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Mass customized Kult Treter: Vans

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vans2.jpgNoch einmal Mass-Customization: Vans Schuhe sind Kult unter Skate Rebellen. Dazu trägt auch bei, dass das amerikanische Unternehmen eine ganze Reihe Skate-Parks und Events sponsort.

Im Online Shop von Vans findet sich ein Konfigurator, mit dem Fans der Marke ihr ganz persönliches Schuhdesign erstellen können. Der Aufpreis für tausende Kombinationsmöglichkeiten bleibt mit 10 USD im Vergleich zu den Standardmodellen absolut im erträglichen Rahmen. Ein wenig schlechter sieht es erwartungsgemäß mit der Lieferzeit aus, wer aber ein Fan der Marke ist und Wert darauf legt in seinem sozialen Umfeld ein Unikat zu besitzen, wird auch diese widerstandslos in Kauf nehmen.

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Screenshots: Vans


 

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Ideen Crowdsourcing Schweizer Traditions-Unternehmen

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Im Mai 2007 wurde die Schweizer Open Innovation GmbH gegründet. Ihr Ziel:

Die Open Innovation GmbH entwickelt eine softwaregestützte Innovationsmanagement-Methode und baut eine Innovatoren-Community auf.

In einem Ideen-Crowdsourcing Pilotprojekt suchen derzeit Unternehmen wie die Schweizer Telekom, Mammut oder Die Post nach Ideen und Innovationen.

Und deine Idee? Gemäss diesem Motto öffnen renommierte Schweizer Unternehmen für Sie die Firmengrenzen und bieten Ihnen die exklusive Möglichkeit, bei spannenden Innovationsprojekten mitzumachen. [...] Entwickeln Sie ab dem 22. Januar 2008 während fünf Wochen mit anderen kreativen Köpfen innovative Ideen und kassieren Sie eine grosszügige Prämie. Die innovativsten Lösungen werden mit CHF 40′000 prämiert.

Projekte laufen wie folgt ab: Interessierte legen ein Nutzerprofil an und wählen jene Projekte aus an denen sie mitarbeiten wollen. Über das Innovationstool werden Lösungsvorschläge erarbeitet. Man kann entweder in Gruppen mitarbeiten oder - wenn man ganz andere als bereits diskutierte Lösungsvorschläge hat - Innovationsleader werden, und seine eigene Innovatoren Gruppe gründen. Die Ideen werden anschließend dem Auftraggeber vorgelegt und dieser prämiert den besten Lösungsvorschlag. Ob die User und Ideengeber in den Bewertungsprozess (bei vielen Innovationsprojekten einer der kritischsten Prozesse) einbezogen werden, geht aus der Beschreibung nicht eindeutig hervor.

Update 15.1.2008:
Danke an OpenInnovation.ch Macher Christian Hirsig fürs klären dieser Frage in untenstehendem Kommentar!

Bewertung und Prämierung: Die Bewertung erfolgt bereits bei der Lösungserarbeitung durch die User. Die User entscheiden, welche Summaries mit welchem Inhalt den Unternehmen vorgelegt werden. Das Unternehmen entscheidet sich für die beste oder die besten Lösungen und prämiert diese. Die InnoLeader (Teamleiter) prämieren dann die Teilnehmer Ihres Innovationsteams. Damit dies auch längerfristig funktioniert, gibt es einen Bewertungsmechanismus, wo sich die User gegenseitig bewerten können.

Bislang haben sich 436 Innovatoren registriert. Klingt auf den ersten Blick (oder im Vergleich zu InnoCentive über das ich hier berichtet habe) vielleicht nicht viel, aber hat Ihr Unternehmen Zugriff auf über 400 kreative Köpfe? Beispiele für die 15 derzeit eingestellten Projekte:

  • Mammut sucht Substitutionslösungen für Reissverschlüsse und belohnt den/die Ideengeber mit 4,000 Schweizer Franken.
  • Die Post sucht nach “Klimafreundlichen Dienstleistungen”.
  • Der Online Versand Blacksocks sucht nach Ideen für eine Sortimentserweiterung.
  • Toshiba schreibt CHF 2,000 für Ideen aus, die zur Erhöhung der Abschlussrate bei Garantieerweiterungen führen.

Weitere Infos unter http://pilot.openinnovation.ch.

Noch ein Hinweis: Ende letzten Jahres haben wir gemeinsam mit der Fachhochschule Kufstein die Kufsteiner Ideentage veranstaltet (siehe Ankündigung). Mit dabei MitarbeiterInnen und Ideenmanager renommierter Unternehmen wie Viking, Bosch, Rupp und v.a. Die Ideentage waren ein großer Erfolg und werden auch heuer wieder stattfinden. Wenn es soweit ist, gibts Infos hier bei ANDERS|denken. Wer noch nicht abonniert hat - hier gehts zu den Abomöglichkeiten.

Gefunden bei: Frank Piller


 

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Mass Customization: Dein Kind als Filmheld

“Jeder ist einmal im Leben für 30 Sekunden ein Star”, meinte Woody Allen einmal.

Auf kideo.com können Eltern ein Foto ihres Kindes hochladen und schon erscheint der Liebling neben Zeichentrickstars wie Barney oder Spiderman in einem Cartoon. Die ca. 26minütige DVD kostet rund 40 Dollar und wird innerhalb einer Woche zugeschickt. Die Figuren nennen auch immer wieder den Namen des Kindes: Mass Customization für Kinder umgesetzt von Lucidiom, einem Anbieter “flexibler und markenunabhängiger Foto-Kiosk Lösungen”. Und so sieht das Ergebnis aus:

Einen ähnlichen ansatz verfolgt Flattenme mit personalisierten Kinderbüchern. Burkhard Schneider beschreibt die mass-customized Kinderbücher so:

Sie [Anm. flattenme] bieten in ihren Kinderbilderbüchern an, dass die Fotos der beschenkten Kinder per Fotomontage eingedruckt und damit personalisiert werden. Um das personalisiete Kinderbuch zu erstellen, braucht man nur das Foto des beschenkten Kindes auf der Webseite von flattenme hochladen und eines der vier Bücher auswählen die derzeit zur Auswahl stehen: “Tuesday Mushroom King”, “Here There Be Pirates”, “The Potty Dance” und “My Little Monster”.

Gefunden bei Springwise


 

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Die Weinbar der Zukunft

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Ein Video sagt mehr als 1000 Worte, also am besten das Video ansehen wie sich Microsoft die Weinbar der Zukunft vorstellt.

Wolfgang Tonninger, Weinliebhaber und Importeur exklusiver argentinischer Weine, beschreibt im Microsoft Österreich Blog die Weinbar der Zukunft so:

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Der Gast im Restaurant bestellt einen Wein, der vom Kellner nicht nur boniert, sondern gleichzeitig und automatisch in ein System eingegeben wird, das sich merkt, welcher Wein in welches Glas gefüllt wurde. Der Rest ist denkbar einfach: Die Gläser besitzen auf der Stellfläche einen Punktecode, der von der Tischplatte erkannt wird. Daraufhin “entwirft” diese einen virtuellen Untersetzer, über den man Infos zum Wein, zum Weingut, zum Terroir, zum Mikroklima und eben auch zu den passenden Speisen in diesem Restaurant abrufen kann.

Microsoft hat Surface bereits 2007 vorgestellt, damals wurde ein Preis von USD 5,000-10,000 kolportiert. Was Surface sonst noch so kann (z.B. Kamera auf den Tisch legen und Bilder der Bergwanderung ansehen oder ins Online Fotoalbum hochladen) zeigen einige Videos auf www.microsoft.com/surface.

Ich finde Microsofts Präsentation der Wine Bar auch deshalb gelungen, weil nicht nur eine nackte Technolgie vorgestellt wird die in erster Linie Technologie Freaks anspricht, sondern ein angewandtes Beispiel zeigt unter dem sich jeder etwas vorstellen kann - hoffentlich auch einige Gastronomen die auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten sind, um Gästen ein Erlebnis der besonderen Art zu bieten, zum längeren Verweilen einzuladen, über Weine, deren Herkunft und Geschichte zu philosophieren und so Gespräche zu fördern - auch dazu kann Technologie gut sein.

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Einfach nur Staunen - Video fürs Wochenende

Ein Video nach dem jede(r) weiß was ein “fotografisches Gedächtnis” ist: Der Autist Stephen Wiltshire, die “lebende Kamera”. Beeindruckend und beinahe unglaublich.

Ähnlicher Beitrag: Stadt im Kopf


 

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Post-it für die Füße

Dem koreanischen Designer Jun-Soo Choi waren entweder manche Fußböden zu schmutzig oder die Seife zum Reinigen seiner Fußsohlen nicht stark genug, also entwarf er das Konzept von “one-size-fits-all” Einweg-Fußsohlen.

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Wenn echte Barfuß-Fetischisten jetzt auch sagen mögen dass das Gadget nicht der Grundidee des Laufens ohne Schuhe entspricht so sei daran erinnert, dass das Konzept aus Korea stammt. Dort lässt man beim Betreten von Restaurants bekanntlich sein Schuhwerk am Eingang zurück…

Gefunden bei Yanko Design


 

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Fütter mich sonst kipp ich

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Ein simples und zugleich sinnvolles Designkonzept aus Korea: Roly-Poly Pot ist ein Blumentopf der ohne jeglichen Technik Schniggschnagg auskommt und Menschen bei denen der grüne Daumen nicht ganz so ausgeprägt ist ans Gießen seiner Pflanzen zu erinnern.

Roly-Poly Pot is a round-bottomed plant pot that uses a balancing system to alert the user when the plant requires water. The base accommodates a chamber for the collection of water that filters through the soil upon watering, as well as a counterbalancing weight, which can be set up according to the amount of water the plant needs. As time goes by, the pot starts to tilt. With just at a glance, the user is able to immediately realise that it is time to water their plant and restore the balance.

Der Roly Pot wurde 2007 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Gefunden bei Electrobeans


 

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Das schönste Schaufenster des Landes

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Tirol bereitet sich auf die Fußball Europameisterschaft 2008 vor. Damit auch das ganze Drumherum ein optischer Leckerbissen wird, schreibt die Wirtschaftskammer Tirol jetzt ein Projekt für einen Schaufensterwettbewerb aus.

Im Rahmen des Wettbewerbs sollen möglichst viele Schaufenster der UnternehmerInnen unseres Landes rund um das Thema Fußball und EM in Tirol dekoriert werden. Gegen eine Teilnahmegebühr von 20,08 € erhalten alle Teilnehmer eine Grundausstattung, und können in jedem Bezirk kostenlos an einem Dekorationskurs teilnehmen.

Über ein Online-Voting auf der Homepage www.tirol08.at werden dann zunächst elf Regionalsieger ermittelt. Medienpartner stellen die Vorschläge vor und berichten regelmäßig über über aktuelle Zwischenstände. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft werden dann die drei Hauptsieger, die insgesamt 6.000 € für ein Sozialprojekt individueller Wahl gewinnen können, von einer Fachjury gekürt.

Abgesehen davon dass die Gewinnerprämien Sozialprojekten zugute kommen werden gefällt mir an dem Projekt, dass die Wirtschaftskammer die Chancen der Einbindung von Kunden und Internet-Usern in den Auswahlprozess erkennt und nicht wie bei vielen ähnlichen Wettbewerben (v.a. Werbepreisen) auf immergleiche Netzwerke setzt und man die Gewinner häufig schon mit Ausschreibungsbeginn erahnen kann.

Ein kleiner Tipp für die Teilnehmer: Nicht nur Einreichen und warten was passiert! Es gibt genügend Möglichkeiten um die eigenen Kunden zur Stimmabgabe (oder gar zur Mitwirken an der Gestaltung der Deko?!) zu motivieren.

Foto: Flickr, thanks to Quasimondo


 

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Wie (un-)glücklich ist deine Stadt?

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“Wie geht es Ihnen?” Standardfloskel in so vielen Telefonaten. “Schau selber nach”, könnte die Antwort jener Menschen sein die in einem Gebäude leben oder arbeiten, das die Farben seiner Außenfasaden dem Glückempfinden der Menschen im Inneren anpasst.

Auf der Webseite des Kunstprojekts Emotional Cities kann ich per Klick auf einen Smiley meine derzeitige Stimmung eingeben. Die Daten werden anschließend für Städte, Länder oder Communities verknüpft und ein aggregierter Glücksindex errechnet. Neben dem “wie geht es mir” kann die aktuelle Stimmungslage auch begründet und aufgezeichnet werden. So können User ihre ganz persönlichen Glückstagebücher führen.

In Stockholm und Korea gibt es bereits einige Gebäude, deren Außenbeleuchtung das emotionale Empfinden von Stadteilen wiederspiegelt. Beim Erblicken eines lila Gebäudes beim Landeanflug also am besten gleich den nächsten Rückflug buchen ;-)

Emotional Cities poses a very everyday question. But what would happen if we took more time to reflect over how we ourselves, and others around us, are feeling? Can a few minutes of daily reflection make us more aware? Emotional Cities is an art project that studies and visualizes the emotions of individuals and groups.

www.emotionalcities.com - durchaus eine nette Spielerei mit Charme.

Foto: Emotional Cities


 

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Warten

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“2007 war das Jahr in dem es so viele gute Möglichkeiten gegeben hätte”, meinte ein Freund von mir neulich. “Was wirst du 2008 anders machen?” frage ich ihn. “Alles, aber vorher muss ich die ganzen liegen gebliebenen Dinge vom alten Jahr aufarbeiten, mich um neue Aufträge kümmern und dann sehen wir weiter.”

In 10 Wochen ist Ostern, dann kommt der Sommer, im Herbst gehen deine Kinder zur Schule und bald wird wieder Weihnachten sein…

Leg deinen Frust über die “verpassten Chancen 2007” endlich ab, du bekommst keine zweite Chance - aber wie wärs damit jetzt enige Stunden zu investieren, damit du in 12 Monaten vom Jahr der genutzten Chancen sprechen kannst?!

Let me sit here and wait
Lower my self and rest
I can see better
I can feel better
The light snaking on the rail ahead
The rumble on my feet
I am older and wiser
I am shorter and slower
but I am smarter
I am predictable
I am unlike the random gum spots
on the yellow caution
I am sticking to this pole
not because I am old…
I like the feel of steel nubs
on my back!

Foto: Flickr | Thanks Moriza for sharing this great picture!


 

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