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Was wir von der Fussball-EM über Internetmarketing lernen sollten

User generated content EM 2008
Die Fußball EM zeigt uns derzeit recht deutlich, dass gute Information im Web2.0 Zeitalter nicht mehr ausschließlich an Massenmedien gebunden ist. Unternehmen und Veranstalter lassen jedoch (zumindest hierzulande) noch viele Chancen ungenützt.

Die EM im Internet

Auf der Mikro-blogging Plattform Twitter (andere sagen auch “größter Chatroom der Welt” dazu) tauschen sich Fans vor, während und nach der Spiele aus. Wer gerade keine Chance hat bei einem Spiel dabei zu sein, bleibt per User generated Live Ticker dennoch ständig informiert - über Spielstände, Wetterberichte, Meinungen zum Spiel. Zudem gibt es Tipps zu den besten Treffpunkten, Fotos, Videos, Livecams, Medienberichten und Statusinfos, wo sich meine Kontakte gerade aufhalten. Die Updates kommen per Feed oder Gratis-SMS sogar aufs Handy…


Summize.com, Conversational Search

Am Katermorgen nach der langen Nacht in der Fanzone mal schnell nach aktuellen Bildern suchen. Facebook (Social Network) und Flickr (Fotoplattform) finden sich tagesaktuell tausende Fotos von Fans aus ganz Europa.

Wohin am Nachmittag? Was sich in den Public Viewing und Fanzonen gerade abspielt und wo die beste Stimmung herrscht verfolgt man am besten per Webcam (Beispiel siehe hier, danke Max) und entscheidet anschließend selbst, an welcher Bar man sein Geld liegen lässt.

Morgen kurzfristig nach Wien. Fans die während der Euro Kondition beweisen und quer durch Österreich und die Schweiz reisen, verwenden zur Reiseplanung Google Maps (siehe dieser Beitrag).

Im Zug … eine Spielszene verpasst! Was haben meine Freunde in Basel gestern angestellt? Die besten Spielszenen und die verrücktesten Fan-Videos sind Sendezeiten-unabhängig (on-demand) auf YouTube abrufbar.


Gib uns Deutschland im EM-Finale

Web2.0 nicht verstanden

Meine persönlichen Kritikpunkte an der einen oder anderen Host City, die zwar im Vorfeld des Megaspektakels viele Millionen Euro für Werbung ausgegeben hat, aber während der EM eine Menge Marketingchancen ungenutzt lässt bzw. den Unterschied zwischen Push-, Pull- und Dialogmarketing nicht verstanden hat.

Es gibt teure und aufwendig gestaltete Portale (Beispiel Tirol08) auf denen offizielle Bilder und Presseberichte heruntergeladen werden können. Solche Seiten sollten zumindest Feeds anbieten, die über Updates zu informieren - eigentlich eine Selbstverständlichkeit in Web2.0 Zeiten!

Auch Twitter Event Feeds würden den Informationsfluss erleichtern, beschleunigen oder könnten sogar zur Fanbetreuung eingesetzt werden.

Warum Bilder immer zentral auf der eigenen Webseite abspeichern? Wer seine Bilder auf Flickr ablegt, mit Tags versieht und geschickt mit der eigenen Webseite verknüpft, öffnet zusätzliche Türen für neue Zielgruppen.

Gleiches gilt für Facebook, das sich mittlerweile zur größten Foto-Sharing-Plattform der Welt gemausert hat: Täglich werden bei Facebook 15 Millionen (!) neue Bilder hochgeladen.

Fotos Facebook
Zudem sind es nicht nur die eigenen Fotografen, die die besten Bilder schießen - eine Funktion die Fanfotos aggregiert ist schnell auf der eigenen Seite integriert. Natürlich so, dass die Bilder auch weitergeschickt werden dürfen. Macht um einiges mehr Sinn als lediglich eine Handvoll eCards anzubieten. Wer verschickt die heute überhaupt noch? Wenn dann schon verpackt als kleines Geschenk über Facebook.

Was ich servicetechnisch anbieten sollte, um die Kommunikation mit und zwischen Fans und Gästen zu erleichtern: Kostenlosen, vor allem aber einfachen WLAN Zugang für die vielen tausenden Fans die mit ihren Bildern, Blogbeiträgen und Videos Werbung für meine Stadt (meine Bar, mein Hotel, …) betreiben. Auf vielen Kongressen mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, für Innsbruck aber immer noch nicht.

Nur ein Modetrend

Gestern habe ich mit jemanden der im Vorfeld der Euro in Marketing & Werbung involivert war diskutiert. Erwartete Killerphrase:

“Das ist doch alles nur etwas für Randgruppen - und zudem nur ein Modetrend.”

Einmal abgesehen davon, dass das Argument schlichtweg nicht richtig ist (ARD und ZDF erreichen mit ihren Nachrichtensendungen auch nur mehr lediglich 280.000 Fernsehzuseher), wäre 2008 die Chance mit o.a. Tools zu experimentieren. In vielen Fällen (die richtige Projektplanung vorausgesetzt) sind Web2.0 Anwendungen (im Vergleich zu Webauftritten wie oben verlinkten) sogar noch kostengünstig umsetzbar und vor allem oft effizienter und einfacher administrierbar als viele (zu) komplizierte CMS Systeme.

Ich freue mich über weitere Tipps und Erfahrungsberichte für beliebte Online Tools mit denen sich die Euro noch interaktiver erleben lässt. Das Kommentarfeld steht Euch offen.

Epilog
Wir saßen während des Gesprächs in einer Bar ohne Fernseher, während draußen bei strömenden Regen ein Spiel lief. Torjubel. “Tor? Welche Mannschaft?” - Auf meinem Nokia N95 waren inzwischen Twitter-Feeds eingegangen. 92. Minute, Türkei, Torschütze xxxx, Schweiz ausgeschieden. “Wow, eine tolle Sache dieses Twitter…” - Vielleicht hats ja geholfen :-)

Lesetipps zu Twitter & Co.:

Fotos Flickr CC: Jose, Laszlo, Mecki - Thanks for sharing, guys!


 

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Raiffeisen Informatiktalk (Fotos)

Informatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus WienInformatiktalk Looshaus Wien
Hinweis für die Besucher des Vortrags “Wie neue Geschäftsmodelle unsere Welt verändern” beim Informatiktalk im Looshaus Wien. (Und für Katja, das versprochene Beispiel des schnellen Einbaus von auf Flickr abgelegten Bildern mittels FlickrRSS Plugin.)

Fotos gibt es auf folgenden Webseiten:


 

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TheNerveTV: Crowdsourcing und Fernsehen

thenerve.jpg
Ideen für neue TV Shows werden im stillen Kämmerchen geboren und für teures Geld an TV Produktionsfirmen verkauft. Heraus kommt häufig was niemand sehen will (und doch jeder sieht) - das war einmal: Crowdsourcing macht auch vor dem Fernsehen nicht halt.

Mark Bowness (Erfinder von Tribewanted, Idee siehe hier) sucht weltweit nach den besten Ideen für neue TV Shows. TheNerve (thenerve.tv) nennt sich das Projekt bei dem Mitglieder selbst entscheiden was produziert wird und ins Fernsehen kommt.

Weltweit jagen Mark und sein Team nach kreativen Menschen die DIE Idee zur nächsten großen TV Show haben. Aus tausenden Ideen wählt die Community die besten (?) 10 aus, für die anschließend 3minütige Kurztrailer gedreht werden. TheNerve verhandelt in weiterer Folge mit TV Anstalten in Großbritannien und Amerika und versucht zumindest eine selbst produzierte Show ins Programm zu bringen. 50% der Einnahmen gehen an den Ideengeber.

This crowd sourcing approach to creating TV programmes is completely new to the media world and a race has started to see which media industry will be the first to commission a programme from the public. (TheNerve)

TheNerve.TV produziert auch eigene Shows - für TV und Internet. Community Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von umgerechnet ca. €75. Im Gegenzug finden nicht nur ihre Ideen Gehör, sie erhalten kostenlose online Trainings von Profis, Zugriff auf sämtliche Kontaktdatenbanken in die Medien- und Produzentenszene und gestalten das Programm von TheNerve.TV mit - egal ob als Entscheidugnsträger, Produzent, Schauspieler, Künstler, Designer, Moderator, Drehbuchautor o.ä.

Interessantes Experiment das aber noch in den Kinderschuhen steckt und (so zumindest mein Gefühl bei der Betrachtung der Internetseite) noch ein wenig Finetuning benötigt. Aber auch das bekommt Mark bestimmt noch hin, wetten?! Good luck!

Bei Carl Lens (Crowdsourcing Directory) gibt es ein Videointerview mit Mark Bowness.
Bild: TheNerve.TV


 

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Kostenlose Medien-Trainings

bbc.jpgDie BBC bietet seit einiger Zeit Online Kurse für TV, Radio, Broadcasting, etc. zum Nulltarif an. Es sind nicht etwa irgendwelche Einführungskurse um Lust auf mehr (sprich teurere) zu machen, sondern es sind die selben Programme die die BBC seit langem einsetzt, um ihre eigenen Journalisten zu schulen.

With the exception of two production safety courses, all online courses are free and open to anyone with internet access. Most users have been students and freelance journalists. An extension of internal BBC training provision, the corporation decided to extend their training service primarily to support the extensive network of freelancers working in the broadcast industry. [Journalism.co.uk]

Warum macht BBC das? Vielleicht weil die Briten das Potenzial der Vielen, Crowdsourcing, User Generated Content, Social Media, Citizen Journalism (oder wo auch immer man es einordnen will) erkannt haben und (anstatt so gegen Windmühlen anzulaufen) nach proaktiven Wegen suchen es für sich zu nutzen.

Weitere Infos: BBC


 

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92% für “Mitmach-Zeitung”

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VOdA war letzte Woche gemeinsam mit mindpool und dem IMT Mitveranstalter der Kufsteiner Ideentage. In einem Workshop ging es darum zu erarbeiten, wie eine regionale Wochenzeitung (Auflage 170.000 Stück) erfolgreicher gemacht werden könnte. Hier eine kurze Zusammenfassung des Ergebnisses.

An dem Workshop nahmen 25 Personen teil, Männer und Frauen mit unterschiedlichen Jobs, Angestellte bis hin zu Firmenchefs, Alter ca. 25-55 - eine bunte Mischung also und ganz bestimmt ohne überdurchschnittlich hohe Internet-Affinität. Brainstorming und Brainwriting führten zu über 300 Ideenansätzen und eine intuitive Bewertung brachte einen (sogar für mich) erstaunlichen Spitzenreiter:

“Damit ich die Zeitung unbedingt haben müsste, sollte ein Teil von Lesern geschrieben sein.”

23 der 25 Teilnehmer bewerteten die “Idee user generated content” als primär zielführende, jene mit dem höchsten Potenzial, um eine regionale Wochenzeitung lesenswerter zu machen. Die Zahlen sind noch lange keine repräsentative Studie, geschweige denn eine Handlungsempfehlung für alle Medienmacher - und dennoch hat das Statement Aussagekraft!

User generated news

Im Anschluss an den Workshop meinte jemand: “Mein Bruder heiratet demnächst. Es wäre doch genial, wenn es auch eine Internetseite dazu gäbe, auf der die Hochzeitseinladung als Video hochgeladen werden kann, oder auf der nach der Hochzeit ein kurzes Hochzeitsvideo zu sehen ist.”

Mal sehen welche Regionalzeitung das hierzulande zuerst umsetzen will.

Nachtrag: Passend dazu auch dieser Beitrag der New York Times vom selben Tag des Workshops:

NYTimes.com is asking readers in Pakistan to help us report on events in the country by sending us eyewitness accounts of protests in photographs, video or text.


 

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Verlierer Werbung

Die Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton hat deutsche und amerikanische Konsumenten nach ihrem Konsum- und Kaufentscheidungsverhalten befragt und liefert einige Zahlen für Statistikfreaks betreffend der Wirksamkeit von klassischer Werbung, Direktmarketing sowie mittelbaren Kontaktkanälen in Form von Empfehlungen und Produkttests.

Internet als Basis für Kaufentscheidungen

Vor allem beleuchtet die Studie (zur Pressemitteilung) den “dramatischen Bedeutungsverlust klassischer Medien”, aber auch für andere Unternehmen lassen sich Chancen ableiten:

Die Bedeutung emotional aufgeladener Kaufsituationen, interaktiver Ansprache sowie der persönlichen Beratung nimmt klar zu. [...] Entgegen dem Informationsüberfluss in der Vorkauf- und Kaufphase bestehen im After Sales-Bereich erhebliche Defizite. Denn nur 13% der Konsumenten fühlen sich nach einem Kauf gut betreut. Hingegen wünscht sich jeder fünfte Kunde eine individuelle Rückmeldung nach dem Kaufabschluss, und weitere 30% sind einer aktiveren Kommunikation gegenüber aufgeschlossen.

Auch wenn in der Pressemitteilung nicht explizit erwähnt, könnten als ein Beispiel für aktive (integrierte) Kommunikation auch der Einsatz von Social Media (z.B. Blogs) gedacht werden. Wer es darüberhinaus noch schafft, Kunden in Communities oder in die Entwicklung eigener Produkte und Kampagnen (weiter Schlagworte: Open Innovation, Crowdsourcing, User generated content) einzubinden, gewinnt noch mehr:

So ist die Bereitschaft zur Preisgabe persönlicher Daten erstaunlich hoch. Je nach Produktsegment sind zwischen 50% und 80% der Kunden bereit, soziodemographische Daten sowie Nutzungsdaten offen zu legen. Als Gegenleistung erwarten sie insbesondere eine bevorzugte Behandlung als Produkttester, spezielle Angebote oder Preisnachlässe.

Vieles davon sind keine wirklich neuen Erkenntnisse und andere Studien mögen noch wesentlich bessere Anhaltspunkte für segemtspezifische Konsumentscheidungen liefern, aber einige Menschen werden eben vor allem dann hellhörig, wenn Branchengrößen wie Bruce Allen oder andere Zahlen wie obige in die Welt setzen.

Weil es ein wenig zum Thema passt, hier noch ein Schreiben das ich vor einiger Zeit von jemanden erhalten habe, der bis zum Start seines Blogs und den daraus resultierenden Gesprächen vergeblich in Offline- und Online-Marketing investiert hatte. Viel besser kann man die Wirkungsmöglichkeiten von Social Media kaum mehr erklären.

Gestern Mittag war ich noch ziemlich down – die übliche Geschichte mit dem Kundensuchen … Am Abend rief mich jemand aufgrund des IT-Auftritts an, er ist durch google-Suche auf mich gekommen. Dieser Jemand ist seit heute Vormittag mein Kunde. Ich kann mich nur nochmals tausendmal bedanken, wenn schon nach so kurzer Zeit so ein Echo entsteht, dann könnte ich mir zukünftig die klassische Akquisition mit Brief, Telefonat etc. vielleicht auch schenken?

Hätt ich mir im Finanz- und Wirtschaftsbereich nie vorstellen können – das Blog hab ich ursprünglich eigentlich nur als Zugabe gesehen! Mittlerweile werden ich in google zu keywords gefunden, die GENAU meinen Bereich betreffen – unglaublich!


 

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Danke…

… an das Marketing Fachmagazin Horizont, und einen Kunden der mir diesen Scan gemailt hat.

Die besten Marketing BlogsHorizont, Nr. der Ausgabe kenn ich leider nicht.

Ein wenig schmunzeln lässt mich der markierte Text:

“Auch für deutsche Marketer spannend.”

Vielleicht klingen Österreicher manchmal nicht so - aber auch wir reden (zumindest hin und wieder) (fast alle) (eine Form von) Deutsch, und Marketingprofis gibts bis in die hintersten Alpentäler :-)


 

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Couch: Wer fragt führt … oder geht

Klaus Kinski war ein Meister darin, Fragen in Gegenfragen zu verwandeln, und so Gespräche dorthin zu lenken, wo er sie haben wollte - ganz nach dem Motto: Wer fragt führt!

Wieder ein Lehrbuchbeispiel des Meisters, das man sich einfach mal aus unterschiedlichen Blickwinkeln ansehen sollte - auch aus Sicht der Moderatorin. Was würde ich als Moderator anders machen, um trotz eines ’schwierigen Typen’ zu einem Ergebnis zu kommen. Ein Vergleich mit dem Video von gestern lohnt sich - vielleicht kann es schon beim nächsten Meeting weiterhelfen.

Der Storyblogger verweist auf einen ganz anderen Aspekt und zieht Parallelen zur Frage von Authentizität vs. aufgesetztes Image und interpretiert dieses Video so:

[...] hier sollte man sich einmal vorstellen, Kinski hätte ein Medientraining gemacht und hätte immer einen PR-Berater im Hintergrund gehabt, der schaut, dass er ja nichts Falsches sagt. Nicht auszudenken - Authentizität ist eben auch in wichtiger Faktor in der Medienarbeit, hier besonders deutlich.


 

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Individuelles Info-Fernsehen im Kinderkrebs-Krankenhaus

RFID gefüttertes Stofftier selektiert InfoprogrammAuf eine besondere Innovation macht Telekom Blogger Martin Bredl aufmerksam:

‘Das St. Anna Kinderspital verbindet man in Österreich mit einer schrecklichen Diagnose: Kinderkrebs.’ Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird versucht, die Kommunikation des Krankenhauses mit Kindern und Eltern zu verbessern:

Auf der einer interaktiven Plattform werden für jedes Kind personalisierte (abhängig von Alter, Muttersprache, Krankheitsbild, Behandlungsphase,…) Inhalte angeboten. Wie das funktioniert: Personalisiert wird mit einem Stofftier, das einen RFID Chip eingenäht hat. Der Chip ‘kommuniziert’ per Funk mit dem Bildschirm und das Kind wählt per Fernbedienung sein individuelles Programm. Die Inhalte des Krankenhaus-Fernsehens:

Der Weg des Blutes: Ärzte und Forscher aus dem St. Anna Kinderspital erzählen, was sie genau machen, damit die Kinder wieder gesund werden.
Es war einmal das Leben: Das Gehirn. Eine informative, kindgerechte und unterhaltsame Serie über den menschlichen Körper und die einzelnen Organe. [ots]

Ausserdem gibt es Kindergeschichten, Zeichentrickfilme, Spiele und Dokumentationen. Vor kurzem wurde das Projekt mit dem Innovationspreis des Multimedia und E-Business Staatspreises 2006 ausgezeichnet.

Eine wunderbare Idee, die auch von anderen Krankenhäusern übernommen werden sollte. Nicht um das persönliche Gespräch mit dem Arzt zu ersetzen, sondern um Patienten noch besser über ihre individuellen Anliegen zu informieren, aufzuklären oder einfach ein wenig Angst vor der Ungewissheit, was wohl bei der nächsten Untersuchung auf einen zukommen mag, zu nehmen.

Pressemitteilung und Foto: ots.at


 

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Endlich mobil telefonieren dank Biodiesel

Biodiesel für Afrikas MobilfunkstationenSchon immer waren Engpässe der beste Treiber für Innovationen, das können wir ja auch bei Kontradieff nachlesen. So wohl auch in diesem Fall:

‘Ericsson und der afrikanische Mobilfunker MTN testen den Einsatz von Biodiesel für den Betrieb von Mobilfunk-Basisstationen im ländlichen Gebiet. Für die Gewinnung benötigte Rohstoffe wie Kürbiskerne, Erdnüsse und Palmenfrüchte sollen lokal angebaut werden.’ [futurezone]

Auch wenn jetzt schon wieder einige aufschreien und den Unternehmen bereits nach der ersten Pressemitteilung Profitgier als Antriebskraft für das Projekt vorwerfen:

Innovationen setzen sich nun einmal dann durch, wenn sich Geld damit verdienen lässt. Ohne funktionierende Geschäftsmodelle verenden auch die besten Ideen gnadenlos im Sand. Das war schon immer so und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern.

Übrigens: Auch aus Dingen die man im Überschuss besitzt, können sich echte Innovationen entwickeln. Einen Beitrag darüber, wie man aus Verkehrslawinen Energie gewinnen kann gibts hier.


 

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