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Was ist Web2.0? - “Großer Körper, kleines Gehirn.”
Immer wieder schmunzle ich darüber, wie subjektiv Ergebnisse diverser Studien über Web2.0 interpretiert werden. Anlass für eine Diskussion mit einem sehr konservativen IT-Berater waren gestern folgende Textpassagen.
“Die Befragten kritisieren in überraschender Deutlichkeit die für das Web 2.0 typischen Angebote mit weitgehend ungefilterten, nutzergenerierten Inhalten als oberflächlich und nicht förderlich für die eigene Entwicklung. [...] Auch wenn das tatsächliche Konsumverhalten oft noch eine andere Sprache spricht, suchen die Menschen verstärkt nach Medien, die sie dabei unterstützen, sich zurecht zu finden und Zusammenhänge zu verstehen. [...] Große Hilflosigkeit macht sich breit angesichts der schieren Menge der Inhalte. [...] Fazit: “Das Mitmach-Web 2.0 verliert an Faszination. Der Hunger nach Qualität steigt.” (nextpractice IT Beratung)
“Sehen Sie,” meinte der Berater, “Blogs, Social Networks, User generated content sind doch nur Luftblasen. Das wird alles mit jedem Tag irrelevanter.” Ganz so sehe ich es nicht, denn Qualität impliziert nicht, dass Inhalte nur von einer Quelle stammen und Kommunikation linear (einseitig) sein soll - im Gegenteil. Wie also interpretiere ich die Studie anders? Eine Antworten gibt sie selbst:
“Für die Befragten verbindet das ideale Medium die Aspekte Komplexitätsreduktion, Nachhaltigkeit und Sinnstiftung mit Formen aktiver Beteiligung und spontaner Eigendynamik. Es trennt Wichtiges von Unwichtigem, erhöht das Verständnis für die Welt und liefert authentische Informationen, die eine hohe Alltagsrelevanz besitzen.”
“Was heißt das für mich?” fragt der dritte am Tisch - der Unternehmer. Legt man die vor allem auf die strukturelle Beschaffenheit von Medien ausgelegten Erkenntnisse auf ihre Bedeutungen für Unternehmen um, kommen wir zu einem Ansatz, den ich kürzlich schon einmal zitiert habe:

Danke, Jörg, für den Hinweis auf deinen aus dem englischen übersetzten Beitrag “Warum traditionelle Corporate Websites irrelevant werden”, in dem du schreibst:
“Die Unternehmens-Website ist eine unglaubliche Ansammlung von übertriebenem, künstlichen Markenbewusstsein und für das Unternehmen sprechenden Inhalten. Eine Folge davon ist, dass Entscheidungen, denen man vertraut, an anderen Orten im Internet getroffen werden. [...] Die Unternehmens-Website der Zukunft wird eine glaubwürdige Quelle von Meinungen und Fakten sein, geschrieben sowohl von dem Unternehmen als auch von der Communitiy. Das Ergebnis? Eine wirkliche erste Anlaufstelle, wo Informationen über bessere Produkte und Leistungen fließen.
Wir beginnen, den Kunden dabei zu sehen, den Unternehmens-Newsletter zu schreiben, beziehen Blogs der Industrie mit ein, binden Audio- und Video-Medien ein, Kunden-Ratings, -Rankings und -Umfragen, welche Eigenschaften sie verbessert haben möchten, Produkt-Teams, die direkt mit Kunden zusammen arbeiten, in Echt-Zeit und Kunden, die sich gegenseitig unterstützen.” [Jeremiah Owyang]
Also doch wieder “Mitmachnetz” und keine Spur von schwindender Faszination. Nur die Gatekeeper werden zukünftig andere sein als heute!
Nachsatz:
Mir fällt dazu noch eine Schlagzeile vom Oktober d.J. ein: Social Networks, der Boom ist in 5 Jahren vorbei. [Quelle: iBusiness]
Bin ich nicht gerade der Betreiber eines Social Network Portals kann es mir eigentlich egal sein, ob der Boom überhaupt nie endet oder tatsächlich in 5 Jahren vorbei ist. - Zumindest habe ich noch 5 Jahre Zeit um neue Kontakte zu knüpfen, Social Networks für Marktforschung zu nutzen oder gar neue Kunden zu gewinnen.
Ist eben alles relativ und zum Glück ist Veränderung eine Konstante…
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Innovatives Flughafen-Terminal: Heathrow Terminal 5
In großen Parkhäusern oder auf Flughäfen kanns schon mal passieren, dass man sein Auto nicht mehr findet. Hier eine Lösung, die das demnächst an einem neuen Terminal am Londoner Heathrow Airport ändern soll - nicht nur um Kunden das Wiederfinden des Fahrzeuges zu erleichtern, sondern auch um die CO2 Belastung zu verringern, und das gleich um 397 Tonnen pro Jahr.
Technologie: Siemens | Screenshot: Softpedia
A new automated system in the garage will snap a photo of your license plate as you head in, direct you to a space using illuminated arrows and an infrared camera tracking system, then issue a ticket which can be read at a kiosk when you get back.
When you insert the stub into the reader, a digital display shows you a 3D map of the carpark, and points you to the exact location of your vehicle. According to planners, the project will reduce traffic, cut carbon emissions by 397 tons per year, and will halve the number of relationship-ending arguments that occur while trying to find a car. (Engadget)
Noch eine Innovation die auf Nachhaltigkeit abzielt soll am neuen Heathrow Terminal 5, das die Größe des Londoner Hyde Parks haben wird, zum Einsatz kommen: ULTra, ein batteriebetriebenes Transportsystem, das einen Teil der jährlich 30 Millionen Fluggäste schnell und dennoch mit einem gewissen Komfort an Privatsphäre zum Flughafen bringen soll. Wie es funktioniert, zeigt dieses Video.
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Mobile Skihütte
Der Winter hat längst Einzug gehalten und es wird Zeit die Ski aus dem Keller zu holen. 15 Minuten dauerte die Fahrt gestern mit dem Auto, und schon standen wir mehr als 30cm tief im Schnee. Da passt diese Geschäftsidee hervorragend dazu.
Picnics on the Piste ist ein junges Unternehmen das Catering direkt auf der Skipiste anbietet. Die notwendige Möblierung kommt aus der Natur - Schnee. Gibt es etwas Schöneres, als fernab von überfüllten Skihütten sein Mittags- oder Spätnachmittags-Essen zu genießen? Ein wettermäßig schöner Skitag ist natürlich die Voraussetzung, es sei denn, man bestellt sein eigenes Iglo gleich mit und lädt Freunde zur ganz persönlichen Party ein - auch das steht nämlich auf der Angebotsliste des Startups.
Das an Pop-Up Shops angelehnte Geschäftsmodell bietet eine ganze Reihe unterschiedlicher Picknickvarianten. Allen ist gemein, dass sie den Trends individualisiertes Service, Erlebnis und Emotionalisierung folgen. Wer übrigens glaubt das ganz persönliche Schnee-Event sei nicht leistbar irrt. Die Preise pro Person starten bereits bei EUR 15.
Ich weiß, dass einige Hotels ähnliche Services auch immer wieder mal anbieten. Das Problem dabei: Die Gäste anderer Häuser erfahren in den seltensten Fällen nichts davon, bleiben vom Angebot ausgeschlossen oder machen sich nicht die Mühe bei “fremden Hotels” nachzufragen.
Hier könnte Picnics on the Piste seine Chance finden: Das Angebot ist nicht auf ein bestimmtes Skigebiet beschränkt, sondern bereits jetzt auf Skigebiete in Frankreich, Österreich und der Schweiz verteilt. U.a. finden sich auf der Ski-Resort Liste bekannte Namen wie Courchevel, La Plagne, Meribel, St. Anton, Tignes, Val d’Isere, Val Thorens und andere, und ich kann mir gut vorstellen, dass CEO Mark Strachan und sein Team auch in anderen Skigebieten noch lokale Partner suchen…
Zuerst gelesen bei Daily Innovation | Screenshot: Picnics on the Pist
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Copyright verhindert Kreativität (Video zum Wochenende)
Im Video zum Wochenende dieser Woche geht es um die Einschränkung von Kreativität durch Copyrights. Lerry Lessig spricht über die User generated content Kultur und deren Bedeutung für die Entwicklung von Kreativität. Die Rede ist kein Abgesang auf das Copyright, sondern eine Anregung, seine heutige Form zu überdenken - denn:
“Our kids are different than we are: We watched TV, they make TV. It is technology that made them different. [...] We can’t stop our kids from using it [technology], we can only drive it underground. We can’t make our kids passive again, we can only make them called pirates. And is that good? [...] Our kids live lifes knowing they live against the law. [...] In a democracy we ought to do better. Do better at least for them, if not for opening for business. “
Wer keine 19 Minuten Zeit für Lerry’s Präsentation findet sollte sich zumindest die letzten 75 Sekunden (Timer 17:45) ansehen - aus denen stammen auch obige Worte.
Mit “Three stories and an argument” und gelungenen Videobeispielen begeisterte Larry im März 2007 nicht nur das Publikum auf der TED Conference, sondern empfiehlt sich auch für die Reihe “Wie man langweilige (PowerPoint)Präsentationen unterhaltsamer gestalten kann”. Der Vortragende präsentiert nicht, sondern moderiert im Stile eines Showmasters - perfect, Larry, thank you for 20 minutes I really enjoyed!
Besonders gefällt mir persönlich natürlich die Stelle (16:35min) an der Lerry meint:
“We need the businesses that are building out this read/write culture to embrace this opportunity to expressly enable it, so that the psychology of freer content can grow on a neutral platform where they both exist simultaniously. So that more free can compete with less free and to develop that creativity in that competition can teach one the lessons of another.”
Wer wissen will wie solche Beispiele aussehen sollen, schaut am besten am 1. Dezember auf unserer VOdA Homepage vorbei, und wird dort eine mögliche Antwort in Form eines Projektes finden, das wir seit Wochen vorbereiten, und bei dem Kreative aus bislang Copyright geschützten Inhalten Neues schaffen dürfen.
Nebenbemerkung zum einleitenden Satz:
Anders|gedacht könnte man auch sagen, Copyrights schränken Kreativität nicht ein sondern regen sie an, indem sie zum Nachdenken darüber zwingen, wie man sie am besten umgehen kann ;-)
Lesetipps:
Blog von Lerry Lessig und weil es zum Thema passt RA Dr. Carsten Ulbricht über die Verwendung von User generated content.
Quelle: TED Blog
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Gesundheit zum Verschenken
Bekanntlich funktioniert Gesundheitsvorsorge bzw. das bezahlen von Arztrechnungen in den USA ganz anders als bei uns. Die amerikanische Sozialversicherung beinhaltet zwar Leistungen wie z.B. Alters-, Hinterbliebenen- und Versehrtenrenten, Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, eine Krankenversicherung ist allerdings nicht enthalten - die ist grundsätzlich freiwillig.

Genau das macht sich jetzt die amerikanische Versicherungsgesellschaft Highmark zu Nutze und bringt eine PrePaid VISA Card auf den Markt, die ausschließlich für vordefinierte medizinische Leistungen eingesetzt werden kann. Die Karte kann mit einem Guthaben von 25-50.000 US Dollar aufgeladen und verschenkt werden.
Egal was man von der Idee hält - vor allem symbolisiert Highmarks neues Produkt das Versagen eines Systems, in dem Gesundheit schon längst ein immer schwerer leistbares “Luxusgut” ist, und genauso sind auch die ersten Reaktionen amerikanischer Blogger und deren Leser:
Use of the card signifies acceptance of this ugly, unwritten social contract. It is tantamount to voting yes again and again that healthcare is a luxury option and not an inherent, inalienable human right. [Consumerist]
Infos und Screenshot: www.givewell.com
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Shopping Guide für Städte

Einkaufsführer für Städte sind bekanntlich nichts Neues und gibt es wie Sand am Meer. In der Regel liegen sie in Hotels, Restaurants, Bars oder öffentlichen Informationsstellen auf. Dennoch finde ich das Angebot von Urban Walkabout Sydney aufgrund seiner eleganten Einfachheit überaus gelungen.
Auf der Webseite lassen sich Shopping-, Gastronomie oder Kultur-Tipps für 7 Stadtteile durchforsten und als pdf zum selbst ausdrucken herunterladen. 2x im Jahr aktualisiert Urban Walkabout die Inhalte der Files. Simpel und besser als die meisten Einkaufsführer der Städte die ich kenne - und vor allem kann der Shopping Guide gleich zum Städtebesuch mitgebracht werden, ermöglicht die Shopping-Routenplanung vor Ankunft im Hotel per Google Maps und einiges mehr.
Wer will vergleicht einfach mal Urban Walkabout mit dem Shoppingführer für Innsbruck und erkennt den Unterschied im Kundennutzen ;-).
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Innovationspreis für Naturerlebnis: Baumkronenweg


Als ich zum ersten mal von diesem Projekt erfahren hatte, erinnerte ich mich an eine Filmszene mit Sean Connery aus Medicine Man. Im Sommer durfte ich mich selbst vom einmaligen Flair der Baumhotels am Baumkronenweg überzeugen, und heute lese ich bei Markus, dass das Konzept oberösterreichischer Bauern einen Preis nach dem anderen abräumt. Diesmal war es der zweite Rang beim Innovationspreis Leader+.
Der Baumkronenweg im oberösterreichischen Innviertel bietet ein europaweit einzigartiges Naturerlebnis. Auf einer Länge von 1.000 m schwingt sich der Baumkronenweg bis auf eine Höhe von mehr als 20 m und verbindet 40 Plattformen miteinander. Diese bieten einen phantastischen Ausblick ins Innviertel, ins benachbarte Bayern und ins Salzkammergut.
Was das Erlebniskonzept neben den atemberaubenden Ausblicken und der einzigartigen Atmosphäre sonst noch auszeichnungswürdig macht, erklärt die Jury mit folgendem Stategement:
Ausschlaggebend für die Zuerkennung des Preises war neben der ökonomischen Sinnhaftigkeit die erfolgreiche Einbettung in die Region. Für den Baumkronenweg sprachen die gute Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gewerbe und die Verknüpfung der Bereiche Umwelt, Kultur und Soziales.
Wie wird das Angebot von Gästen angenommen? - Seit seiner Eröffnung 2005 zählt der Wanderweg rund 600.000 Besucher, 5.500 Nächtigungen in den Baumhotels. Gratulation an die Betreiber und weiterhin viel Erfolg!
PS: Ach ja, ein Video gibts natürlich auch über den Baumkronenweg… [Weiterlesen] »
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Keine Sitzprobleme mehr

Kennen Sie das: Eine wunderschöne Bike-Tour aber irgendwann rebelliert der Allerwerteste einfach gegen das Weiterfahren. Der Sattel eines Fahrrades gehört sicher zu den unpraktischsten Erfindungen rund um diesen schönen Sport und einige Wissenschaftler meinen gar, dass “Radsport ungesund für die männliche Potenz sei”.
Der britische Designer Jon Catling hat sich ebenfalls Gedanken darüber gemacht, wie man das seit Jahrzehnten nur inkrementell verbesserte Teil körpergerechter werden lassen könnte. Das Ergebnis nennt sich Manta Comfort Saddle. Die Funktion beschreibt dieses Video.
Gilles Tarrin, Entwicklungsleiter bei Decathlon, bezeichnet den Sattel als “the most innovative saddle design I have ever seen…”
Für Europa, USA, Japan, Indien und weitere Ländern wurde der Komfort Fahrradsitz bereits zum Patent angemeldet, Catling ist eine Kooperation mit DuPont eingegangen und mehrere Großhändler warten bereits darauf, ihre Lager aufrüsten zu können. Noch ist es aber nicht ganz so weit, Jon sucht nach Investoren und weiteren Händlern.
Spätestens wenn er die gefunden hat, wird wohl sehr viel über den innovativen Radsattel berichtet werden. Ed, wär das was für uns?
Screenshots und weitere Infos: www.comfortsaddle.org
Danke, lieber Eduard Kaan, für diesen Linktipp. Ohne den Sattel ausprobiert zu haben, hätte ich mir den hin und wieder während meiner aktiven Radsportlaufbahn gewünscht :-)
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SENZ Umbrellas: Garantiert sturmsicher

99.9% aller Regenschirme sind rund - und viele von ihnen nicht unbedingt sturmfreundlich. Das haben auch 3 holländische Industriedesigner erkannt und mit dem SENZ Umbrella den ersten garantiert wind- und sturmsicheren Schirm erschaffen.
Das Design, das an eine Mischung aus Flugzeugflügeln und Zeitfahrhelmen erinnert, wurde bereits mit dem Red Dot Award und einigen weiteren Design Preisen ausgezeichnet.
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So sexy können Geschäftsideen sein

Den BH neu erfunden? Nein, so viel Aufwand war gar nicht notwendig. Die beiden Designerinnen Fantasy Buckman und Piper Miller haben lediglich hässliche Träger neu designt und so konzipiert, dass sie sich (herstellerunabhängig) auf jedem beliebigen BH applizieren lassen.

Ein gutes Beispiel dafür, Probleme seiner KundInnen zu erkennen und auf relativ einfache Art zu lösen.
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92% für “Mitmach-Zeitung”
VOdA war letzte Woche gemeinsam mit mindpool und dem IMT Mitveranstalter der Kufsteiner Ideentage. In einem Workshop ging es darum zu erarbeiten, wie eine regionale Wochenzeitung (Auflage 170.000 Stück) erfolgreicher gemacht werden könnte. Hier eine kurze Zusammenfassung des Ergebnisses.
An dem Workshop nahmen 25 Personen teil, Männer und Frauen mit unterschiedlichen Jobs, Angestellte bis hin zu Firmenchefs, Alter ca. 25-55 - eine bunte Mischung also und ganz bestimmt ohne überdurchschnittlich hohe Internet-Affinität. Brainstorming und Brainwriting führten zu über 300 Ideenansätzen und eine intuitive Bewertung brachte einen (sogar für mich) erstaunlichen Spitzenreiter:
“Damit ich die Zeitung unbedingt haben müsste, sollte ein Teil von Lesern geschrieben sein.”
23 der 25 Teilnehmer bewerteten die “Idee user generated content” als primär zielführende, jene mit dem höchsten Potenzial, um eine regionale Wochenzeitung lesenswerter zu machen. Die Zahlen sind noch lange keine repräsentative Studie, geschweige denn eine Handlungsempfehlung für alle Medienmacher - und dennoch hat das Statement Aussagekraft!
Im Anschluss an den Workshop meinte jemand: “Mein Bruder heiratet demnächst. Es wäre doch genial, wenn es auch eine Internetseite dazu gäbe, auf der die Hochzeitseinladung als Video hochgeladen werden kann, oder auf der nach der Hochzeit ein kurzes Hochzeitsvideo zu sehen ist.”
Mal sehen welche Regionalzeitung das hierzulande zuerst umsetzen will.
Nachtrag: Passend dazu auch dieser Beitrag der New York Times vom selben Tag des Workshops:
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):NYTimes.com is asking readers in Pakistan to help us report on events in the country by sending us eyewitness accounts of protests in photographs, video or text.
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Malspaziergänge

Letzte Woche in Berlin im Zwergen Saloon entdeckt: Malspaziergang durch Berlin, ein Kindermalbuch von Monika Kulig.
Darin werden 2sprachig (deutsch/englisch) 22 Sehenswürdigkeiten Berlins beschrieben, die von Kindern ausgemalt werden können. Auf einer freien Fläche neben dem Bild können zudem noch Postkarten oder Fotos eingeklebt werden. Sehr schöne Idee, denn so macht Kindern das Kennenlernen der eigenen Stadt bestimmt doppelt Spaß.
Mit ein wenig Querdenken ließe sich diese Idee übrigens auch für touristisches Marketing außerhalb von Städten anwenden…
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Kerzenständer recycelt Kerzenwachs
So einfach und dennoch schön anzusehen: Ein Kerzenständer der zugleich neue (recycelte) Kerzen “produziert”, vorgestellt auf der Tokyo Designers Week 2007.

Quellen: Tree Hugger, Rice Design
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