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Die Weinbar der Zukunft

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Ein Video sagt mehr als 1000 Worte, also am besten das Video ansehen wie sich Microsoft die Weinbar der Zukunft vorstellt.

Wolfgang Tonninger, Weinliebhaber und Importeur exklusiver argentinischer Weine, beschreibt im Microsoft Österreich Blog die Weinbar der Zukunft so:

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Der Gast im Restaurant bestellt einen Wein, der vom Kellner nicht nur boniert, sondern gleichzeitig und automatisch in ein System eingegeben wird, das sich merkt, welcher Wein in welches Glas gefüllt wurde. Der Rest ist denkbar einfach: Die Gläser besitzen auf der Stellfläche einen Punktecode, der von der Tischplatte erkannt wird. Daraufhin “entwirft” diese einen virtuellen Untersetzer, über den man Infos zum Wein, zum Weingut, zum Terroir, zum Mikroklima und eben auch zu den passenden Speisen in diesem Restaurant abrufen kann.

Microsoft hat Surface bereits 2007 vorgestellt, damals wurde ein Preis von USD 5,000-10,000 kolportiert. Was Surface sonst noch so kann (z.B. Kamera auf den Tisch legen und Bilder der Bergwanderung ansehen oder ins Online Fotoalbum hochladen) zeigen einige Videos auf www.microsoft.com/surface.

Ich finde Microsofts Präsentation der Wine Bar auch deshalb gelungen, weil nicht nur eine nackte Technolgie vorgestellt wird die in erster Linie Technologie Freaks anspricht, sondern ein angewandtes Beispiel zeigt unter dem sich jeder etwas vorstellen kann - hoffentlich auch einige Gastronomen die auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten sind, um Gästen ein Erlebnis der besonderen Art zu bieten, zum längeren Verweilen einzuladen, über Weine, deren Herkunft und Geschichte zu philosophieren und so Gespräche zu fördern - auch dazu kann Technologie gut sein.

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Einfach nur Staunen - Video fürs Wochenende

Ein Video nach dem jede(r) weiß was ein “fotografisches Gedächtnis” ist: Der Autist Stephen Wiltshire, die “lebende Kamera”. Beeindruckend und beinahe unglaublich.

Ähnlicher Beitrag: Stadt im Kopf


 

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Post-it für die Füße

Dem koreanischen Designer Jun-Soo Choi waren entweder manche Fußböden zu schmutzig oder die Seife zum Reinigen seiner Fußsohlen nicht stark genug, also entwarf er das Konzept von “one-size-fits-all” Einweg-Fußsohlen.

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Wenn echte Barfuß-Fetischisten jetzt auch sagen mögen dass das Gadget nicht der Grundidee des Laufens ohne Schuhe entspricht so sei daran erinnert, dass das Konzept aus Korea stammt. Dort lässt man beim Betreten von Restaurants bekanntlich sein Schuhwerk am Eingang zurück…

Gefunden bei Yanko Design


 

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Fütter mich sonst kipp ich

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Ein simples und zugleich sinnvolles Designkonzept aus Korea: Roly-Poly Pot ist ein Blumentopf der ohne jeglichen Technik Schniggschnagg auskommt und Menschen bei denen der grüne Daumen nicht ganz so ausgeprägt ist ans Gießen seiner Pflanzen zu erinnern.

Roly-Poly Pot is a round-bottomed plant pot that uses a balancing system to alert the user when the plant requires water. The base accommodates a chamber for the collection of water that filters through the soil upon watering, as well as a counterbalancing weight, which can be set up according to the amount of water the plant needs. As time goes by, the pot starts to tilt. With just at a glance, the user is able to immediately realise that it is time to water their plant and restore the balance.

Der Roly Pot wurde 2007 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Gefunden bei Electrobeans


 

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Das schönste Schaufenster des Landes

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Tirol bereitet sich auf die Fußball Europameisterschaft 2008 vor. Damit auch das ganze Drumherum ein optischer Leckerbissen wird, schreibt die Wirtschaftskammer Tirol jetzt ein Projekt für einen Schaufensterwettbewerb aus.

Im Rahmen des Wettbewerbs sollen möglichst viele Schaufenster der UnternehmerInnen unseres Landes rund um das Thema Fußball und EM in Tirol dekoriert werden. Gegen eine Teilnahmegebühr von 20,08 € erhalten alle Teilnehmer eine Grundausstattung, und können in jedem Bezirk kostenlos an einem Dekorationskurs teilnehmen.

Über ein Online-Voting auf der Homepage www.tirol08.at werden dann zunächst elf Regionalsieger ermittelt. Medienpartner stellen die Vorschläge vor und berichten regelmäßig über über aktuelle Zwischenstände. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft werden dann die drei Hauptsieger, die insgesamt 6.000 € für ein Sozialprojekt individueller Wahl gewinnen können, von einer Fachjury gekürt.

Abgesehen davon dass die Gewinnerprämien Sozialprojekten zugute kommen werden gefällt mir an dem Projekt, dass die Wirtschaftskammer die Chancen der Einbindung von Kunden und Internet-Usern in den Auswahlprozess erkennt und nicht wie bei vielen ähnlichen Wettbewerben (v.a. Werbepreisen) auf immergleiche Netzwerke setzt und man die Gewinner häufig schon mit Ausschreibungsbeginn erahnen kann.

Ein kleiner Tipp für die Teilnehmer: Nicht nur Einreichen und warten was passiert! Es gibt genügend Möglichkeiten um die eigenen Kunden zur Stimmabgabe (oder gar zur Mitwirken an der Gestaltung der Deko?!) zu motivieren.

Foto: Flickr, thanks to Quasimondo


 

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Wie (un-)glücklich ist deine Stadt?

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“Wie geht es Ihnen?” Standardfloskel in so vielen Telefonaten. “Schau selber nach”, könnte die Antwort jener Menschen sein die in einem Gebäude leben oder arbeiten, das die Farben seiner Außenfasaden dem Glückempfinden der Menschen im Inneren anpasst.

Auf der Webseite des Kunstprojekts Emotional Cities kann ich per Klick auf einen Smiley meine derzeitige Stimmung eingeben. Die Daten werden anschließend für Städte, Länder oder Communities verknüpft und ein aggregierter Glücksindex errechnet. Neben dem “wie geht es mir” kann die aktuelle Stimmungslage auch begründet und aufgezeichnet werden. So können User ihre ganz persönlichen Glückstagebücher führen.

In Stockholm und Korea gibt es bereits einige Gebäude, deren Außenbeleuchtung das emotionale Empfinden von Stadteilen wiederspiegelt. Beim Erblicken eines lila Gebäudes beim Landeanflug also am besten gleich den nächsten Rückflug buchen ;-)

Emotional Cities poses a very everyday question. But what would happen if we took more time to reflect over how we ourselves, and others around us, are feeling? Can a few minutes of daily reflection make us more aware? Emotional Cities is an art project that studies and visualizes the emotions of individuals and groups.

www.emotionalcities.com - durchaus eine nette Spielerei mit Charme.

Foto: Emotional Cities


 

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Warten

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“2007 war das Jahr in dem es so viele gute Möglichkeiten gegeben hätte”, meinte ein Freund von mir neulich. “Was wirst du 2008 anders machen?” frage ich ihn. “Alles, aber vorher muss ich die ganzen liegen gebliebenen Dinge vom alten Jahr aufarbeiten, mich um neue Aufträge kümmern und dann sehen wir weiter.”

In 10 Wochen ist Ostern, dann kommt der Sommer, im Herbst gehen deine Kinder zur Schule und bald wird wieder Weihnachten sein…

Leg deinen Frust über die “verpassten Chancen 2007” endlich ab, du bekommst keine zweite Chance - aber wie wärs damit jetzt enige Stunden zu investieren, damit du in 12 Monaten vom Jahr der genutzten Chancen sprechen kannst?!

Let me sit here and wait
Lower my self and rest
I can see better
I can feel better
The light snaking on the rail ahead
The rumble on my feet
I am older and wiser
I am shorter and slower
but I am smarter
I am predictable
I am unlike the random gum spots
on the yellow caution
I am sticking to this pole
not because I am old…
I like the feel of steel nubs
on my back!

Foto: Flickr | Thanks Moriza for sharing this great picture!


 

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Track the pack: Wo ist mein Paket?

Ich war in den letzten 3 Wochen mindestens 10x auf den Internetseiten verschiedenster Expressdienste, um den aktuellen Status diverser Paket- und Brief-Sendungen einzusehen, auf die ich oder meine Kunden gewartet haben. Leider habe ich dieses Service erst heute entdeckt:

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Trackthepack.com heißt die von Josh Pigford betriebene Plattform, mit der man Sendungen in aller Welt tracken kann, ohne dass man sich dazu in die Internetseiten der unterschiedlichen Dienstleister “einarbeiten” muss. Die Handhabung ist simpel - so wie es sein soll: Auf der Startseite gibt man die Nummer der Sendung ein und schon spuckt das System alle notwendigen Infos aus: Expressdienst, Versanddatum, Status der Sendung, usw.

Während Trackthepack noch im Betastadium ist und versucht die letzten Fehler auszumerzen stellt sich die Frage, warum nicht ein Expressdienstleister selbst längst auf Idee gekommen ist, mehr als nur die selbst übernommenen Sendungen zu tracken!?

Würde Sinn machen, die Kunden seiner Mitbewerber mit einem Service das begeistert und das Leben vereinfacht (=Probleme seiner Kunden durch Antizipation lösen) auf die eigene Seite zu ziehen, und bringt (geschickt eingesetzt) in jedem Fall mehr als vergleichsweise Bannerwerbung.

Angenehmer Nebeneffekt: Man positioniert sich in den Köpfen seiner Kunden als das, was man in seiner Werbung zu vermitteln versucht: Als der Dienstleister und vielen anderen.

Screenshot: tracktheback.com | Gefunden bei: Emily Chang via KillerStartups


 

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Robert Stephens, Geek Squad (Video für Wochenende)

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Robert Stephens hat mit Geek Squad ein Paradebeispiel für Differenzierung durch Emotionalisierung und Service geschaffen. Die Idee des mit 200 Dollar gegründeten Unternehmens: Computer reparieren und gleichzeitig aus langweiligem IT-Service ein Erlebnis zu machen.

In schwarz-weiß lackierten VW Beetles, dunklen Anzügen, weißen Hemden und Krawatten treten die Geek Squad Techniker auf. Die Sohlen ihrer Schuhe hinterlassen Logo-Abdrücke auf weichen Untergründen oder der Straße. Sie nennen sich selbst Agenten und es gibt schon über 17.000 von ihnen. Geek Squad ist heute das größte IT Support Unternehmen Nordamerikas.

Die Ideen mit denen Robert seine Kunden immer aufs neue begeistert holt er sich vor allem aus anderen Branchen. Das nachstehende Video dauert nur 2 Minuten. Es macht jedoch Spaß Robert zuzuhören, wie er auf der “Advertising Age’s, The Idea Conference” Marketern sein Verständnis vom “Blick über den Tellerrand” erklärt.

Stephens Theorie wie man Mitarbeiter jedes Unternehmen zum Entwickeln innovativer Ideen anregen kann: Durch Hunger.

“Large companies want to be nimble, that’s why they go to “idea” conferences. I suggest starve departments of money.”

Das Zitat das mir am besten gefällt ist im Kurzvideo leider nicht enthalten, nachlesen kann man es aber bei FastCompany.

Robert Stephens - Differentiation Marketing

Wer Lust auf mehr hat für den gibt es noch 2 weitere Videoempfehlungen:

Tipp 1: Eine 17minütige Präsentation von Robert Stephens
Tipp 2: Die Geschichte von Geek Squad (9min).
Tipp 3: Den allerersten Werbespot der Geek Squad.


 

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Beamten-Rap: PR oder peinlich?

Das Top Management von MDA Singapore hat ein Rap-Video produziert, in dem das Team sich, seine Aufgaben und seine Leistungen vorstellt - singend sofern das der richtige Ausdruck dafür ist.

Ursprünglich als Video für eine interne Konferenz gedacht, fand es seinen Weg auf YouTube, wo es in den letzten 2 Wochen über 200.000 mal angesehen wurde.

(Das MDA, Media Devolopment Authority ist eine staatliche Institution des Stadtstaates, die für die Entwicklung im Bereich Neue Medien verantwortlich ist.)

“Nothing but the best service for our customers,
fees and fines, we make it all the easier…”

Über seinen Schatten zu springen und über sich selbst zu lachen ist zwar mutig, aber muss man es unbedingt gleich mit der Brechstange versuchen… ?!


 

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