Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) tourismus/gastronomie’

Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!

Wer im Pub “Pigs” (Edgefield, England) kein Geld hat (oder nicht ausgeben will), um seine Zeche zu bezahlen, tauscht selbst Mitgebrachtes gegen ein Bier. Das Pub lässt seine Gäste Getränke auch in Naturalien wie Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gefangene Fische oder eigenhändig erlegte Kaninchen bezahlen.

“If you grow, breed, shoot or steal anything that may look at home on our menu, then bring it in and let’s do a deal!”

In einer Pressemitteilung erklärt die Chefin Cloe Wasey, dass es das Tauschsystem bereits seit über 2 Jahren gibt, so richtig angelaufen sei es aber erst seit dem Auftreten der Finanzkrise.

Nutzen für das Pub

Die weiter verwerteten Lebensmittel sind nicht nur preiswerter, sondern die heimischen Erzeugnisse haben häufig eine höhere Qualität als die vom Supermarkt.

Tolles Beispiel für eine gelungene Differenzierung über ein alternatives Preismodell, auch weil die Aktion mehr zu sein scheint, als ein reiner Marketing-Gag!

www.thepigs.org.uk
Petra, dir vielen herzlichen Dank für den Hinweis zu diesem Angebot.


 

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Euro-Preise in Dollar bezahlen


Der aktuelle Dollar Wechselkurs macht Urlaube in den USA für Europäer relativ günstig. Umgekehrt sind Europa-Urlaube für Amerikaner aber recht teuer geworden.

Rabatte “anders” kommunizieren

Die A&O Hotels & Hostels haben darauf reagiert und ihr altes Preismodell über den Haufen geworfen. Amerikaner bezahlen Europreise mit Dollar-Scheinen. Stimmt, nichts anderes als ein Rabatt von ca. 30%, aber nicht als langweiliger Discount verkauft, sondern anders und reizvoll verpackt.

Ziel der Aktion namens THX America: Wieder mehr Amerikaner in die A&O Hotels und Hostels zu locken. Obs gelingen wird oder ob es ‘nur’ ein netter Marketing-Gag bleibt? - Ich wünsche auf jeden Fall viel Glück!

www.thxamerica.com

Danke Constantin fürs Zusenden dieses Beispiels!


 

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Was wir von der Fussball-EM über Internetmarketing lernen sollten

User generated content EM 2008
Die Fußball EM zeigt uns derzeit recht deutlich, dass gute Information im Web2.0 Zeitalter nicht mehr ausschließlich an Massenmedien gebunden ist. Unternehmen und Veranstalter lassen jedoch (zumindest hierzulande) noch viele Chancen ungenützt.

Die EM im Internet

Auf der Mikro-blogging Plattform Twitter (andere sagen auch “größter Chatroom der Welt” dazu) tauschen sich Fans vor, während und nach der Spiele aus. Wer gerade keine Chance hat bei einem Spiel dabei zu sein, bleibt per User generated Live Ticker dennoch ständig informiert - über Spielstände, Wetterberichte, Meinungen zum Spiel. Zudem gibt es Tipps zu den besten Treffpunkten, Fotos, Videos, Livecams, Medienberichten und Statusinfos, wo sich meine Kontakte gerade aufhalten. Die Updates kommen per Feed oder Gratis-SMS sogar aufs Handy…


Summize.com, Conversational Search

Am Katermorgen nach der langen Nacht in der Fanzone mal schnell nach aktuellen Bildern suchen. Facebook (Social Network) und Flickr (Fotoplattform) finden sich tagesaktuell tausende Fotos von Fans aus ganz Europa.

Wohin am Nachmittag? Was sich in den Public Viewing und Fanzonen gerade abspielt und wo die beste Stimmung herrscht verfolgt man am besten per Webcam (Beispiel siehe hier, danke Max) und entscheidet anschließend selbst, an welcher Bar man sein Geld liegen lässt.

Morgen kurzfristig nach Wien. Fans die während der Euro Kondition beweisen und quer durch Österreich und die Schweiz reisen, verwenden zur Reiseplanung Google Maps (siehe dieser Beitrag).

Im Zug … eine Spielszene verpasst! Was haben meine Freunde in Basel gestern angestellt? Die besten Spielszenen und die verrücktesten Fan-Videos sind Sendezeiten-unabhängig (on-demand) auf YouTube abrufbar.


Gib uns Deutschland im EM-Finale

Web2.0 nicht verstanden

Meine persönlichen Kritikpunkte an der einen oder anderen Host City, die zwar im Vorfeld des Megaspektakels viele Millionen Euro für Werbung ausgegeben hat, aber während der EM eine Menge Marketingchancen ungenutzt lässt bzw. den Unterschied zwischen Push-, Pull- und Dialogmarketing nicht verstanden hat.

Es gibt teure und aufwendig gestaltete Portale (Beispiel Tirol08) auf denen offizielle Bilder und Presseberichte heruntergeladen werden können. Solche Seiten sollten zumindest Feeds anbieten, die über Updates zu informieren - eigentlich eine Selbstverständlichkeit in Web2.0 Zeiten!

Auch Twitter Event Feeds würden den Informationsfluss erleichtern, beschleunigen oder könnten sogar zur Fanbetreuung eingesetzt werden.

Warum Bilder immer zentral auf der eigenen Webseite abspeichern? Wer seine Bilder auf Flickr ablegt, mit Tags versieht und geschickt mit der eigenen Webseite verknüpft, öffnet zusätzliche Türen für neue Zielgruppen.

Gleiches gilt für Facebook, das sich mittlerweile zur größten Foto-Sharing-Plattform der Welt gemausert hat: Täglich werden bei Facebook 15 Millionen (!) neue Bilder hochgeladen.

Fotos Facebook
Zudem sind es nicht nur die eigenen Fotografen, die die besten Bilder schießen - eine Funktion die Fanfotos aggregiert ist schnell auf der eigenen Seite integriert. Natürlich so, dass die Bilder auch weitergeschickt werden dürfen. Macht um einiges mehr Sinn als lediglich eine Handvoll eCards anzubieten. Wer verschickt die heute überhaupt noch? Wenn dann schon verpackt als kleines Geschenk über Facebook.

Was ich servicetechnisch anbieten sollte, um die Kommunikation mit und zwischen Fans und Gästen zu erleichtern: Kostenlosen, vor allem aber einfachen WLAN Zugang für die vielen tausenden Fans die mit ihren Bildern, Blogbeiträgen und Videos Werbung für meine Stadt (meine Bar, mein Hotel, …) betreiben. Auf vielen Kongressen mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, für Innsbruck aber immer noch nicht.

Nur ein Modetrend

Gestern habe ich mit jemanden der im Vorfeld der Euro in Marketing & Werbung involivert war diskutiert. Erwartete Killerphrase:

“Das ist doch alles nur etwas für Randgruppen - und zudem nur ein Modetrend.”

Einmal abgesehen davon, dass das Argument schlichtweg nicht richtig ist (ARD und ZDF erreichen mit ihren Nachrichtensendungen auch nur mehr lediglich 280.000 Fernsehzuseher), wäre 2008 die Chance mit o.a. Tools zu experimentieren. In vielen Fällen (die richtige Projektplanung vorausgesetzt) sind Web2.0 Anwendungen (im Vergleich zu Webauftritten wie oben verlinkten) sogar noch kostengünstig umsetzbar und vor allem oft effizienter und einfacher administrierbar als viele (zu) komplizierte CMS Systeme.

Ich freue mich über weitere Tipps und Erfahrungsberichte für beliebte Online Tools mit denen sich die Euro noch interaktiver erleben lässt. Das Kommentarfeld steht Euch offen.

Epilog
Wir saßen während des Gesprächs in einer Bar ohne Fernseher, während draußen bei strömenden Regen ein Spiel lief. Torjubel. “Tor? Welche Mannschaft?” - Auf meinem Nokia N95 waren inzwischen Twitter-Feeds eingegangen. 92. Minute, Türkei, Torschütze xxxx, Schweiz ausgeschieden. “Wow, eine tolle Sache dieses Twitter…” - Vielleicht hats ja geholfen :-)

Lesetipps zu Twitter & Co.:

Fotos Flickr CC: Jose, Laszlo, Mecki - Thanks for sharing, guys!


 

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Keine Werbung ist die bessere Werbung

Fussball EM Anti-Fan-Meile
Meine deutschen Leser kennen das noch von Zeiten der Fußball WM in Deutschland - teilweise furchtbar nervende (weil plump und unkreativ!) Werbung rund um die Fußball EM. Eine Wirtin, die Lesern meines Blog bestens bekannt ist, hat (natürlich) wieder einmal ANDERS|gedacht.

Barbara Schreiner (Restaurant Glescherblick, Gletscherblog) hat ihr Restaurant zur Fußball-freien Zone erklärt.

Eine klare und mutige Positionierung an einem Standort, wo derzeit das spanische Nationalteam für Fußball Fieber sorgt - aber genau mit dieser Positionierung füllt sie ihr Lokal … Platz um Platz.

Kein Fernseher, keine EM-Menüs und schon gar kein EM-Schnitzel. Einzig und allein ein großer Spielplan hängt an der Wand - der hat aber vor allem den Zweck, um sich an Spieltagen rechtzeitig einen Platz im Gletscherblick sicher zu können.

“Es haben sich schon jede Menge Damenrunden aller Altersgruppen angekündigt, die nichts von Fußball wissen wollen und ein ruhiges Lokal suchen.” Und dann fügt Babsi noch schmunzelnd hinzu: “Es hat dann auch nicht lange gedauert bis Männerrunden folgten, denn da wo ‘die Hasen’ sind, sind die Jäger nicht weit…”

Gut gemacht Babsi! Hauptsache du vergisst meine Reservierungen nicht :-)


 

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Um Erlaubnis fragen

Ask me first!
Weil ich mich in einem Vortrag über die Newsletter-Zwangs-Beglückung vieler Hotels ausgelassen hatte, fragte mich ein Hotelier der monatlich einen Newsletter an über 35.000 Kontakte verschickt zu Recht:

“Auch du schickst über dein Blog Newsletter aus.
Wo liegt der Unterschied?”

Abgesehen davon, dass die Abonenntenzahl dieses Blogs weit von 35.000 Kontakten entfernt ist, liegt er vor allem darin, dass meine Leser den Newsletter freiwillig abonniert haben. Bereits im Vorfeld haben sie sich mehr oder weniger intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt. Ich sammle nicht einfach (wie ein Eichhörnchen Haselnüsse) Mailadressen eines jeden Gastes der bei mit eincheckt, und bin eines von über 50 Hotels das mich mit seinen Botschaften zwangsbeglückt.

Entscheidend ist, ob ich meinen Kunden überhaupt eine (kleine) Chance gebe bereits vor Übertreten der Hemmschwelle der Preisgabe ihrer Kontaktdaten zu erfahren, was sie im Newsletter erwarten wird. Und dann wäre da noch der Inhalt - reine Werbung oder Inhalte die Unterhaltung bieten, Nutzen stiften, etc. - Aber das ist ein anderes Thema.

Zu entscheiden ob all das einen Unterschied in der Kommunikationskultur oder gar im Grad der Wahrnehmung der Inhalte darstellt oder nicht, überlasse ich jedem Leser dieses Beitrags selbst.

Bei dieser Gelegenheit ein Buchtipp: Seth Godin, Permission Marketing: Kunden wollen wählen können. Wie Sie aus Fremden Freunde machen und wie Freunde zu treuen Kunden werden.

Darin geht es genau um dieses Thema.

Vergleiche: “Das Karlsruher Manifest zur fairen Kommunikation”


 

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Die Fussball-EM auf Google Maps

Ein recht schönes Beispiel wie man Google Maps (nicht nur!) für Groß-Veranstaltungen nutzen kann gibt es hier zu sehen.

Bilder aller Stadien, Mannschaftsaufstellungen, Spielergebnisse, Tabellen, Fotos aus der Region, Bars, Clubs, und mehr. Schon mal überlegt wie Sie Google Maps für Ihr Unternehmen nutzen können? Wäre höchste Zeit dazu…

Gefällt mir um einiges besser als jene Lösung die mir gerade in einer der vielen Pressemitteilungen die ich jeden Tag bekomme (warum eigentlich?) vorgestellt wurde. Dort muss ich mich erstmal registrieren, und jede Menge persönlicher Daten hinterlassen. Mehrwert gegenüber der Lösung auf Google Maps: Keine Ahnung, warum also darauf verlinken oder darüber berichten?


 

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Den Hotelpreis bestimmt die Bewegung


Dass man mit nicht alltäglichen Preis-Strukturen auf sich aufmerksam machen und sich von Mitbewerbern differenzieren kann, wissen wir nicht erst seit “Bezahl was du willst” Modellen wie jenem der bloggenden Wirtin des Gletscherblick oder Anja Försters und Peter Kreuz’ Different Thinking. In ihrem Buch hatten die beiden ein Hotel vorgestellt, das Gästen Zimmerpreise nach Körpergewicht verrechnet.

Das macht auch Eckart Mandler, Chef vom Landhotel Mandler in Irschen (Kärnten). Aber der innovative (bloggende) Hotelier, der gleichzeitig Häuptling der Europa Wanderhotels ist, geht noch einen Schritt weiter, und kombiniert das Modell mit einem “Abspeck-” bzw. “Bewegungsbonus”.

Wenn Sie sich für das Angebot “Hotelpreis nach Körpergewicht” entscheiden und im Urlaub durch gesunde Bewegung und Ernährung abnehmen, belohnen wir Sie mit einem Bonus von 50 EURO pro abgespeckten Kilo. [...]

Wir messen Ihr Körpergewicht bei Urlaubsbeginn und am Ende des Urlaubs. Wenn Sie z.B. zwei Kilo abnehmen, reduziert sich Ihr Aufenthaltspreis um 100 EURO, ausgehend von Ihrem Hotelpreis nach Körpergewicht.

Schönes Beispiel für ANDERS|denken und sich von der Masse abheben, vor allem weil es zum Angebot des Wanderhotels auch passt, und nicht auf den allerersten Blick nur ein Marketing-Gag ist, um sich einen Platz in der Presse zu erschleichen.

Falls du, lieber Eckart, diesen Beitrag hier liest, erzähl uns doch kurz wie das Angebot von deinen Gästen angenommen wird. Wir warten gespannt …

www.landhaus-mandler.at
Blog: http://bioferienhotel.wordpress.com

Astrid, danke für den Hinweis, denn auch wenn ich Eckart seit einiger Zeit kenne, dieser Leckerbissen blieb mir bislang verborgen.


 

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Fussball-EM 2008: Was darf ich, wann zahle ich?

Die Fussball EM 2008 nähert sich mit riesen Schritten und gerade hier wo in einem Monat die Fanmeilen und Public Viewings überfüllt sein werden, sprießen täglich neue Schilder mit Werbungen rund um die EM aus dem Boden.

Auf einer Fahrt durchs Tiroler Zillertal fielen mir gestern aber mindestens ein Dutzend überaus grenzwertige Versuche auf, mit der EM ‘08 das eigene Geschäft anzukurbeln. Daher an dieser Stelle die Wiederholung eines Beitrags aus dem Sommer letzten Jahres. Nochmal drüberschauen könnte eine vielleicht schon bald ins Haus flatternde Klage ersparen…

Fussball-EM 2008: Gradwanderung Chancen vs. Gerichtskosten
Was darf ich eigentlich während der Fußball-EM?

Diese Frage stellt sich derzeit wohl jedes Unternehmen, jeder Gastronom und jede Einzelhänlderin wenn sie an die (vermeintlichen?) Zusatzgeschäft-Chancen während der Fußball Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz denken. Die Antworten darauf sind allerdings alles andere als einfach.

Unter diesem Link gibt es ein pdf File, in dem über 60 Fallbeispiele aufgezählt werden, welche Werbeformen und Marketingaktivitäten akzeptabel sind, und welche in die klage-gefährdete Kategorie des “Schmarotzer-Marketings” (Ambush Marketing) fallen.

Ein kurzer Auszug absoluter Tabus:

  • Abbildung eines Spielers einer Nationalmannschaft ohne dessen Zustimmung.
  • Gewinnspiel: als Preis wird eine Eintrittskarte zu einem Spiel inkl. Übernachtung in Innsbruck verlost.
  • Hinweistafel vor einer Diskothek: „Heute große EM 2008 Party“
  • Hotelier wirbt in seinem Prospekt mit „Buchen Sie bei uns das exklusive EM 2008-Package“
  • Fleischerei wirbt mit „Heute neu: EM 2008–Leberkäse“
  • Versandhandel verwendet zur Bewerbung seiner URL „www.mustermann-versand.at/euro2008“

ambush-marketing.jpg
Quelle: pdf WKO Wien

Als “relativ sicher” stufen die Experten der Wirtschaftskammer z.B. Werbeformen wie diese ein:

  • Kaufhaus wirbt mit „Zur EM 2008 haben wir im Juni tolle Angebote bei unseren Sportartikeln“
  • Geschenkartikel-Store verkauft „Schals, Fußball-Dressen, Hüte, Fahnen“ im Design einer Landesflagge (ohne weiteren Text oder Bezug auf den Event selbst)
  • Geschenkartikel-Store produziert T-Shirts mit witzigen Aufdrucken: „EM 2008 – schönster Fan“, „nicht offizieller Sponsor“, „Schützenkönig“
  • Lebensmittelhersteller lanciert eine Rot-Weiß-Rote Produktlinie mit dem Slogan „Heimspiel 08“
  • Hinweistafel mit „Wir übertragen live alle EM 2008 Spiele“

Man beachte allerdings den Hinweis im Anhang des Files:

Die WKÖ übernimmt trotz sorgfältiger Auswahl und Überprüfung sämtlicher Informationen keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.

Die allgemeinen Empfehlungen der Wirtschaftskammer zum Thema Marketing und Werbung während der Fußball EM2008 lassen sich so zusammenfassen:

  • Verwenden Sie keine eingetragenen Wort-Bild-Marken der UEFA (Logo, Maskottchen).
  • Erwecken Sie nicht den Anschein, Ihr Produkt sei „offiziell“ genehmigt oder lizenziert.
  • Kopieren Sie nicht die Gestaltung der lizenzierten Merchandisingartikel oder das Erscheinungsbild der Sponsoren und nationalen Förderer.

Fussball EM 08 Tirol, Goldenes Dachl Innsbruck
Wem der Sumpf rund um das (UEFA Markenrechts-)Spektakel zu undurchsichtig erscheint tut sicherlich gut daran, sich im Vorfeld jeglicher Planungen oder Aktivitäten von einem Anwalt für Markenrecht oder den Experten der Wirtschaftskammer beraten zu lassen. Diese hat dafür auch eine eigene Servicestelle eingerichtet. Weitere Details auf http://em2008.wko.at

Bildbeispiele welche (zum Teil sehr grenzwertigen) Werbungen Sponsoren und vor allem Nicht-Sponsoren im Rahmen der Weltmeisterschaft in Deutschland eingesetzt haben, finden sich auf den Seiten der Präsentation “Spielregeln im EURO 08(TM) Marketing” der Prof. Schnedlitz / Cerha.

Quelle: wko.at
Weitere Links: Offizielle Logos zur EM 2008
Rechtliche Rahmenbedingungen, Public Viewing Regeln, Verkauf von Speisen und Getränken, etc.

Fotos: Flickr, thanks for sharing! Tirol Werbung


 

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Web2.0… müssen wir mitmachen? - Tiroler Tourismusforum


Innerhalb von ein paar Stunden haben mich jetzt 20 Menschen darauf angesprochen, was mit den (auch hier im Blog) versprochenen Web2.0 Best-Practice-Beispielen am Tiroler Tourismusforum, das unter dem Titel “Das Mitmach-Web: Müssen wir mitmachen?” stand, passiert ist.

Aufgrund leichter zeitlicher Verspätung wurde der Vortrag kurzfristig durch eine (Wahlkampf-)Rede unseres lieben Landeshauptmannes Dr. Herwig van Staa Platz machen. Schade, dass gerade er, dem das Wohl des Tourismus so am Herzen liegt, die eigene Selbstbeweihräucherung über den Nutzen der Teilnehmer stellt.

Ob Sonne oder Regen, die Grünen haben immer was dagegen. [...] Wenn uns bestimmte Märkte [Anm. von mir: ... aufgrund sich ändernder Reisegewohnheiten!] wegbrechen, müssen wir genau dort noch mehr Geld für Werbung ausgeben.
Dr. Herwig van Staa, Landeshauptmann Tirol (ÖVP)

Mein Angebot an all jene TouristikerInnen, die zum Ende den Saal verlassen haben, oder jene die geduldig gewartet haben.

Meldet Euch per Telefon oder eMail. Ich werde mir etwas einfallen lassen wie wir das Verpasste nachholen können. Und auch dieses “Best of Travel Videos” will ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten… schauts Euch eben selber am PC an.

Leid tut es mir aber auch für das ganze Veranstaltungsteam der Tirol Werbung rund um Joe Margreiter. Die Konferenz war bis ins letzte Detail perfekt geplant und organisiert, hätte nicht der Abschluss gefehlt - jener Teil in dem die Teilnehmer dann tatsächlich anhand von touristischen Beispielen konkret umsetzbare Ideen mitnehmen hätten sollen. - Trotz allem ein Dankeschön für die tolle Veranstaltung!


 

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Zukunft des Tourismus, Nachhaltigkeit & Verantwortung

Isabella Krassnitzer im Insitut Tourismus Experten
Anlässlich der Eröffnung unseres Instituts der Tourismus Experten hielt Prof. Dr. Kurt Luger von der Universität Salzburg einen Vortrag über Tourismusforschung und Nachhaltigkeit im Tourismus.

Außer dass er erklärt was Tourismus-Forscher eigentlich so tun, enthielt die 7minütige Rede einige (teils provokative) Thesen und Fragestellungen. Ein kurzer Auszug:

  • Der Planet schwitzt und die Betten bleiben kalt.
  • Im österreichischen Tourismus spielt die akademische Forschung noch überhaupt keine Rolle oder wird künstlich klein gehalten.
  • Wenn in China ein Sack Reis umfällt ist und das “Wurscht”. Aber wenn in China die Vogelgrippe ausbricht, ist uns das nicht egal.
  • Wir können die Fragen nicht mehr auf uns, auf unser kleines Hotel, auf unseren kleinen Ort reduzieren! Wir müssen erkennen, dass der Tourismus mittlerweile ein Bereich geworden ist, der sehr viele Sektoren enthält.
  • Was passiert mit den Menschen, die innerhalb von 2 Generationen aus einer bäuerlichen, agrarischen Gesellschaft in eine Dienstleistungsgesellschaft migriert? Auch dazu müssen wir Fragen stellen und Antworten finden.

Spannend war die anschließende Diskussion zur letzten Fragestellung, diese gibt es allerdings leider nicht mehr auf Video :-)


Tourismus Zukunft | Nachhaltigkeit im Tourismus [vergrößern]
Kurzvideo Eröffnung Institut Tourismus Experten
Homepage Tourismus Experten: www.tourismusexperten.at

 

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