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Brainstorming 1788 (by Friedrich Schiller)
Ein Grundsatz für Brainstormings lautet bekanntlich: Zuerst Quantität vor Qualität. Oder wie es Schiller schon 1788 wesentlich poetischer ausdrückte:
Bei einem schöpferischen Kopfe hingegen […] hat der Verstand seine Wache von den Toren zurückgezogen, die Ideen stürzen […] herein, und alsdann erst übersieht und mustert er den großen Haufen. [...] Daher Eure Klagen über Unfruchtbarkeit, weil Ihr zu früh verwerft und zu streng sondert.
Friedrich Schiller, 1.Dezember 1788 in einem Brief an Gottfried Körner, der sich über seine Ideenlosigkeit beklagt.
Danke, Timo, für den Hinweis! | Bild: WikiCommons
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Zusatzeinkommen für Wortakrobaten
Wieder einmal ein Beispiel wie einfach Business sein kann, wenn es auf der Lösung eines Problems seiner Kunden basiert, und dazu die Stärken einer Community herangezogen werden.
Pickydomains hat sich auf das Aufspüren kurzer, knackiger Internet-Domains spezialisiert, die einfach zu merken sind und die Geschäftstätigkeit des Kunden bestmöglichst beschreibt. Kreativität, Fairness und (wieder einmal) Crowdsourcing machen PickyDomains erfolgreich und ersparen hunderte Stunden endlose Suche nach noch verfügbaren Internet Adressen.
Anders als bei nach Fixpreisen verrechnenden Naming-Agenturen bezahlt der Kunde nur, wenn ihm die vorgeschlagenen Domains auch gefallen, ansonsten erhält er seine eingesetzten 50 Dollar zurück.
Here is “our method”. Each domain namer thinks about what the site does, rather than how to name it. (Anm.: Diese sind auf mehrere Kontinente verteilt) You deposit 50 dollars and tell us about the site you need a name for. What the site does or will do. How many letters or words in your domain you want max. What keywords absolutely have to be in the domain. Dashes or no dashes. Dot com only or not. If we can use slang or not. Etc.
Auch weil die inflationäre Verwendung des Begriffs Crowdsourcing langsam nervt: PickyDomain setzt (so wie in Deutschland z.B. VisualOrgasm), auf die Stärke seiner (in diesem Fall kleinen aber eingespielten) Community, deren Domain Scouts am Ende des Projekts 50% des Honorars erhalten und nicht nur kostenlos gemolken werden.
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Wie neue Produkte entstehen
Was kann ich bei meinem Produkt weglassen, um daraus etwas Neues entstehen zu lassen. So stehts auch in der Osborn Liste.
Weil ich neulich gefragt wurde welche Beispiele es ‘Innovation durch Reduktion’ gäbe, hier eines meiner Lieblingsbeispiele: Ein Kinderlaufrad.
Ich kannte die Dinger vorher selber nicht, bis mein Sohn, der zwar seit kurz nach seinem 2. Geburtstag auf Skiern steht, den Spaß an seinen Radfahrversuchen verloren hat, weil das mit dem Gleichgewichthalten einfach nicht und nicht gelingen wollte.
‘Lass die Pedale weg, und Kindern lernen Radfahren um Lichtjahre schneller’, könnte wohl eine der Überlegungen zum Kinderlaufrad gewesen sein. Wikipedia dazu:
Für Kinder werden Laufmaschinen angeboten, die in ihrer Grundkonstruktion auf der Laufmaschine von Karl Drais basieren. Populärität erlangte die Kinderlaufmaschine seit 1997, als die Firma KOKUA unter dem Markennamen LIKEaBIKE eine gefällige und gut gestaltete Laufmaschine präsentierte.
Also mal überlegen, was man bei den eigenen Produkten und Leistungen weglassen kann, um daraus etwas ganz Neues entstehen zu lassen…
Grafik: Kokua
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Die schönste Mikrowelle der Welt
Asiatische Designer haben sich derzeit wohl auf hässliche Küchengeräte eingeschossen. Nach dem Lockenstabtoaster kommt jetzt die Mikrowellenvase.
Dieser kleine Mirkrowellenofen, Microwellen-Vase genannt, hilft bei der Zeiteinteilung. Einfach über das zu erwärmende Gut stülpen und die Zeit einstellen.
Der Benutzer muss nur noch kurz abwarten und schon hat er seine Speise am Tisch sitzend erhitzt, zwischendurch kann die Tageszeitung studiert werden. Ist die eingestellte Zeit erreicht, signalisiert das die Mikrowelle mit einem Lichtsignal. [Bulk Carrier]
Gefällt mir, da hat mal jemand gewohnte ‘Mikrowellengeräte sind eckig’-Denkstrukturen verlassen…
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Innovatives Design: Der Toast im Lockenstab
Das kann bei der Anwendung einer einfachen Kreativitätstechnik herauskommen:
Man nehme einige zusammengesetzte Wörter (z.B. Toastbrot und Lockenstab), zerlege sie in ihre Einzelteile (Toast, Brot, Locken, Stab) und baue sie neu zusammen, z.B. als ‘Toast-Stab’. Aber weil das nicht gerade ansprechend klingt, tauft man das Ergenis in ROLLERtoaster um, tüftelt ein wenig am Design und schon gewinnt man den Reddot Design Award 2006.
Aber ganz im Ernst: Jaren Goh hat hier vielleicht ein Stück Küchengeräte-Geschichte geschrieben. Die Toaster-Innovation ist nicht nur ein optischer Leckerbissen (und gelungener Ersatz für die seit Menschengedenken existierenden, sperrig-hässlichen Kasten-Toaster), sondern noch dazu praktisch:
Die Rollen schieben die Toastscheiben über Glühdrähte, das Toasten wird erlebbar, das Ergebnis besser sichtbar und im Gerät verfangen sich keine lästigen Krümel.
PS: Aus obiger Kreativitätstechnik bleiben 2 Wörter über. Noch findet Google unter ‘Lockenbrot‘ nichts. Nur mal so als Idee…
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Querdenkhelferchen Google
Das Weltgehirn Google kennt inzwischen jeder. Manchmal kann Google sogar beim Auflösen von Denkblockaden helfen.
Allein die Idee, die Google Bildersuche hin und wieder etwas ‘anders’ zu verwenden, ist schon eine Querdenkübung. 3 Beispiele:
Visueller Schnelldurchlauf
Schon mal eine Internetseite (zb. site:hannestreichl.com) aus diesem Blickwinkel angeschaut? Funktioniert für Kunden und Konkurrenz. Vielleicht geht das eine oder andere Licht auf.
Kunstunterricht in 10 Sekunden
Der Name eines Malers, einer Stilrichtung oder ganzer Lebenstrends und schon hat man einen visuellen Überblick über ganze Jahrzehnte Geschichte.
Vijoti Sudhi
… so stehts im Absender der eMail-Anfrage. Welches mag der Vorname sein? Dieser? Noch viel relevanter: Männlein oder Weiblein? Nicht 100%ig drauf vertrauen, aber zumindest wird aus einer 50% Chance eine 90% Chance.
Ein paar Ideen mehr findet man im Blog von Alex Ionut.
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Tipps um Kreativität zu verhindern
Und wieder eine 10 Dinge Listen. Diesmal geht es um Missverständnisse bezüglich Kreativität.
(1) Ich bin nicht kreativ
Jeder ist kreativ! Aufgrund verschiedener Einflussfaktoren, unterdrücken wir unsere Kreativität aber häufig.
(2) Das ist eine dumme Idee
Wir reden uns ein, unsere Ideen seien nicht gut genug. Das hemmt unsere Kreativität.
(3) Kreative Menschen haben immer großartige Ideen
Schwachsinn. Nur weil kreative Menschen immer Ideen haben (und ständig darüber reden!), sind diese noch lange nicht großartig.
(4) Konstruktive Kritik hilft meinen Kollegen ihre Ideen zu verbessern
Neue Ideen sind zerbrechlich und wie kleine Kinder die Laufen lernen. Sie sollen nicht kritisiert werden, weder positiv und schon gar nicht negativ. So erzieht man Menschen, ihre Ideen künftig für sich zu behalten.
(5) Holen wir die Marketing Leute zum Brainstorming
Genau. Wenige Tage vor dem Produkt Launch ist es früh genug, sich um die Vermarktung zu kümmern. In Marketing Brainstormings bekommen Sie immer die selben Ideen der selben Leute. Erfolgreiches Brainstorming verlangt nach einer bunten Mischung an Teilnehmern aus allen Unternehmensbereichen!
(6) Garantiert innovativ durch Berichtswesen und Bewertungssysteme
Bewertungen killen oft potentielle Ideen, weil diese nicht auf den ersten Blick erkannt bzw. bewertet werden können. Der wichtigste (erste!) Schritt: Genau definieren, wofür eine Lösung oder Ideen gesucht werden sollen.
(7) Diese (erstbeste) Idee ist großartig. Lass uns endlich loslegen…
… und dabei auf die Chance verzichten, noch mehr Ideen zu entwickeln, oder gute Ideen weiter zu entwickeln.
(8) Drogen fördern Kreativität
(ohne Kommentar, darüber streiten ja bekanntlich sogar Wissenschaftler)
(9) Wenn es (noch) nicht kaputt ist, reparier es nicht
Scheint wohl überall auf der Welt das Selbe zu sein. Menschen sind dann bereit, Dinge zu verändern, wenn es schon richtig weh tut - keine Sekunde früher. Baumgartner dazu: ‘Fortunately, Dr. Hans von Ohain and Sir Frank Whittle didn’t think like that – or we’d still be flying in propeller aeroplanes. Bear in mind that propeller aeroplanes were working perfectly fine when the two gentlemen in question individually invented the jet engine.’
(10) Ich brauch keinen Notizblock…
… - ich erinner mich immer an meine Ideen. Wer das schafft, soll mir bitte sein Geheimnis verraten, denn oft kommen Ideen und Einfälle unverhofft und gerade dann, wenn man eigentlich gar nicht nach ihnen sucht.
Danke an Burkhard Schneider für das Ausgraben dieses inzwischen schon über einem Jahr alten Beitrags von Jeffrey Baumgartner.
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Nur Arbeitstechnik oder auch was für Kreativ-Prozesse?
Hin und wieder ernte ich neugierige Blicke, wenn ich in Seminaren (manchmal auch im Kaffeehaus) mein Notizbuch dutzende Male hin und her drehe, auf den Kopf stelle und wahrscheinlich auch komische Verrenkungen mache.
Hiermit gestehe ich: Ich bin ein großer Fan von Mindmapping.
Wer es noch nicht kennt oder sich fragt, wozu das ganze sein soll: Timo Off hat in seinem Geisteblitz Blog soeben einen Beitrag mit einer guten Übersicht und einigen Links zum Thema verfasst. Auch stellt Timo die Frage: Ist Mindmapping eine Arbeits- oder Kreativitätstechnik? Timo gibt die Antwort gleich selbst - und er kann ich nur 100%ig zustimmen:
‘[...] wem Mindmapping zur Ideenfindung hilft, weil er dann die volle Übersicht über das Thema hat, der sollte doch ruhig mindmappen. (Mir geht es auf jeden Fall so.) Und diejenigen, die damit (nachdem sie es ausprobiert haben) nix anfangen können, die lassen es eben bleiben.’
Quelle: Geistesblitz! | Mindmapping bei Wikipedia
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Innovationswillige Tourismus-Kleinbetriebe suchen Ideen
Ein paar Kleinvermieter haben die Lust am Internet neu entdeckt und nutzen die Möglichkeiten des Web 2.0 nach dem Prinzip: ‘Ideen teilen, heißt neue Ideen schaffen.’
Kleinvermieter im alpinen Raum (vor allem ‘Urlaub am Bauernhof’ Betriebe) suchen neue Ideen zur Belebung der Nebensaisonen und rufen zum Brainstorming im Internet auf. [siehe hier]
Nach einem Tag sinds schon über 60 Ideen und das Projekt hat es bereits auf die Seite der ‘10 most popular’ Brainstormings von BrainReactions [siehe Bericht] geschafft. Und einige Ansätze haben schon auf den ersten Blick ihre Reize.
Der Einfall stammt übrigens von einem meiner treuen Leser, dem auf Tourismus-Beratung spezialisierten Helmut List:
‘Ich hatte lediglich die Idee für dieses Brainstorming und die Vermieter haben die Sache selbst initiiert. Würde mich verdammt freuen, wenn und auch die Kreativen die auf Ihrem Weblog herumgeistern ihren Ideen freien Lauf lassen würden.
Mit diesem Beitrag möchte ich das Projekt unterstützen - so wie das auch der Ideentower schon macht. Vielleicht helfen schon bald auch andere Fachportale wie der Gastgewerbe Gedankensplitter, das Best Practice Blog oder der Journalist Georg Holzer etwas nach. Letzterer bietet sich bekanntlich in seinem Blog auch immer wieder der Kärnten Werbung als kostenloser Berater an [siehe hier].
Möglichkeiten für zusätzliche Geschäfte sollte es auch abseits der Zimmervermietung einige geben, nicht zuletzt mit Hilfe des Internets. Auch in Österreich haben andere Kleinstbetriebe [siehe hier oder hier] haben bereits mehrmals bewiesen, dass eCommerce nicht nur eine Sache für ‘die Großen’ ist.
Ein Ende von Geheimniskrämerei, des Verlassens auf die alleinige Abhängigkeit von großen Verbänden und die Offenheit für neue Ansätze - das gefällt mir. Viel Erfolg bei Eurem Brainstorming und vor allem bei der Umsetzung!
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Morgen statt Zukunft
‘Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen vor der Gegenwart liegt.’ (Wikipedia)
Wenn Menschen - auch Manager - über ‘die Zukunft’ sprechen, klingt es oft so, als wüssten sie genau wann diese eintritt. Nur das exakte Datum ist unbekannt, so wie auch Abstand der Trennlinie zwischen dem Jetzt und dem Dann.
Wann die Zukunft eintritt: Konstant unbekannt. Deutsche Touristen werden immer in Massen nach Österreich fahren. Das war seit jeher so, also muss es auch so bleiben. Wie viele Raucher denken an schädliche Folgen? Welcher Raser rechnet damit, dass ein Kind im Weg steht? Wann wird es eintreten? Wahrscheinlich nie. Oder eben irgendwann. Wir haben noch Zeit genug.
Viele Ideen und Initialzündungen für Veränderungen verlaufen sich, weil wir nicht genau wissen, wann die Zukunft tatsächlich da sein wird. Wüssten wir es, würden wir ja endlich damit beginnen uns vorzubereiten, um an diesem Tag zurückschlagen zu können.
Ein Tipp der funktioniert: Spezifizieren Sie Zukunft! Werden Sie konkreter, das erhöht die Vorstellungskraft deutlich! Ersetzen Sie das Wort Zukunft durch ‘morgen’ - oder durch ein konkretes Datum, denn eines ist sicher: Die Zukunft beginnt ohne Vorwarnung!
Mehr dazu demnächst hier: Business as usual: 5 Fragen an die Zukunft.
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Luxus-Handtaschen für Luxusbabes
Wie neue Besucher auf meine Seite kommen: Einer der Top 10 Suchbegriffe in diesem Monat war ‘Handtaschenverleih’. Woran es liegt?
Im Beitrag ‘Designer-Handtaschen zum Schnäppchenpreis’ habe ich vor 3 Monaten amerikanische Geschäftsmodelle für Verleihhandtaschen vorgestellt. Burkhard Schneider schrieb vor wenigen Tagen über das erste deutsche Handtaschenverleih Unternehmen, gegründet von der mutigen 26jährigen Studentin und Handtaschenfetischistin Maike Senger:
Luxusbabe. Ganz nach dem amerikansichen Vorbild gibt es drei Abonnementkategorien in unterschiedlichen Preisklassen: ‘Babe’ für 29 Euro , ‘Glamourbabe’ für 49 Euro und ‘Luxusbabe’ für 79 Euro pro Monat. Dafür erhält man jeweils eine Tasche und kann sie jederzeit gegen eine neue Tasche eintauschen. Für jede Taschenbestellung wird ein Betrag von 14,00 EUR (inkl. MwSt) berechnet. Dieser Preis beinhaltet die Zustellung des Pakets als auch die Abholung des Taschenpakets zu hause. Zudem kann man eine Versicherung gegen Beschädigung abschließen. Und wenn man sich tatsächlich mal in eine Tasche verliebt hat, kann man sie auch käuflich erwerben. Der Kaufpreis hängt vom Neupreis und dem Alter der Tasche ab.
Pech für Frauen aus Österreich und der Schweiz: Derzeit liefert Maike nur nach Deutschland. Laut Homepage arbeitet sie aber mit Hochdruck daran, auch Frauen dieser beiden Länder Zugang zu leistbaren Luxustaschen zu ermöglichen.
Was mir an der Unternehmerin am besten gefällt: Mut und Wille, ihre Leidenschaft in ein (zumindest für Deutschland) neues Geschäftsmodell zu investieren. Bekanntlich war das schon oft das Erfolgsgeheimnis von Start-Ups.
Es müssen nicht unbedingt Handtaschen sein. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt - Hauptsache teuer! Ich bin gespannt, welche Produkte Luxusbabe in 3 Jahren noch anbieten wird… Viel Glück Maike!
Quelle: Best Practice Business Blog | Pressebericht: SpiegelOnline
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Wer hört mir eigentlich zu? Gespräche visualisieren.
Gestern Mittag: 4 Menschen sitzen an einem Tisch. 3 von ihnen reden, 1 schweigt. Warum? Keine Meinung? Uninteressiert? Keine Gelegenheit um einzuwerfen?
Als unbeteiligter Fünfter erinnerte ich mich heute an einen Vortrag von George Pennington: Er skizzierte Gespräche auf verblüffend einfache Weise:
Jedes Gespräch besteht aus 3 Elementen: Aussagen, Fragen, Pausen. Der Verlauf eines Gesprächs lässt sich einfach visualisieren:
Aussagen = !, Fragen = ?, Pausen = _.
Die meisten Gespräche sind Aussagen und ein Verteidigen des eigenen Standpunkts. Deshalb reden Menschen viel zu oft aneinander vorbei, diskutieren Dinge zu Tode und erzwingen Konflikte.
Gute Gespräche brauchen bekanntlich Fragen. Wer fragt interessiert sich für den Anderen. Gute Gespräche brauchen aber auch Pausen - zum Nachdenken und als Zeichen des Respekts. Pausen geben anderen Gelegenheit Gesagtes zu verarbeiten und um ins Gespräch einzusteigen.
Perfekte Testgelegenheit: Das nächste Meeting, der private Abend oder die Fernsehdiskussionen zur österreichischen Nationalratswahl:
! - ! - ! - ! - ! - ! - _ - ! - ! - ! - ! - ! - ! - ? - Danke für das ‘Gespräch’
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Der kreativste Designer der Welt
Wie klein die Welt doch manchmal ist. Vor einigen Jahren arbeitete ich an einem außergewöhnlichen Projekt mit seiner Mutter, heute lese ich einen Artikel über den (laut Influx Insights) kreativsten Designer der Welt: Thomas Heatherwick.
Thomas wird dort als ‘the leader of a new movement of multi-disciplinary designers‘ beschrieben. Auch wenn das Prädikat von vielen als Geschmackssache oder Übertreibung bezeichnet werden wird, Thomas hat eine Vielzahl innovativer Konzepte und Designs erarbeitet:
Einen Tempel in Japan, den Longchamp Store in New York, eine Longchamp Designertasche, Objekte für Murano, ein Kunstprojekt in Milton Keynes u.v.a.
Thomas beweist, dass es nicht immer nur Spezialisierung sein muss. Interdisziplinäre Vernetzung als Schlüssel bahnbrechender Designs.
Stefany & Thomas, I wish you good luck and many extraordinary projects for the future!
Quelle: Influx Insights via Business Innovation Insider
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