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Eisbier aus Grönland

Der Grönländer Salik Hard, bis dahin Direktor einer lokalen Tourismus Marketing Gesellschaft, hatte eine Vision: Aus dem was das Land im Überfluss besitzt Bier herzustellen, und die erste Mikro-Brauerei Grönlands zu gründen. 2006 war es soweit, und die ersten Flaschen “Eisbier” waren bereit zum Verkauf. Den Rest der Geschichte erzählt ein Video auf YouTube (siehe hier).
Mindestens 2.000 Jahre alt ist das im Eispanzer gefangene Wasser - und damit frei von Verunreinigungen und Mineralien. Gebraut wird im kleinen idyllischen Ort Narsaq, 625 Kilometer südlich des Polarkreises. Bierexperten bescheinigen dem 5,5 Prozent Alkohol starken Getränk aus der Arktis jedenfalls einen reineren und weicheren Geschmack, der auf das Wasser zurückzuführen ist.
THE WORLD’S PUREST WATER
Greenland’s inland ice is about 3000 metres thick, 2000 kilometres long and 800 kilometres wide. The snow at the bottom fell over 180,000 years ago. Every year about two metres of snow falls over the inland ice and slowly the snow is pressed into ice. The enormous pressure in the centre forces icebergs out into Greenland’s many fjords.
Brown Ale und Pale Ale nennen sich die Biersorten des Greenland Brewhouse, die - wenn es nach den Vorstellungen von Chef Salik Hard geht - Europas erobern sollen. Ob es im großen Stil gelingen wird, hängt neben den durchaus gut aufgesetzten Marketingansätzen (“Argumentieren mit regionalen Besonderheiten”) aber auch davon ab, ob das Bier bei nachhaltig orientieren Konsumenten nicht vor allem das Bild durch Klimaerwärmung schmelzender Eisberge im Kopf hervorruft.
Screenshot und weitere Infos: www.brewhouse.gl
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Leistungen & Kontakt
Vorträge, Workshops, gemeinsame Umsetzung
Schwerpunkte: Marketing, Kommunikation, Internet
Frische Ideen für Ihr Unternehmen oder Ihre Partner? Über Theorien und Push-Marketing haben wir lange genug geredet. Jetzt braucht es neue Beispiele - am besten aus der Praxis!
In einem Impulsvortrag oder Workshop stelle ich Ihnen Menschen, Unternehmen und Geschäftsmodelle vor, die irgendetwas ANDERS gemacht haben als alle anderen. Werfen Sie einen Blick über den Tellerrand und lassen Sie sich von anderen Branchen inspirieren!
Gemeinsam analysieren wir im Anschluss Ihre Engpässe, entwickeln Lösungs-Szenarien und ich setzen diese auch zusammen mit Ihnen um - denn ‘nur’ beraten kann jeder.
Lassen Sie uns reden - JETZT!
Denn wenn Sie bis morgen warten, ist die Wahrscheinlichkeit dass Sie überhaupt noch etwas unternehmen auf 20% gesunken.
T: +43 (0)664 42 348 40
E: hannes.treichl@andersdenken.at
PS: Noch unsicher? - Gerne stelle ich auch einen Kontakt zu den Referenzen in der Seitenleiste her.
Wie neue Geschäftsmodelle die Welt verändern
Über Web 2.0, Social Media, Blogs, Communities und Crowdsourcing
Das Internet ist erwachsen geworden. Konsumenten nutzen das “Mitmachnetz” intensiv für Vorkaufs-Entscheidungen, produzieren Inhalte und Wissen, diskutieren in Blogs über Ihr Unternehmen. Lassen Sie uns gemeinsam erarbeiten, welche Chancen und Risiken diese Massenbewegung für Ihr Unternehmen hat.
(Folien eines Einführungsvortrags über den Einsatz von Blogs in Unternehmen)
- Impulsvortrag 45-90 Minuten
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Werbung ist tot!
Wer heute wirbt wie gestern verschleudert Geld und niemanden interessiert es. Egal ob Sie tausende Euro für Suchmaschinenoptimierung, Postwurfsendungen oder gar Fernsehwerbung ausgeben - Ihre Kunden interessiert das immer weniger. Klassische Medien verlieren an Bedeutung, das Internet hingegen entwickelt sich immer stärker zum Medium, in dem Vor-kaufsentscheidungen getroffen werden.
Ein guter Ruf im Internet, Mundpropaganda und Communities tragen entscheidend zum Erfolg Ihres Unternehmens bei. Marketing muss nicht teuer sein - im Gegenteil: Es gibt unzählige Beispiele erfolgreichen Marketings mit kaum einem Euro Werbebudget.
- Impulsvortrag 45-90 Minuten
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RAUS aus der GRAUEN Mitte!
So sichern Sie sich ein Dauerabo in den Köpfen Ihrer Kunden
Immer mehr Kaufentscheidungen werden spontan getroffen. Klassische Werbeformen verlieren zunehmend an Bedeutung. Damit Ihre Kunden sich bei Ihrer Kaufentscheidung an Sie erinnern, müssen Sie ANDERS sein als alle anderen.
In meiner Datenbank befinden sich über 2.000 Best Practice Beispiele die ich gerne mit Ihnen teilen, und die Sie für die Anpassung und/oder Neuausrichtung Ihrer Strategie nutzen können. Sparen Sie Zeit, und fangen Sie nicht bei Null an!
(Einführende Folien eines Vortrags über Best Practice Beispiele für erfolgreiche Positionierung.)
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Mehr?
Weitere Beispiele von Vortragsfolien finden Sie unter anderem auch in meiner Fotogalerie auf Flickr (hier klicken).
Noch besser kontaktieren Sie mich jetzt, und wir besprechen wo ich oder meine Partner Sie unterstützen können. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefon (+43 (0)664 42 348 40 || hannes.treichl@andersdenken.at).
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Bei Anruf Bier: Mönche als Marketingpriester
Was haben Apple, Crest, Red Bull, Coke und hunderte andere gemeinsam? Sie alle sind Kultmarken. Viele von ihnen kennen wir, weil wir täglich mit ihnen zusammentreffen.
Ein Beispiel dafür dass Kultmarken aber nicht zwingend jede/r kennen muss, ist Westvleteren Abt 12 - ein von belgischen Trappisten Mönchen gebrautes Bier, das unter Bier-Liebhabern immer wieder gerne als das beste der Welt bezeichnet wird.
Ben McConnell erzählt in Church of the Customer, welche “Opfer” die Glaubensgemeinde des Trappisten-Biers auf sich nimmt, um in den Besitz einer der begehrten Kisten zu kommen, von denen monatlich ca. 5.000 (entspricht 120.000 Flaschen) gebraut, abgefüllt und verkauft werden. Für Bestellungen haben die (ansonsten nicht gerade als redselig bekannten) Mönche ein Biertelefon eingerichtet - auch das hat Kult-Charakter:
- You call the beer phone (+32 (0)70/21.00.45) to know when, how much and which beer can be reserved at that time.
- You call back at the indicated time.
- You make an appointment with the operator (date and time) and you give the licence plate number of the car that will collect the order.
Die ganze Arbeit bleibt dem Kunden überlassen. Die Mönche kümmern sich keinen Deut um Marketing, Vertrieb oder Verpackung, denn das Bier kommt unetikettiert zu den Schlange stehenden Kunden, und zwar nach starr festgelegten Zeitplänen. Keine Ausnahmen. Weiterverkauf verboten. Erwerbslimit pro Person: 2 Kisten bei zusätzlich (künstlich) knapp gehaltener Gesamtproduktionsmenge. Über Jahrzehnte beibehaltene, klare Spielregeln, keine Sonderwünsche. Keine Anpassung an Mode- oder Managementtrends, ideel aufgeladen, authentisch, hervorragend erzählte Geschichten. Kunden lieben all das, oder lehnen es ab.
Liegt die Frage nahe, warum nicht mehr Unternehmen und Marken, die (meist ungewollt) ähnlich mit ihren Kunden umgehen, Kult werden? Neben dem Erfüllen des Anspruchs auf Qualität impliziert Ben’s Schlussbemerkung einen weiteren Schlüssel:
After all, cult is the root of culture. It is culture that creates a cult brand.
Homepage: www.sintsixtus.be
Gefunden bei Church of the Customer
Wikipedia über das Trappistenbier
Bildquelle: Flickr
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Mobile Skihütte
Der Winter hat längst Einzug gehalten und es wird Zeit die Ski aus dem Keller zu holen. 15 Minuten dauerte die Fahrt gestern mit dem Auto, und schon standen wir mehr als 30cm tief im Schnee. Da passt diese Geschäftsidee hervorragend dazu.
Picnics on the Piste ist ein junges Unternehmen das Catering direkt auf der Skipiste anbietet. Die notwendige Möblierung kommt aus der Natur - Schnee. Gibt es etwas Schöneres, als fernab von überfüllten Skihütten sein Mittags- oder Spätnachmittags-Essen zu genießen? Ein wettermäßig schöner Skitag ist natürlich die Voraussetzung, es sei denn, man bestellt sein eigenes Iglo gleich mit und lädt Freunde zur ganz persönlichen Party ein - auch das steht nämlich auf der Angebotsliste des Startups.
Das an Pop-Up Shops angelehnte Geschäftsmodell bietet eine ganze Reihe unterschiedlicher Picknickvarianten. Allen ist gemein, dass sie den Trends individualisiertes Service, Erlebnis und Emotionalisierung folgen. Wer übrigens glaubt das ganz persönliche Schnee-Event sei nicht leistbar irrt. Die Preise pro Person starten bereits bei EUR 15.
Ich weiß, dass einige Hotels ähnliche Services auch immer wieder mal anbieten. Das Problem dabei: Die Gäste anderer Häuser erfahren in den seltensten Fällen nichts davon, bleiben vom Angebot ausgeschlossen oder machen sich nicht die Mühe bei “fremden Hotels” nachzufragen.
Hier könnte Picnics on the Piste seine Chance finden: Das Angebot ist nicht auf ein bestimmtes Skigebiet beschränkt, sondern bereits jetzt auf Skigebiete in Frankreich, Österreich und der Schweiz verteilt. U.a. finden sich auf der Ski-Resort Liste bekannte Namen wie Courchevel, La Plagne, Meribel, St. Anton, Tignes, Val d’Isere, Val Thorens und andere, und ich kann mir gut vorstellen, dass CEO Mark Strachan und sein Team auch in anderen Skigebieten noch lokale Partner suchen…
Zuerst gelesen bei Daily Innovation | Screenshot: Picnics on the Pist
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Future Pricing - Kunden bezahlen für andere Kunden.

Dass Restaurantgäste den Preis selbst bestimmen ist zwar nicht wirklich etwas Neues, das Konzept des Seva Cafe fügt jedoch noch einen weiteren Baustein hinzu: Eine Vision und zwar jene der Entwicklung sozialer Verantwortung.
Wie funktioniert das Konzept? - Jeden Tag kehren in dem kleinen Restaurant rund 60 Menschen ein. Jeder Gast wird Teil seiner Geschichte - und seiner Zukunft, denn am Ende des Essens entscheidet der neu gewonnen Freund selbst was er bezahlt, bzw. was es ihm Wert ist, dass auch am nächsten Tag wieder für andere Gäste gekocht werden kann.
Seva Café is an experiment in the joys of giving and selfless service. Run mostly by volunteers, our wholesome meals are cooked with love and served with love, offered to you as a genuine gift.
Seva Café invites you to feel at home and engage in inspiring conversation. We welcome you to feed your mind and your soul by taking the idea of selfless service beyond our walls, into your daily life and into your community.
Für manche hierzulande unvorstellbar, in Indien (Ahmedabad) funktioniert es, in Long Beach (Kalifornien) auch…
Links: Seva Cafe Indien, Seva Cafe Long Beach (Kalifornien)
Quelle: Ideentower
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10 gute Ausreden gegen Kreativtät
Wie versprochen hier die Folien des ersten Teils eines Workshops über Positionierung zum nochmal Ansehen oder zum Download.
10 Tipps um bestimmt nicht kreativ sein zu müssen.
Neupositionierung - Raus aus der grauen Mitte.
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Erstklassig positionieren: Hotel mit Schlafgarantie

Worauf freut man sich bei einem Städte”urlaub” nach stundenlangem durch die Straßen Laufen am meisten? Außer auf ein kühles Bier wahrscheinlich auf ein bequemes Bett und gesunden Schlaf.
The Benjamin Hotel in New York garantiert seinen Gästen, dass sie bestimmt ein-, sowie tief und fest schlafen, ansonsten schläft man eine Nacht gratis.
Dass es auch zahlende Gäste im Benjamin gibt, dafür sorgt ein eigener Schlaf Concierge.
Choose from full body cushion, gelly neckroll, stain beauty, Swedish memory and eight more. Consult with our hotel’s Sleep Concierge and learn about our Sleep Guarantee.
Speziell für das Hotel entworfene Matratzen und 13 unterschiedliche Kissentypen gibt es im Benjamin, fast alles wurde von der kreativen Hotelleiterin Anya Orlanska selbst entwickelt: Das Kissen Swedish Memory basiert auf einem von der NASA entwickelten Grundmaterial, das Wasserkissen lindert Genicks- und Kopfschmerzen, Snore-No-More sorgt dafür, dass auch der/die PartnerIn gut schläft und das Lullaby wartet mit eigenem iPod Anschluss auf. Das große Polster-Sortiment ergänzen spezielle Einschlaf-Snacks und eine Einschlaf-Massage.
Auch auf des Menschen besten Freund (19% der AmerikanerInnen nehmen Haustiere auf Reisen mit!) hat sich The Benjamin eingestellt und bietet im Rahmen des Dream Dog Programms sogar spezielle orthopädische “Betten” für Hunde an.
Und spätestens seit eine vom Schnarchen ihres Mannes erlöste Kundin das Anti-Schnarchkissen unbedingt mit nach Hause nehmen wollte, kann man sämtliche Kissen auch kaufen - auch per Internet Shop.
Schönes Beispiel, um sich mit einer klaren Positionierung in den Köpfen seiner Gäste zu verankern und in Erinnerung zu bleiben.
Aber auch Nicht-Touristiker können von diesem Beispiel lernen: Wer Betten produziert oder verkauft, verkauft nicht bloß Betten, sondern seinen Kunden das Erlebnis Schlaf und Entspannung - Probleme lösen, Wünsche erfüllen.
The Benjamin via Travelhorizons und New York Times
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Originelle Verkaufsargumente
Denksport für den frühen Morgen:
Welche innovativen Möglichkeiten gibt es, um Bleistifte anders als alle Anderen zu vermarkten?
Eine Möglichkeit: Indem man auf der Verpackung eine Geschichte erzählt, und unsichtbare Produkteigenschaften erlebbar macht.
Shakespear hätte nur 22 Bleistifte der Marke “3 Mile Pencil” gebraucht, um all seine Werke zu verfassen. Oder wie wärs damit, dass sich dank der außergewöhnlichen Produkteigenschaften des Bleistifts, ein Tennisplatz 70x umzeichnen, eine Linie mit 4.828,032 Metern zeichnen oder 45,000 Worte schreiben lassen.
Müsste “eigentlich” der am längsten währende Bleistift der Welt sein, oder? Keine Ahnung, andere Hersteller geben Reichweiten und Verbrauch bei Bleistiften nicht an.
Gefunden bei Schönes Blog via Bernd Röthlingshöfer
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ANDERS|denken.TV: Geschäfts-Konzept für den Sommer-Tourismus

Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten.
Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit MountainAiring ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch im Sommer mit Gästen füllen soll.
- Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie Profis auf ihren Traum vorbereiten wollen.
- Das Konzept: Auf einer der höchsten Laufstrecken Europas soll Höhentraining für Trainingserfolge sorgen.
Hoch über der Idalp (Ischgl, Tirol, Österreich) wurde in über 2.500m Seehöhe eine 10km lange Laufstrecke ausgeschildert, Sportärzte erstellen individuelle Trainingspläne, und auch Mahlzeiten und Rahmenprogramm sind auf das große Ziel abgestimmt.
“Die Univeristät Innsbruck erstellt derzeit eine Studie die bestätigt, dass schon nach einer Woche 75% des vollen Trainingseffektes eines normalerweise 3 Wochen dauernden Höhentrainings erzielt werden”, erklärt der mutige Hotelier stolz.
Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Igschler schreibt österreichische Touristik-Web2.0-Geschichte:
“Endlich ein österreichischer Hotelier, der bloggt!” schreibt Karin Schmollgruber in einem Kommentar zum ersten Beitrag auf Christoph Seiwalds Blog www.hoehentraining.at.
Das Besondere daran: Ich glaube mit dem Blog zu MountainAiring ist er der erste Hotelier Österreichs überhaupt, der sich an dieses Medium heranwagt. Mal sehen welche Nachahmer es geben wird. (Wenn ich mich mit der Aussage irre, bitte jederzeit die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags benutzen, danke!)
Ich habe Christoph Seiwald am Wochenende in Ischgl getroffen. Es war nicht geplant, aber spontane Aktionen haben ja durchaus ihren Reiz. Und so kam es, dass wir uns kurzerhand eine Videokamera schnappten, und das erste Interview für ANDERS|denken.TV aufnahmen. Die Bild- und Ton-Qualität des 10minütigen Gesprächs ist leider nicht die beste, aber es ging mir vor allem darum, einen vor Elan und Unternehmergeist sprudelnden Idealisten und Vordenker hautnah auf dieses Blog zu bringen.
Worüber haben wir geredet? Über die Idee von MountainAiring, Hürden bei der Umsetzung der Idee, mitten in einem Ski- und Promigebiet (Ischgl ist bekannt für seine Höhen-Konzerte mit Weltstars, Abstecher von Paris Hilton, Pop-Stars Kanditaten, u.a.) ein Konzept für ein (leistbares!) Sommertrainingskonzept zu implementieren, welchen Vorteil sich der Hotelier von seinem Blog erwartet und wohin die Reise noch gehen soll.
Letzeres klingt nicht unspannend: MountainAiring könnte schon bald zu einem Franchising-Konzept weiterentwickelt werden.
Zum Abschluss dieses Beitrags 5 (Mit-)Gründe, warum mir das Konzept und dessen Umsetzung gefallen, und durchaus beispielhaft für viele andere Unternehmer sein können:
- Positionierung
Ischgl ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde Österreichs in der auf über 2.000m (Anm.: jene Höhe aber der Höhentraining möglich ist) gelaufen werden kann. Dennoch ist MountainAiring das erste Tourismuskonzept, das sich ganz klar als professionelles “Höhentrainings-Mekka” für Hobbysportler positioniert. - Spezialisierung auf eine Zielgruppe.
Halbherzig wäre gewesen “alle Läufer” anzusprechen, und hätte als Differenzierungsmerkmal in diesem Fall wohl nicht funktioniert. Es gibt im Zielgebiet des Unternehmens hundertausende Marathonläufer. Viele von ihnen leben in Großstädten mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, oder weit entfernt von Bergen, in denen Höhentrainingseffekte erzielt werden können. - Probleme erkennen und lösen.
Während der gesamten Umsetzung standen für Christoph Seiwald direktes Feedback aus der Zielgruppe und laufende Abstimmung mit Experten im Mittelpunkt. Nur so erfuhr er alles über Wünsche und Probleme seiner künftigen Kunden, und konnte die Erkenntnisse in sein Konzept implementieren. - Die Umsetzung.
Ausdauer, Feinfühligkeit, Weitblick und unternehmerischer Mut während der gesamten Phase der Umsetzung. - Nachhaltigkeit und Weitblick.
Für MountainAiring mussten weder neue Liftanlagen, Straßen oder Betonklötze errichtet werden. Statt dessen nutzt der Unternehmer was er direkt vor seiner Haustüre findet: Natur, Wanderwege und Berge. Und wenn (lt. der letzten Woche veröffentlichten EU Studie über Klimawandel) im Jahr 2050 an der Ostsee Palmen wachsen und Südeuropa in Hitze erstickt, wird auch in den Alpen Schnee zur Mangelware werden - und den brauchen Marathonläufer wohl kaum…
www.mountainairing.com | www.hoehentraining.at
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Männer draußen bleiben: Frauenfluglinie Fly Pink

Ganz in pink und exklusiv für Frauen präsentiert sich die englische Fluglinie Fly Pink…
… a “boutique airline designed especially for women” which plans to operate from Liverpool’s John Lennon airport. The airline will offer flights to Paris for “shopping breaks” in customised pink planes, and, to complete the experience, will also provide pink champagne and complementary manicures before take-off.
Neben Paris sollen auch Mailand und New York angeflogen werden. Der 24jährige Gründer Adam Charles zu seiner Idee: ‘We have decided to focus on one market and create a brand catering specifically for women.’
Ein Beispiel für eindeutige Positionierung und Differenzierung - obs auch ein Erfolgsbeispiel wird, werden wir ab 11. August sehen, wenn die erste Fokker 100 von Liverpool aus abheben soll.
Quellen: The Guardian, UK Airport News, Foto: Flickr
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Krieg der Puppen: Girlz, Fashion & Lifestyle
In den 70ern kam Isaac Larian mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel.
Eine Geschichte über eine Bilderbuch-Karriere, ein gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept, und harte Bandagen im Kampf um Marktpositionen. [Weiterlesen] »
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Werbung ist kein Dosenfutter
Spotzer ist ein amerikanisch-holländisches Startup das Werbespots aus der Dose anbietet. Zielgruppe dürften vor allem KMUs sein, die sich keine sündhaft teuren Werbespots leisten wollen.
Das Prinzip ist einfach: Such dir auf der Seite von Spotzer ein Video aus, lass Spotzer dein Logo einbauen und sende das Ding an einen TV-Sender.
Spotzer offers ready to air TV spots at a fraction of the price of tailor-made commercials. [...] will use a number of methods to keep costs down. It’s using excess capacity at large production studios and creating sets of commercials in one go, using the same amount of resources (actors, locations, travel expenses) that would traditionally be required for a single shoot.
Spotzer will also be buying unused footage from ad agencies and marketing and film schools. [...] Spotzer has access to the BBC’s archives, a veritable treasure trove for a wide range of moving images, including decades-old material that now looks delightfully retro. Last but not least, Spotzer is working on an online platform to allow freelancers and pro-amateurs to contribute video footage.
Die grundsätzliche Idee, günstige Werbespots für KMUs zu produzieren, ist nicht schlecht. Aber: Ich mag kein Dosenfutter!
Wenn ich heute einen Spot wie die angebotenen für eine Kampagne im Lokal-TV wollte (nein, ich denke gar nicht daran :-), würde ich mich an eine Kreativcommunity wenden, und dort nach meinen (oder zumindest gemeinsam erarbeiteten!) Vorgaben einen echten User generated Spot erstellen lassen. Warum? Das garantiert mir
- Exklusivität,
- Aufmerksamkeit bereits im Vorfeld der Kampagne und darüber hinaus,
- es erhöht meine Sichtbarkeit bei Google :-)
- kostet keinen Cent mehr als die Leistungen von Spotzer,
- und vor allem würde der Spot zur Positionierung und den Differnzierungs-Strategien meines Unternehmens passen, und eine echte (Marken-)Botschaft vermitteln.
Die 2 (derzeit noch!) größten Nachteile dabei:
- Es gibt noch viel zu wenige (Crowdsourcing-)Angebote, in denen im Vorfeld professionelle Beratungen und Briefings angeboten werden, und
- der Spot ist nicht schon morgen verfügbar,
Falls einer Agentur, Berater oder Trainer die Geschäftsidee mit Produkten aus der Dose dennoch gefällt: Wie wärs mit Firmenlogos, Leitbildern, Trainingsprogrammen oder Differenzierungsstrategien? Gibts alles schon? Genau! Aber ich habe noch keinen wirklich erfolgreichen Unternehmer getroffen, der mit Dosenfutter sein Geschäft vervielfacht hat. Falls ich mich irre, danke für einige Beispiele in den Kommentaren.
www.spotzer.com via Springwise | Grafik: Flickr, thanks!
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Pasta und Wein
Welcher Wein passt zum Abendessen? The Amazing Food Wine Company beantwortet diese Frage auf - zumindest für Someliers und wahre Weinliebhaber - fast schon erschreckend einfache Weise:
Wine That Loves … Pasta, Huhn, Pizza, Steak oder Lachs - Simplicity pur. Nur 5 Sorten Rotwein, sonst nichts. Statt kompliziert bedruckter Etiketten nur wenige Worte, dafür eine klare Aussage womit sich der Wein optimal kombinieren lässt. Und das sind immerhin jene Speisen, die Amerikaner lieben.
Dass Einfachheit durchaus auch schmecken kann, lässt sich vielleicht daraus ableiten, dass die 5 Sorten Rotwein von Ralph Hersom, dem ehemaligen Chef Somelier des New Yorker Nobelrestaurants ‘Le Cirque’ zusammengestellt wurden.
Ganz neu ist das Konzept der Amazing Food Wine Company nicht, denn schon vor einigen Jahren war YellowTail mit einer ähnlichen Simplicity-Strategie erfolgreich. Die australische Wein-Marke hatte es nicht nur geschafft, sich am heißesten Weinmarkt der Welt einzunisten, sondern das gleich auch noch als eine am schnellsten bekannt gewordenen Marken Amerikas. Im Detail ist diese Geschichte nachzulesen im Buch von W. Chan Kim und Renee Mauborgne: Der Blaue Ozean als Strategie. Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt.
Warum Simplicity auch im Segment Food & Beverage als Differenzierungs- und Positionierungsinstrument funktioniert: Weil in den letzten 15 Jahren die Zahl der Produkte in Supermarktregalen um 140%, die Diversifikation gar um 450% gestiegen ist, und die Zielgruppe jener Konsumenten die genug von der Qual der Wahl gleichartiger Produkte haben sehr groß ist.
Springwise schlägt am Ende des Beitrages über den fool-proof (idiotensicheren) Wein vor:
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):Start up something similar in your own neck of the woods, or take another difficult or elitist product and make it easy for the rest of us. Just don’t dumb it down too much, and do keep it playful and well-designed.
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