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Arbeiten im Paradies - und eine etwas andere Sichtweise
Kostenloses Essen, Fitness Center, ein Friseur der ins Büro kommt, Autowäsche vor der Tür, Wäschereinigung, Kindergarten, Massageservice - und das alles gratis.
Ein Klick auf das Video gibt Einblick in eine für viele wahrscheinlich fremde Welt. Für manche ist es das Paradies, für andere … ? (Siehe dazu Ende dieses Beitrags).
Google, der beste Arbeitgeber der Welt.
Ganz nebenbei bekommt noch jeder Mitarbeiter 5,000 Dollar geschenkt, wenn er vor hat, sich ein umweltschonendes Hybrid-Auto zu kaufen. Und dann gäbs da noch 900 (zum Teil bereits ehemalige) MitarbeiterInnen, die es inzwischen zu Dollar Millionären geschafft haben.
Jeden Tag bewerben sich 3,000 Menschen um einen der begehrten 4,000 Jobs. Das sind 1 Million Bewerbungen pro Jahr. Googles HR Manager haben wohl ganz andere Sorgen als jene hierzulande.
Das Geschäftsergebnis: Google verdoppelt 2006 den Gewinn auf mittlerweile über 3 Milliarden Dollar (Umsatz ca. 10,6 Millionen)
Aber je erfolgreicher (und mächtiger) Google wird, umso mehr gibt es auch kritische Stimmen. Warum? Die Antwort geben zwei Studenten der Universität Ulm in einem exzellenten Video (dem besten das ich bislang zu dem Thema gesehen habe): Master Plan the Movie, veröffentlicht wenige Stunden nachdem die jüngsten Zahlen für 2006 draußen waren. [siehe auch YouTube]
Gratulation an Ocan Halici und Jürgen Mayer, die Macher des 3minütigen Nachdenk-Meisterwerks!
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Fehler passieren auch den Großen
Marissa Mayer, VPO von Google, startete heute auf der DLD in München mit einer vielversprechenden Ankündigung: ‘Was ich heute Nacht zwischen 1 und 3 Uhr getan habe…’
Anlass für Marissas schlaflose Nacht: Google hatte ganz einfach vergessen, die Domain Google.de zu verlängern und so geschah es, dass Google.de für einige Stunden unerreichbar war. Die Folge: Gerüchte dass die Seite von Hackern in Besitz genommen wurde.
Marissa klärt die Sache charmant auf: ‘Ein Mario aus Wiesbaden hatte die Seite irgendwann reserviert’. Der wusste zuerst gar nichts von seinem ‘Glück’, zeigte sich im weiteren Verlauf der Nacht sehr kooperativ, gab die Seite an Google zurück die Google Manager konnten weiter schlafen.
Fazit: Jedem passiert mal ein Fehler - denn in jedem Unternehmen arbeiten Menschen!
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Wenn (ehemalige) Fans ein Denkmal zertrümmern
Über den Niedergang eines Evangeliums in 3 Tagen und worauf auch StartUps achten sollten.
Seit März 2005 ist Paris eine der heiligen Stätten einer eingeschworenen (Web-)Fangemeinde. Was mit ihrer Konferenz LesBlogs begann, endet (?) als LeWeb3 - eine Achterbahn an Leehrbeispielen und eine Konfrontation mit der ‘echten’ Welt.
Welcome to the real world 1
1,000 Jünger aus 37 Ländern pilgerten nach Paris, nahmen Reisekosten in Kauf und machten 300 EUR Eintritt locker, um ihre Evangelisten hautnah miterleben zu dürfen.
Die Erwartungshaltung: Überaus hoch, dafür sorgte auch der Veranstalter. Wer aber (zu?) hohe Erwartungen weckt, muss sich verdammt anstrengen, um diese zu erfüllen. [Weiterlesen] »
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Tätowierte Goldfische
Etwas das die Welt nicht braucht:
Tattoos für Zierfische.
In Wu Han China, people have been purchasing tattoo’d fish. Customers can chose from many different Chinese characters such as “Wealth, Dragon, Longevity, Happiness…” These tropical fish have been very popular as people buy them for Fengshui and they are supposed to bring you good luck. [Weird Asia News]
Die Schriftzeichen werden per Laser in die Aquarium-Fische eingraviert. Möglichkeiten Fische zu färben gibt es seit Jahrzehnten. Der Haken dabei: Es verstößt in den meisten Längern gegen jedes Tierschutzgesetz. [Quelle: Pracitcal Fish Keeping] Die Lasermethode bewegt sich im gesetzlichen und ethischen (Dunkel-)Graubereich.
Tätowierte Fische als Verkaufsschlager oder schwimmende Schaufensterdekoration mit Firmenlogo? Da heißt es wohl eher: Finger weg, denn Kitschfische wie diese [siehe Video], sind schlichtweg geschmacklos.
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Couch: Warum Menschen Veränderungen fürchten
Akquisitionen und Fusionen sind eine Herausforderung für jeden Change Management Berater. Jener der das hier verbrochen hat gehört entweder gesteinigt oder per Denkmal geehrt. Dazwischen gibt es nichts…
Aufgenommen im Rahmen der Akquisition des Kreditkartenunternehmens MBNA durch die Bank of America per 1. Januar 2006. Kaufpreis damals: 35 Milliarden US$. Dagegen gabs YouTube zum Spotpreis und die 3 Jungs mussten nicht singen.
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Couch: Wenn Bilder lügen
via Christian Beier
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Die neue Macht der Couch-Potatoes
The Audience is up to something. In celebration of the publication of Chris Anderson’s book, ‘The Long Tail’. The old world of media faces an invasion from another planet. The horror. The horror.
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Hier werden Gäste geschlachtet
Einfach nicht nachgedacht oder visiert hier jemand SM-Fans an? Nie mehr beschwere ich mich über Schilder mit der Aufschrift ‘Fremdenzimmer’ - weil es noch schlimmer geht, wie man beim Werbeblogger sehen kann. - Dort gibts auch noch mehr kuriose Bilder, missratener Werbung.
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Was wirklich erfolgreiche Innovationen ausmacht
Berater übertrumpfen sich gerne gegenseitig im Aufstellen von Weisheiten, Checklisten und Rezepten für erfolgreiches Innovationsmanagement.
Hier ein Beispiel von Alan Thys vom amerikanischen belgischen Futurelab Institut über die 8 Truths of real innovators:
(1) Innovation ist etwas anderes als Forschung & Entwicklung
(2) Bezahle die Leute fürs Scheitern
(3) Behandle jeden als ‘Innovator’
(4) Schlechte Ideen gehören sofort gekillt
(5) Setz zuerst um, kümmere dich erst später um Fehler
(6) Gib auf zu glauben, dass dir deine Kunden helfen
(7) Radikale Innovationen kaufen statt selber entwickeln
(8) Vermisch Dinge die nicht vermischt werden sollen
In vielen Ansätzen hat Thys (update: not a consultant but a guy with a glass of wine and an opinion) ja recht, trotzdem könnte man über jeden Teil endlos diskutieren.
Erfolgreiches Innovationsmanagement auf 8 Punkte zu reduzieren finde ich unsinnig. Solche Weisheiten sind meistens nett zu lesen, polarisieren und erzeugen Aufmerksamkeit, sind aber oft nichts anderes als des Theoretikers neuer Wein in alten Schläuchen und bleiben im ‘echten Leben’ heiße Luft.
Und falls jetzt jemand auf die Idee kommt, seine Kunden, Entscheidungsträger oder Vorgesetzte mit diesen Thesen zu konfrontieren - viel Glück oder viel Geduld.
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Die Rache des Gastes
Unzufriedene Gäste als Bumerang für Hotels, Gastronomiebetriebe und Reisebüros? Geschäftsschädigende Rache für nicht erfüllte Erwartungen?
Gerhard Schoolmann verweist in seinem Gastgewerbe Gedankensplitter auf einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.
‘Hotel-Bewertungsportale im Internet können hilfreich sein, sind aber nicht gefeit vor Manipulationen.’
Ich habe schon mit einigen Hoteliers, Gastronomen und Touristikern über Bewertungen im Internet gesprochen. Manche mag der Beitrag in der SZ in ihrer Ignoranz gegenüber dem Internet und Bewertungsplattformen bestätigen.
Etwa zehn Prozent aller Kommentare stammten von Hoteliers oder von ihnen beauftragten Werbeagenturen. [...] Natürlich könne man nicht alle Manipulationen erkennen. ‘Aber selbst wenn zwei bis drei Prozent Getürktes unentdeckt bleibt, fällt das bei der Vielzahl von Bewertungen, die viele Hotels bei uns haben, nicht ins Gewicht.’ [Quelle: Süddeutsche Zeitung]
Die Schlussfolgerung lautet aber weiterhin: Versuchen Gäste zu begeistern - immer! Weiterhin auf Mund-zu-Mund Propaganda setzen, aber: Wer die Gespräche im Internet ignoriert, geht zweifelsohne Risiken ein - und verzichtet gleichzeitig auf ungenützte Marktchancen. Oder würden Sie als Urlauber tatsächlich riskieren, Kritiken wie diese zu ignorieren, wenn es in der gleichen Region hunderte andere, positiv bewertete Unterkunftsmöglichkeiten gibt…
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Papier für Geheimniskrämer - dumme Gadgets
Kennen Sie die Sorte Menschen bei denen alles geheim und jeder verdächtig ist? Für diese Menschen hat Spycatcher die Lösung: Spy Paper, ein neues Papier, das sich bei Berührung mit Wasser auflöst.
You can write on this paper normally but as soon as it comes into contact with any liquid, even saliva, it transforms into a secure mulch. It is ideal for those confidential notes that may have to ‘disappear’ quickly with little advance notice.
Also: Papier in den Mund stecken, aufessen und die Fahrten zum Altpapier-Container sparen sogar noch Benzin. Aber wie sollen meine Kinder dann noch Wasserschiffchen bauen?
Das wasserlösliche Papier fällt für mich in die Kategorie ‘Dumme Gadgets die die Welt nicht braucht’. Es sei denn, SpyPaper wäre tatsächlich ökologisch abbaubar, einfacher recyclebar oder der entstehende Mulch hätte einen positiven Zusatznutzen.
Gefunden bei: Ausgefallene Ideen, ein stilvoll gelayoutetes Blog, das mich schon 2x auf eine Geschenksidee brachte - danke! Gäbs einen Shop, hätte ich sogar bei Euch gekauft.
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Mission Statements in Blogs? Nein, danke!
Ich mag Blogs auch deshalb, weil Menschen und Unternehmen dort ihr wahres Gesicht zeigen (dürfen). Ansonsten müsste ich hier schreiben:
We strive to quickly revolutionize innovative benefits to allow us to synergistically simplify value-added products in order to solve business problems.
Wie gefällt Ihnen mein neues Mission Statement? Ideal für eine Verhandlung mit einer Bank, oder? Bei Dilbert gibts diese inhaltslosen Leitbilder übrigens gratis. Das schönste daran: Niemand versteht es.
Warum stehen so viele Manager noch immer auf unverständliches 08/15 Gerede, anstatt mit Kunden, Mitarbeitern und Aktionären in einer ehrlichen, verständlichen Sprache zu reden? Wie wärs mit Cluetrain These 4?
‘Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich.’
Noch ein Beispiel fabelhaft irreführender Kommunikation? [Weiterlesen] »
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Wie man Besucher in sein Blog lockt

Bildquelle Gapingvoid, adaptiert.
Zwei Artikel zum Thema Weblogs in der aktuellen Ausgabe von Training Aktuell - einer davon ein nettes Interview mit einem österreichischen Trainer. Auch so kann man sein Blog bekannter machen:
+ Nutze deine Kontakte zu einem Fachmagazin.
+ Oder hoffe dass ausgerechnet einer deiner 10 täglichen Leser
eine Journalistin ist.
+ Schreib in 135 Tagen 29 Blog-Beiträge.
+ Jetzt bist du ein repräsentativer Fachexperte für Trainer-Blogs!
+ Erzähl von deinen Erfahrungen, z.B.was du Blog-Neulingen rätst
Eigenartiges Interview. Eigenartiger Beitrag. Eigenartig recherchiert. Angesichts der herrschenden Blog-Dürre absolut destruktiv! Keine Rede davon wie Unternehmen Blogs für internes Wissensmanagement, Training oder eLearning einsetzen können. Darauf sollte ein Fachmagazin eigentlich Rücksicht nehmen, anstatt sich auf den Vermarktungseffekt für Berater zu versteifen. Ein kleiner Auszug:
‘Der Weblog diszipliniert mich insofern, als er mich dazu zwingt, ein- bis dreimal pro Woche ein Beispiel für radikale Innovation zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass ich auf diese Weise in ein, zwei Jahren an die 200 Beispiele gesammelt habe, die in ein Buch einfließen können.’
Dass ein Weblog einen Trainer diszipliniert seine Kernkompetenz zu entwickeln finde ich faszinierend - solche Macht haben Blogs?
‘[...] Davon abgesehen gibt es in der Trainerbranche nicht viel. Von den 1.400 Mitgliedern der Trainerliste hat sich z.B. keiner bei mir gemeldet, der mir gesagt hätte: Ja, ich blogge auch!’
Warum auch, lieber Herr Kaan? Wer kannte vor dem Interview denn schon Ihr Blog? Zudem gibt es viele Trainer, Berater und Coaches die ihre eigenen Blogs haben oder sich in diversen openBC Foren engagieren. Schon mal bei Technorati gesucht? Nicht jeder ist Mitglied auf dieser ‘Trainerliste’…
‘Ich habe mit zwei verschiedenen Countern, also Zählmaschinen, überprüft, dass ich im Schnitt zehn Besucher pro Tag habe. Das ist mehr als auf meiner Homepage, auf die durchschnittlich vier Besucher am Tag kommen. [...] bis Ende des Jahres möchte ich auf 20 bis 30 tägliche Leser kommen.’
Diese Zahl dürfte mit dem Interview wohl erreicht sein. Glückwunsch!
Ich werde in den nächsten Tagen selbst hier ein Interview mit einem Trainer veröffentlichen, der das Internet beispielhaft für Netzwerken und die Veröffentlichung echter Fachbeiträge und Meinungen nutzt. - Gerne stelle ich es dem Magazin Training Aktuell auch zur Verfügung.
Update: 13.9.2006
Nach einem überaus freundlichen Mailkontakt, hat mir Frau Nicole Bußmann (Chefredakteurin und Mitinhaberin von managerSeminar online) 4 Links zu bereits in früheren Ausgaben erschienenen Beiträgen über Blogs geschickt. Der Vollständigkeit halber ergänze ich diese hier. Danke Frau Bußmann!
Weblogs in der Weiterbildung: Eintagsfliege oder Tool mit Zukunft? |
Marketing per e-Publishing. Hier ist das Medium, wo ist Ihre Botschaft? | Weblogs und Podcasts. Mehr als ein Spielzeug für technophile Spinner | Kommunizieren im Internet. Bildung per Online-Tagebuch?
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