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Video fürs Wochenende: Selbstexperiment über Vorurteile

Ein Selbst-Experiment.

  • Das Video nach ca. 25 Sekunden stoppen und
  • die Geschichte selbst weitererzählen.
  • Was wird passieren?
  • Wer hat sich geirrt?


Crossing Cultures, Afro Asiatisches Institut Graz

Toller Videospot mit dem offensichtlich wird, dass wir alle anfällig dafür sind, hin und wieder zu schnell Entscheidungen zu fällen - und das trifft nicht nur bei klassischen Vorurteilen wie sie dieser Spot verwendet zu…

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Das eigene Blog bekannter machen, neue Leser gewinnen


Er ist für mich der deutsche Business Blogger. Seit vielen Monaten veröffentlicht er jeden Tag neue Best Practice Beispiele von erfolgreichen Menschen und Unternehmen: Burkhard Schneider.

Burkhard unterstützt aber auch viele junge Unternehmen und Neo-Blogger. Jede Woche stellt er in seinem bekannten Best Practice Business Blog zwei neue Blogs vor. Die Serie Newcomer Blogs listet mittlerweile über 125 (!) Blogs.

“Viele denken, die Newcomer Business Blogserie läuft von selbst. Das ist ein großer Irrtum. Mehr als 70% der Blogger, die sich hier vorstellen, spreche ich selber an.”

An dieser Stelle ein wenig Unterstützung für Burkhard und eine Liste mit 13 österreichischen Blogs die ich selbst sehr gerne lese, und die m.E. durchaus noch ein wenig Rückenwind vertragen könnten.

Meine Vorschläge für Burkhards Newcomer-Serie:
Vielleicht drückt er ja bei den Kriterien zur Aufnahme in die Serie ein Auge ein wenig zu :-)

Wer selbst ein Blog hat oder gerne einem Blogger den er persönlich kennt auf die Sprünge helfen möchte, möge Burkhard doch selber kontaktieren. Oft fragt Ihr mich, wie Ihr selbst das eigene Blog bekannter machen könntet oder neue Leser gewinnt. - Burkhard ermöglicht Euch mit seiner Reichweite Starthilfe (kostenlose PR) für Eure neuen Blogs!

Keine Sorge - er beißt nicht, es kostet nichts und bringt Euch in jedem Fall ein kleines Stückchen weiter. Seine Kontaktdaten findet Ihr auf www.best-practice-business.de/blog.

PS: Burkhard, ich gratuliere dir herzlich zum Jubiläum und wünsche dir (bzw. allen Jungunternehmern und Lesern deines Blogs) weiterhin viel Energie!

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Download Tipp: Word of Mouth (Mundpropaganda) Marketing

Word of Mouth, Mundpropaganda Marketing - kostenloser Download
Wie schaffen es hunderte schwedische Fußballfans, sich Stunden vor einem Spiel zu einer ganz bestimmten Zeit an einem ganz bestimmten Ort mitten in Innsbruck, fernab ihrer Heimat in denen Zeitungen darüber informieren hätten können zu treffen, um gemeinsam durch Innsbrucks Straßen zu ziehen? - Durch Kommunikation, Mundpropaganda, “Weitersagen“.

Viele Unternehmen können nur davon träumen, dass Mundpropaganda für die Weiterempfehlung von Produkten, Dienstleistungen, Restaurantipps,… so funktioniert wie in diesem Beispiel.

Dave Balter und BzzAgent haben ein neues eBook zum kostenlosen Download bereitgestellt. Es geht darin um eines der spannendsten Marketingthemen mit denen sich viele Unternehmen (oder auch nicht) gerade beschäftigen. Mundpropaganda-Marketing.

The Word of Mouth Manual: Volume II is split into three enlightening, funny sections, all working together to prove that WOM is one of the most powerful marketing mediums on the planet. Check them out:

  • Part I: What You Should Know (in Theory) takes a look at what’s new with word of mouth
  • Part II: What You Probably Know Already (Unless You Don’t) answers the questions, doubts and criticisms from organized word of mouth’s early formation
  • Part III: What You Must Know (in Practice) discusses the necessities of practicing this communications phenomenon

Zwar ist das eBook in Englisch geschrieben, aber das sollte erstens kein großes Problem für Marketer darstellen, und zweitens ist es dank vieler Praxisbeispiele (Storytelling) leicht zu lesen - hineinschmökern lohnt sich in jedem Fall.

Hier gehts zum Gratis Download des eBooks bei Rohit Bhargava (Influental Marketing Blog).

Danke, Markus, für den Linktipp!

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Stellenbewerbung per YouTube

Mit diesem Video hat er sich für eine Stelle als Designer beworben, und wie man auf Core77 nachlesen kann, hat er den Job auch bekommen.

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Das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation

Auch wenn es zur Pflichtlektüre für innovatives Marketing und Werbung gehört … ich weiß nicht wie viele meiner Leser sein Blog aktiv lesen: Bernd Röthlingshöfers “Und jetzt zur Werbung”.

Immer wieder habe ich auf Beiträge des Autors verlinkt, aber vor einigen Tagen publizierte Bernd einen Beitrag den ich verschlungen habe wie selten einen zuvor. Worum gehts? Im Rahmen eines Gastvortrags an der Merkur Internationale Fachhochschule hat Bernd mit Studenten über faire Kommunikation diskutiert.

Faire Kommunikation - “eigentlich” etwas das doch jeder von uns (zumindest in der Theorie) perfekt beherrscht. Eigentlich… denn nicht nur mir dürften zu jedem Punkt auf Anhieb einige Schreibtische einfallen, auf denen das “Karlsruher Manifest” mit einem Brieföffner eingeritzt werden sollte.

Wir haben es satt, von Spam, Lügen und Bullshit belästigt zu werden. Es nervt uns, wenn uns Banner die freie Sicht auf Webseiten versperren. Wir wollen nicht eine Tonne Werbemüll als Altpapier entsorgen müssen. Wir hassen Gewinnspielanrufe. Wir wollen nicht mit Telefonrobotern sprechen. Wir sind es leid, immer nur Kunden und nie Menschen zu sein. Wir haben das Recht unseren Informationsmix selbst zu bestimmen.

Diese 21 Leitsätze sollen helfen, eine faire Kommunikation (z.B. in Vertrieb, Werbung, PR…) zu gewährleisten.

§1-21: Das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation

(Der Link zum Original)

1.    Ich respektiere mein Gegenüber.
2.    Ich bin ehrlich.
3.    Ich rede und höre zu.
4.    Ich bin freundlich, höflich und hilfsbereit.
5.    Ich nerve nicht und dränge nichts auf.
6.    Ich nutze nicht aus und zocke nicht ab.
7.    Ich bin offen für Kritik und nutze Feedback.
8.    Ich stelle kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.
9.    Ich respektiere die Privatsphäre meines Gegenübers.
10.  Ich halte Grenzen ein.
11.  Ich pflege persönliche Beziehungen.
12.  Ich bringe jedem Wertschätzung gegenüber.
13.  Ich kommuniziere offen und transparent.
14.  Ich kommuniziere verständlich und verständnisvoll.
15.  Ich achte stets auf beidseitigen Nutzen.
16.  Ich halte meine Versprechen.
17.  Ich baue langfristige und  nachhaltige Beziehungen auf.
18.  Ich gebe Fehler zu.
19.  Ich nehme mir Zeit.
20.  Ich respektiere Individualität und kulturelle Unterschiede.
21.  Ich übernehme Verantwortung für mein Handeln.

Danke, lieber Bernd - (leider) heute erst gelesen, aber schon übermorgen in einen Workshop eingebaut!

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Fussball-EM 2008: Was darf ich, wann zahle ich?

Die Fussball EM 2008 nähert sich mit riesen Schritten und gerade hier wo in einem Monat die Fanmeilen und Public Viewings überfüllt sein werden, sprießen täglich neue Schilder mit Werbungen rund um die EM aus dem Boden.

Auf einer Fahrt durchs Tiroler Zillertal fielen mir gestern aber mindestens ein Dutzend überaus grenzwertige Versuche auf, mit der EM ‘08 das eigene Geschäft anzukurbeln. Daher an dieser Stelle die Wiederholung eines Beitrags aus dem Sommer letzten Jahres. Nochmal drüberschauen könnte eine vielleicht schon bald ins Haus flatternde Klage ersparen…

Fussball-EM 2008: Gradwanderung Chancen vs. Gerichtskosten
Was darf ich eigentlich während der Fußball-EM?

Diese Frage stellt sich derzeit wohl jedes Unternehmen, jeder Gastronom und jede Einzelhänlderin wenn sie an die (vermeintlichen?) Zusatzgeschäft-Chancen während der Fußball Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz denken. Die Antworten darauf sind allerdings alles andere als einfach.

Unter diesem Link gibt es ein pdf File, in dem über 60 Fallbeispiele aufgezählt werden, welche Werbeformen und Marketingaktivitäten akzeptabel sind, und welche in die klage-gefährdete Kategorie des “Schmarotzer-Marketings” (Ambush Marketing) fallen.

Ein kurzer Auszug absoluter Tabus:

  • Abbildung eines Spielers einer Nationalmannschaft ohne dessen Zustimmung.
  • Gewinnspiel: als Preis wird eine Eintrittskarte zu einem Spiel inkl. Übernachtung in Innsbruck verlost.
  • Hinweistafel vor einer Diskothek: „Heute große EM 2008 Party“
  • Hotelier wirbt in seinem Prospekt mit „Buchen Sie bei uns das exklusive EM 2008-Package“
  • Fleischerei wirbt mit „Heute neu: EM 2008–Leberkäse“
  • Versandhandel verwendet zur Bewerbung seiner URL „www.mustermann-versand.at/euro2008“

ambush-marketing.jpg
Quelle: pdf WKO Wien

Als “relativ sicher” stufen die Experten der Wirtschaftskammer z.B. Werbeformen wie diese ein:

  • Kaufhaus wirbt mit „Zur EM 2008 haben wir im Juni tolle Angebote bei unseren Sportartikeln“
  • Geschenkartikel-Store verkauft „Schals, Fußball-Dressen, Hüte, Fahnen“ im Design einer Landesflagge (ohne weiteren Text oder Bezug auf den Event selbst)
  • Geschenkartikel-Store produziert T-Shirts mit witzigen Aufdrucken: „EM 2008 – schönster Fan“, „nicht offizieller Sponsor“, „Schützenkönig“
  • Lebensmittelhersteller lanciert eine Rot-Weiß-Rote Produktlinie mit dem Slogan „Heimspiel 08“
  • Hinweistafel mit „Wir übertragen live alle EM 2008 Spiele“

Man beachte allerdings den Hinweis im Anhang des Files:

Die WKÖ übernimmt trotz sorgfältiger Auswahl und Überprüfung sämtlicher Informationen keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.

Die allgemeinen Empfehlungen der Wirtschaftskammer zum Thema Marketing und Werbung während der Fußball EM2008 lassen sich so zusammenfassen:

  • Verwenden Sie keine eingetragenen Wort-Bild-Marken der UEFA (Logo, Maskottchen).
  • Erwecken Sie nicht den Anschein, Ihr Produkt sei „offiziell“ genehmigt oder lizenziert.
  • Kopieren Sie nicht die Gestaltung der lizenzierten Merchandisingartikel oder das Erscheinungsbild der Sponsoren und nationalen Förderer.

Fussball EM 08 Tirol, Goldenes Dachl Innsbruck
Wem der Sumpf rund um das (UEFA Markenrechts-)Spektakel zu undurchsichtig erscheint tut sicherlich gut daran, sich im Vorfeld jeglicher Planungen oder Aktivitäten von einem Anwalt für Markenrecht oder den Experten der Wirtschaftskammer beraten zu lassen. Diese hat dafür auch eine eigene Servicestelle eingerichtet. Weitere Details auf http://em2008.wko.at

Bildbeispiele welche (zum Teil sehr grenzwertigen) Werbungen Sponsoren und vor allem Nicht-Sponsoren im Rahmen der Weltmeisterschaft in Deutschland eingesetzt haben, finden sich auf den Seiten der Präsentation “Spielregeln im EURO 08(TM) Marketing” der Prof. Schnedlitz / Cerha.

Quelle: wko.at
Weitere Links: Offizielle Logos zur EM 2008
Rechtliche Rahmenbedingungen, Public Viewing Regeln, Verkauf von Speisen und Getränken, etc.

Fotos: Flickr, thanks for sharing! Tirol Werbung

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Kostenloses Ideen Hörbuch

ideentoweronair.jpgDie Kollegen vom Ideentower bieten ab sofort monatlich einen Ideen- und Inspirationspodcast zum kostenlosen Download an: Ideen immer und überall…

“Mit Ideentower ONAIR gibt es ab sofort einmal pro Monat ausgewählte Artikel zum Anhören z.B. beim Sport, im Auto, in der Bahn oder am Strand.”

Besonders freut mich natürlich dass neben inspirativen Beispielen aus dem Ideentower und Best Practice Business Blog auch immer wieder Beiträge von ANDERS|denken dabei sein werden.

Zur Folge 1 von Ideentower ONAIR gehts hier…

Nachsatz für meine kritische Diskussionspartnerin von gestern:
Das meinte ich mit “So funktioniert das Grundprinzip von Web2.0“:
Stell Anderen (brauchbare) Inhalte zur Verfügung anstatt sie in deinem Schreibtisch zu versperren, und diese werden sie (nachdem sie sie ebenfalls für nützlich eingestuft haben) für dich verbreiten ;-)

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100 Problemlösungen in 20 Minuten

brainstorming.jpg
Ein Problem und viele Köpfe die es lösen.

Am 4. April finden an der FH Kufstein die nächsten Ideentage (www.ideentage.at) statt. Ich hatte hier und hier schon darüber berichtet.

Für alle die es nicht schaffen einmal an einem “etwas anderen” Brainstorming teilzunehmen, gibt es auf verschiedensten Brainstorming-Plattformen im Internet ebenfalls die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit zu vielleicht überraschenden Ergebnissen zu kommen (Beispiel siehe hier).

Die Berliner Agentur Avenue (Spezialist für Kreativität, Innovation und Veränderung) vernetzt über das Online Brainstorming Tool iStorm Teilnehmer (wenn gewünscht weltweit) und bietet so eine tolle Ergänzung für Live-Kreativworkshops.

iStorm nutzt Ihre Ressourcen, Ihr Netzwerk und Ihre Kreativität, um basierend auf Ihrer Fragestellung in kürzester Zeit eine Vielzahl von Ideen zu sammeln und zu bewerten. Die Teilnehmer vernetzen sich online weltweit und entwickeln simultan Ideen. Alle Brainstormings werden angeleitet von einem Online-Moderator, der das freie und ungewohnte Denken unterstützt und die Teilnehmer gezielt in den Ideenfluss bringt. So entsteht ein Ideensturm, der weit über 100 konkrete Ideen, sowie 20 Ideenfavoriten hervorbringt.

Im Ideentower Blog macht David Jeggle allen Interessierten jetzt ein Angebot zum kostenlosen Reinschnuppern.

Exklusiv für unsere Leser verlost Ideentower in Kooperation mit Avenue drei iStorm-Demosessions! Schicken Sie uns eine Fragestellung zu einem Thema, dass Ihnen oder Ihrem Team (mindestens 6 Personen) auf den Nägeln brennt und für das Sie dringend innovative Ideen benötigen.

Wer also demnächst ohnehin einen Ideenworkshop geplant hat, könnte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern das Avenue Tool (nicht als Alternative aber sinnvolle Ergänzung) also durchaus einmal antesten.

Erfahrungsberichte könnt Ihr gerne hier in den Kommentaren hinterlassen.

www.istorm.de (mit Einführungsvideo)

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Weisheit des Tages: Ich liebe meine Kunden

ibrahim.jpgIch bin gerade auf dem AUFSCHWUNG Event für Gründer in Frankfurt und habe heute mit jemanden über die Einstellung von Menschen zu ihrem Job gesprochen. Dabei erinnerte ich mich an ein Video auf das mich Mario kürzlich aufmerksam gemacht hatte. Darin erzählt ein Schuster über seine Liebe zu Schuhen (und seinen Kunden!).

Mir ist egal ob jemand mit einem 5 oder 1.000-Euro Schuh zu mir kommt - sobald der Kunde sagt es ist sein Lieblingsschuh muss es in dem Moment auch dein Lieblingsschuh sein.

Video ansehen hier klicken

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Einblicke in die Welt der Ideenfindung: Best Off

kreativitaet-best-off.jpg
Ein Buch über Blogs bei Google besser zu platzieren und zusätzliche Mundpropaganda zu streuen ist keine neue Idee aber immer wieder eine wirkungsvolle. Bernd Röthlingshöfer hat es vorgemacht, später folgten beispielsweise die mehrfach ausgezeichnete Autorin Nessa Altura oder Bestseller Autor Karl Gamper diesem Beispiel und der Marketingschachzug funktioniert immer wieder.

Diese zusätzliche Marketingmöglichkeit nutzt auch der Kreativitätstrainer Timo Off für sein neues Buch “Best Off” in dem er zahlreiche Tipps preis gibt und kreative Einblicke in die Welt der Ideenfindung liefert.

Timo hat mir ein kurzes Video geschickt, in dem er einige Zeilen aus seinem Buch vorliest. Wer mehr von Timo sehen, hören oder lesen will, schaut in seinem Geistesblitz oder auf nachstehenden Blogs vorbei, wo ebenfalls kurze Videos, Podcasts oder Texte präsentiert werden. Bestellen kann man das Buch für EUR 22.90 bei Amazon (siehe hier) [Weiterlesen] »

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Woran scheitern Ideen?

Nicht neu aber eine Auffrischung und ein persönlicher Gegencheck schaden nicht: Woran Veränderungen scheitern.

innovationen-scheitern.jpg

Gefunden in Stefan Hagens Projektmanagement Blog wo es Elf Grundsätze für erfolgreiches Change-Management zu lesen gibt.

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Kostenloser Web2.0 Wegweiser für Einsteiger

travel-austria-social-weg.jpgIm Dezember bat mich Martin Schobert von der Österreich Werbung um einen Kurzbeitrag für einen “Social Web Wegweiser für den österreichischen Tourismus” und schrieb damals in seinem eMail.

Die Österreich Werbung möchte damit verständliche, simple Antworten auf wichtige Fragen rund um web & travel 2.0 geben und gleichzeitig Ansprechpersonen vorstellen, die helfen können die Vorgänge im und um das Web zu verstehen.

Dem Aufruf kam ich deshalb gerne nach, weil ich in viel zu vielen Diskussionen und Projekten (nicht nur mit Touristikern, Hoteliers, …) immer wieder die großen Fragezeichen in den Augen vor mir sah und noch immer sehe wenn das Thema auf Web2.0 und seine (Einsatz-)Möglichkeiten fällt.

Am Freitag letzer Woche stellte die ÖW den Wegweiser im Rahmen der ENTER 08 in Innsbruck und ich würde sagen: Ziel übertroffen! Die Broschüre gibt nicht nur Touristikern einen hervorragenden Überblick über das Thema, sondern kann genauso gut anderen Branchen nützlich sein!

Initiator Martin Schobert schreibt dazu im (brandneuen) Blog der Österreich Werbung:

Wir wollen Österreichs Touristikern damit Orientierung geben und die Richtung aufzeigen, in die sich Kommunikation im Web in den nächsten Jahren entwickeln wird. Denn Web 2.0 hat definitiv einen Wandel der Online-Kommunikation mit sich gebracht. Und dieser Wandel ist schon passiert, egal ob wir wollen oder nicht.

Deshalb haben wir Österreich Werber diesen “Social Web Wegweiser” initiiert. Um nicht allein Prophet im eigenen Land zu sein haben wir 6 der besten “Web 2.0″-Experten und Online-Berater mit Tourismus Know-How eingeladen uns Ihre Sicht der Dinge näherzubringen. Wir baten sie zu unterschiedlichen Themen die Frage zu beantworten wie österreichische Touristiker die Chancen im Social Web nützen können. Und welchen Irrtümern sie nicht “aufsitzen” sollten.

Petra Stolba, Chefin der Österreich Werbung, ergänzt im Editorial:

Auf den folgenden Seiten finden sich Texte verschiedenster Experten die jeweils unterschiedliche Aspekte im Social Web beleuchten. Ganz bewusst hat die Österreich Werbung diese Experten eingeladen, den Inhalt zu gestalten, denn ein Paradigma des Social Web ist die Meinungsvielfalt, die „Weisheit der Vielen“, die es ermöglicht, Phänomene aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich ein umfassendes Bild zu verschaffen.

Bleibt anzumerken dass Martin und sein Team es in den letzten 12 Monaten geschafft haben, sich quasi von Null hervorragend in Web2.0 einzuarbeiten. Gelungen ist das m.E. auch deshalb, weil der Marketingbegriff nicht nur strapaziert und seine Inhalte gepredigt sondern vor allem auch gelebt wurden, andernfalls hätten einige der nachgenannten Autoren des Wegweisers in dieser Form wohl kaum am Wegweiser mitgearbeitet.

Inhaltsübersicht “Travel 2.0 in Österreich”

rob-basic.jpgDazu gibt es noch

Download

Hier gehts zum kostenlosen Download von “Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker”

PS: Trendexperte Florian Moritz von der Österreich Werbung hat mir freundlicherweise einen dicken Stapel Broschüren mitgebracht, den ich in den nächsten Tagen an meine Freunde, Kunden und Partner weiterleite - eMail also nicht notwendig…

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08/15 Rezepte, Ziele und verspätete Züge

werbung.jpg
Foto: Lynette, “Consumers treat advertising like trains”

Gestern in einem Innsbrucker Kaffeehaus: Am Nebentisch zwei Herren, einer davon Werber einer (alt)eingesessenen Innsbrucker Werbeagentur. Amüsant wenn Leute (oder zumindest einer) so laut reden, und dabei die Kaffeehaus-Welt rund um sich vergessen scheinen.

“Sie brauchen Prospekte, Flyer, Postwurfsendungen. [...] Ihr Internetauftritt muss optimiert werden. [...] Dann denken wir über Plakatwerbung nach.”

Was hätte der Herr seinem Opfer Kunden wohl geantwortet, hätte dieser es wie Bernd Röthlingshöfer gemacht und folgenden Auftrag erteilt:

  • Sorgen Sie bis Dezember für 100 Erstbesteller im Onlineshop zu einem maximalen Preis von … pro Besteller.
  • Generieren Sie 20 Angebotsanfragen unter bestehenden Kunden zu einem Preis von…
  • Generieren Sie 100 Probefahrttermine zu einem maximalen Preis von…

Bernd im O-Ton:
Geben Sie grundsätzlich keine Werbemaßnahmen in Auftrag, sondern Ziele!

Übrigens gilt das nicht nur bei Gesprächen mit Werbeagenturen - versuchen Sie es einmal bei Beratern oder Trainern! Sie werden überrascht sein - hoffentlich nicht nur von den kreativen Ausreden sondern auch den Ergebnissen.

Gerade bei Burkhard Schneider gelesen und nicht nur wegen des einleitenden Fotos zum Thema passend:

Die Belgische Regierung scheint jetzt einen revolutionären Schritt zu planen. In Belgien wird derzeit vom Verkehrsministerium geprüft, ob der Ticketpreis bald von der Pünktlichkeit der Züge abhängen soll. Demnach müsste der Kunde umso weniger bezahlen, umso später als geplant der Zug ankommen würde.

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