
Weitere Auszeichnungen ‘best inventions’ gibt es u.a. für die Kategorien Gadgets, Clothing, Medizin, oder Transportation - einer Kategorie in der uns mit dem Google Auto ein alter bekannter wiederbegegnet [siehe hier].
Radarwarnungen per Handy
Web 2.0 am Handy: User generated content der Geld spart. Nämlich dann, wenn man wieder einmal eine Geschwindigkeitsbeschränkung übersehen hat.
Die kostenlose Software FoxyTag warnt vor Radarfallen. Wie es funktioniert erklärt der Spiegel:
‘Vereinfacht gesagt sollen die FoxyTag-Nutzer per Tastendruck am Handy eine Markierung setzen, sobald sie eine Blitzanlage erspähen. [...] Nähert sich ein Teilnehmer einer im System erfassten Radarfalle, gibt das Handy akustisch Alarm, dazu wird der Radarstandort auf der Karte am Handy-Display als roter Punkt markiert.’
Illegal ist das ganze nicht - meinen die Erfinder: ‘Laws usually prohibit radars detectors and system that perturb their functions. But FoxyTag is not a radar detector. It simply gives information according to your current position.’
FoxyTag soll auch weiterhin kostenlos bleiben, ein Geschäftsmodell gibt es (noch) nicht. Wer in jedem Fall seine Freude an dem System haben wird, sind die Mobilfunkbetreiber. Endlich eine greifbare Möglichkeit, den vor sich hin dümpelnden Konsum mobiler Datendienste zu pushen, denn damit der Dienst funktioniert, ist eine UMTS oder GPRS Dauerverbindung erfordert.
FoxyTag, Die Welt, SpiegelOnline
ANDERS|denken Blitze (Woche 40)

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.
Mensa-Speiseplan per Handy
Die Mensa der TU-Dresden bietet einen ganz besonderen Service: Die Studierenden können sich den Speiseplan kostenlos auf ihr Handy laden. Vorbildlich: inklusive Zusatzstoffen. [Gesundheitsblogger]
(Un-)Sympathisch?
Wie Sie mit der Sympathie-Matrix die richtigen Kunden und Ihre Mitarbeiterinnen die richtigen Aufgaben finden. Kostenloses Tool von Jörg Weisner. [Job & Joy]
Die 10 brilliantesten Köpfe unserer Zeit
The Fifth Annual Brilliant 10 - Worms, planets, extra dimensions: just a few of the things that inspire the most creative young scientists of the year.
McZahn - Einer ist anders und alle schreien
Mit einem neuen Konzept, nämlich Zahnersatz zum Nulltarif, rollt McZahn gerade den deutschen Markt auf. [Ed Wohlfahrt]
Wenn Business Angels zuschlagen
Serviceverweigerer Achtung: Bewertungsplattform erobert Europa! Qype erhält 7stellige Erstfinanzierung. [Themenblog]
Video der Woche
Management-Tipp: Konfliktmanagement via fliegende Fäuste. Endet so Alonso gegen Schumacher?
Was du machst, ist ganz egal
Der SpiegelOnline über die Chancen im neuen Internet. ‘Neben dem Vertrauen auf eine Nutzerschaft, die sich ihre Inhalte selbst schafft, eint die Web 2.0-Entrepreneure der Glaube an eine Werbewelt der Zukunft, in der Markenartikler in den Internet-Communities maßgeschneiderte Zielgruppen für ihre Produkte vorfinden.’ [VisualBlog]
Zelte aus Beton
Es gibt derzeit ungefährt 35 Millionen Flüchtlinge weltweit und für deren Unterbringung wurde das “Zelt aus Beton” erfunden.
[Ideentower]
Lebensgefahr für den stationären Handel?
“…die Online-Shops machen derzeit vorallem CE-Fachmärkten zu schaffen. Händler klagen darüber, dass sich Kunden in den Märkten schlaumachen und dann im Internet zum besten Preis kaufen.” [ServiceSells]
Weblogs beglügeln eLearning
Das E-Learning erlebt unter dem Schlagwort Web 2.0 einen Aufschwung, weil die technischen Einstiegshürden sinken, die Informationsangebote immer enger miteinander vernetzt und die Lerninhalte aktueller werden. [Handelsblatt]
Singende MitarbeiterInnen bei Henkel
Schon mal was vom Henkel Song gehört? ‘Ganz entscheidend gür ein Unternehmen ist die eigene Identität. Ein gemeinsames Lied erinnert daran, was die eigenen Werte sind.’ Naja - klingt ein wenig nach einem schnulzigen Disney Soundtrack…
Technikaffin und kommunikativ?
Wozu muss ein Techniker kommunikativ sein?
Laut Burkhard Schneider, um schon bald eine konkrete Geschäftsidee umzusetzen. Auf Best Practice Business macht er schon mal neugierig:
‘Durch eigene Bedürfnisse bin ich auf eine Idee gestossen, mit der ein technikaffiner Blogger wohl schon nach wenigen Monaten ein vierstelliges Einkommen pro Monat generieren könnte. [...] Ich gebe zu, dass die Idee relativ trivial ist. Nach meiner Kenntnis bietet aber noch kein Blogger diese Leistung an und selbst wenn es so wäre, wäre der Markt groß genug.’
Was Bukhard hier macht: Er bietet kostenlos eine Idee mitsamt der Entwicklung des Geschäftskonzepts an. Als Gegenleistung erhält er genau die Dienstleistung die ihm selbst fehlt - und er lenkt neue Besucher auf seine Website. Nur ein Trick? Bestimmt nicht! Denn wer Burkhard kennt (oder zumindest sein Vorzeige Blog) weiß, dass es sich hier um alles andere als nur heiße Luft handelt. Wir sind gespannt auf mehr…
Lullabub macht wache Babies müde
Was ist die beste Lösung um Babies, die mitten in der Nacht aufwachen, wieder zum Einschlafen zu bringen? Über Tipps bin ich aus aktuellem Anlass dankbar :-)
Eine mit dem Australian Design Award ausgezeichnete Erfindung des australischen Unternehmens Babyhugs, soll für mehr Ruhe in den Schlafzimmern sorgen: Der Lullabub Cot Rocker ist ein vollautomatisches ‘Schunkel-System’ für Kinderbettchen. Die geräuschfrei arbeitenden ‘Stellfüsse’ passen an jedes Gitterbett und arbeiten geräuschlos.
Mittels Fernbedienung können müde Eltern das Bett in Bewegung versetzen. Vier voreingestellte Programme sollen für die Beruhigung der Babies sorgen. Simuliert werden u.a.: der Mutterleib,der Herzschlag der Mutter, eine Autofahrt oder ein Boot im Wasser.
Eine Erfindung die auch in Kliniken Anklang finden könnte. Ich bin gespannt, was Hebammen zu dem System sagen. Wenns funktioniert ist Lullabub seine EUR 189,– wert (Lieferung kostenlos), Kommentare dazu sind jederzeit herzlich willkommen.
Tor zur Welt - Netzwerke die Sinn machen: openBC
Als Jungunternehmer solltest du kaum eine gute Möglichkeit entgehen lassen, um neue Kontakte zu knüpfen. Hervorragend funktioniert das über openBC.
openBC zählt über 1.3 Millionen Mitglieder, täglich melden sich rund 4.000 Menschen an. Egal ob es darum geht einen Job zu finden, neue Geschäftskontakte zu knüpfen, alte Schulfreunde wiederzufinden oder in einem der vielen Fachgruppen Ideen auszutauschen - openBC öffnet Tür und Tor zu Kontakten in aller Welt.
Wer wissen möchte, wie openBC seinen Mitgliedern schon zu Geschäftserfolgen verholfen hat, der findet im Bereich Success Stories jede Menge Beispiele. Im Blog berichtet das openBC Team laufend über News aus der Netzwerkwelt.
Von Red Herring wurde openBC vor kurzem als Top 100 Unternehmen Europas gekürt und erhielt eine Reihe weiterer Auszeichnungen für kreative und innovative Lösungen im Bereich des Netzwerkens. Zeichen dafür, dass der heute 30jährige Gründer Lars Hinrichs mit openBC ein Paradebeispiel für wertvolle Internetanwendungen geschaffen hat.
openBC ist kostenlos! Allerdings sind dann einige Funktionen nur eingeschränkt verfügbar. Premium Mitglieder bezahlen EUR 71 pro Jahr. Ein Betrag, der sich bei mir schnell gerechnet hat…
Über diesen Link kommt Ihr zu einer Einladung für einen Monat Gratismitglieschaft. Ihr erhaltet vollen Zugang zu allen Funktionen - ohne versteckte Vertragsverlängerung, Angabe von Kreditkartennummer usw.
Viel Spaß beim Netzwerken!
PS: Tipp für meine österreichischen Leser:
Im Austrian Desk treffen sich vor allem ÖsterreicherInnen. Nicht nur virtuell, sondern immer wieder auch in irgendeiner Stadt Österreichs. Die Wirtschaftsberaterin Ingrid J. Bressler gehört zu den Moderatoren des Forums und ist (fast) seit der ersten Stunde dabei. Auch Sie hat openBC schon mehrfach für die Umsetzung neuer Ideen genutzt. Für Fragen zum Austrian Desk steht sie Euch sicher jederzeit gerne zur Verfügung.
Keine Lust auf RSS Fütterung?
Danke FeedBlitz! Wer nicht Profi im Umgang mit Newsreadern, RSS Feeds oder XML Readern ist, für den mag das Lesen von Blogs schon zur lästigen Plage geworden sein.
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