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Geheimnisse eines Tanz-Bären
Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.
Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!
Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.
So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.
Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. [Weiterlesen] »
Flaschen als soziale Plattform
Hab ich das Wort Fangemeinde zu oft verwendet? Irgendwie häufen sich die Fragen, wie es gelingt eine Fangemeinde und ein Netzwerk von Weiterempfehlern aufzubauen. Ein weiteres Beispiel zum Thema Communities: Jones Soda.
Das Unternehmen von Peter van Stolk produziert Mineralwasser. Kennt man den heiß umkämpften amerikanischen Mineralwassermarkt, könnte man meinen ein vergebliches Unterfangen. Falsch! Durch emotionale Bindung seiner Kunden hat Stolk ein gigantisches Weiterempfehlungs-Netzwerk aufgebaut.
Bausteine des Erfolgs:
Klare Positionierung, differenziertes Produktdesign und emotionale Bindung.
Jones Soda positioniert sich ganz klar als Mineralwasser für Menschen zwischen 12 und 24. Nicht nur durch Namensgebungen, Geschmacksrichtungen und Farbmischungen [siehe hier], sondern vor allem durch von Kunden gestaltete Etiketten [siehe hier].
4 Millionen Vorschläge hat Jones Soda in den letzten Jahren gesammelt und die Fangemeinde wartet regelmäßig mit Spannung auf die neuesten Entwürfe. So werden einfache Mineralwasserflaschen zu Sammlerobjekten. Und weil der Dialog längst zum Selbstläufer geworden ist, erreichen das Unternehmen Sprichwörter und Zitate, die mittlerweile auf die Innenseite der Verschlüsse integriert werden - besser als immer-gleiche Zahlen auf Kronenkorken von Bierflaschen.
Fast nebenbei betreibt Jones Soda die Musikplattform MyjonesMusic. Dort können Kunden des Unternehmens kostenlos Songs von Nachwuchsbands herunterladen, finden Interviews, Porträts und vieles mehr.
Kundenbindung vom Feinsten! Jones Soda hat das Mineralwasser vom reinen Produkt zu einer sozialen Plattform gemacht.
Bildquelle: Jones Soda
Buchtipp: Mavericks at Work: Why the Most Original Minds in Business Win
Top Business Blogs und ein paar Gedanken
Ich werde immer wieder nach Beispielen für Business Blogs aus Österreich gefragt. Hier ein kurzes Update zur (Blog-)Lage der Nation. Klaus Eck und Sigfried Hirsch haben gestern das Verzeichnis der Top 100 Business Blogs aktualisiert.
Wer noch ganz am Anfang steht und sich erst einmal einen Überblick über Business Blogs verschaffen will, dem ist das Verzeichnis eine nützliche Hilfe - und nur als solche sollte es gedeutet werden (Anfang der 90er, als Unternehmen gerade anfingen sich mit dem Internet zu beschäftigen, gab es übrigens ähnliche Verzeichnisse; “Schaut mal wer schon eine Homepage hat…”).
Wie sieht es in der Topliste der 100 wichtigsten deutschsprachigen Journale mit Blogs aus Österreich aus?:
Rang 29 ANDERS|denken, 193 verlinkende Seiten (DANKE!)
Rang 83 Breddl bloggt, TelekomAustria, 63 Links (Glückwunsch Martin!)
Mehr österreichische Blogs lauern in diversen Unterkategorien
- ANDERS|denken, Hannes Treichl (Rang 2 von 65 Blogs in Kategorie Consulting)
- Selfmade in Austria, Ingrid Bressler (13/65/Consulting)
- Websolutions, Ingrid Bressler (22/65/Consulting)
- store4dogs, Manfred Huszar (19/57/e-Commerce)
- innenleben, Christine Oertel (57/57/e-Commerce)
- Ja!Natürlich, Billa (6/30/Food)
- Ernährung online, Michael Sinnhuber (8/30/Food)
- kreisrot rundschreiben, Kreisrot (26/33/GafikDesign)
- Knallgrau, Knallgrau (37/12/IT)
- Hexagon, Hexagon (50/102/IT)
- virtual bites, Markus Pirchner (54/160/MarketingKommunikation)
- neugierig, Mörth & Mörth (63/160/MarketingKommunikation)
- FastenYourSeatbelts, Karin Schmollgruber (142/160/MarkKomm)
- Ed Wohlfahrt, Ed Wohlfahrt (153/160/MarketingKommunikation)
- St. Anton am Arlberg, TVB St. Anton (3/15/Tourismus)
- Winzerblog, Weinviertel Tourismus (4/15/Tourismus)
- Möbel und Wohnen, Franz Zotter Möbelhandel (5/6/Bauindustrie)
- Studium|Karriere|Weiterbildung, Michael Sinnhuber (12/22/Bildung)
Noch keine Rot-Weiß-Roten Fahnen wehen in den Kategorien Automobil, Finanzen, Industrie, Kongresse, Medizin, Non Profit, Recht und Sport. Wer will der erste sein?
Enttäuschend für mich (neben der schwach besetzten und für Österreich so wichtigen Tourismus-Branche) die Segmente IT, Marketing und Kommunikation. Wenn ich als Kunde auf der Suche nach einem Blog Berater bin, würde ich mir vorher genau anschauen, was dort bereits umgesetzt wurde - und auch mit welchem Erfolg, denn entweder etwas professionell angehen oder sich die Zeit sparen. Welche Referenz ist besser als eine Erfolgsstory? Meinetwegen auch mit einem eigenen Blog.
Lernen auf Kosten der Kunden?
Gegenüber allerorts aus dem Boden schießenden (Hobby-)Beratern, Kommunikations- und Internet-Werbeexperten wäre ich eher misstrauisch. Viele wittern eine neue Marktnische, denn das Geschäft mit herkömmlichen Internetseiten ist ausgelutscht. Wenn das nach 12 Jahren endlich erwachsen gewordene Internet schon so großartige Kommunikations-Möglichkeiten bietet, warum nutzen sie sie dann nicht selbst bereits?
Ok, ich muss auch keine Eier legen können, um ein faules Ei zu riechen. Aber letztendlich weiß eine Henne immer noch am besten wie und warum man ein Ei ausbrütet. Da stimme ich Ed 100%ig zu wenn er schreibt:
Ich denke dass Authentizität das wichtigste ist, das Weblogs von anderen Medien bzw. Medienkanälen positiv abhebt, einzigartig macht bzw. machen kann aber auch die wichtigste Nahrung darstellt, von der sich Weblogs ernähren. Auf dieses kostbare Gut heißt es aufzupassen weil ohne Authentizität, ohne echte und ehrliche Geschichte, ohne Passion ein Corporate Blog zu einer übel riechenden Kloake verkommt, ja verkommen muss. [...] Und damit ist niemandem geholfen. Nicht dem Blogger, nicht den LeserInnen, nicht der interpersonellen Kommunikation und nicht der Welt.
Also lieber doch Finger weg? Ja - und nein, denn die Entscheidung muss jedes Unternehmen und jeder (Jung-)unternehmer für sich selbst treffen. Jemanden etwas einzureden das er (heute) nicht braucht, nicht will oder das nicht zu ihm passt bringt nichts. Egal womit der Berater sein Geld verdient!
Ich werde selbst immer wieder gefragt, was mir mein Blog gebracht hat, und wie viel wenig Zeit ich dafür aufwende. Die Antworten darauf gebe ich gerne persönlich hier, hier, hier oder hier oder spätestens im 500. Jubiläumsbeitrag dieses Blogs in etwa 2 Monaten …
Lernen vom jüngsten Lebensmittelhändler Amerikas
Video: CBS/YouTube
Anstatt wie andere nur über das Aussterben kleiner Lebensmittelgeschäfte zu jammern, übernimmt Nick Graham im Alter von 17 Jahren einen maroden Laden in Truman, Minnesota.
Fast fällt mir dazu ein: Die Truman Show geht weiter. Eine fast schon kitschige Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf.
3 Dinge die man von dem Teenager lernen kann:
-
Leidenschaft statt Profitgier!.
‘Hoffentlich werde ich hier erfolgreich sein aber ich bin nicht nur deshalb hier. Ich bin hier, weil mich meine Kunden brauchen.’ (Nick Graham)
- Begeisterung ist ansteckend!
Der junge Unternehmer schafft es sogar, dass
- Lösungs- statt Problemorientierung!
Schön, wenn es auch Stories wie diese immer wieder an die Öffentlichkeit schaffen. Negativmeldungen und Horrorgeschichten zum Thema Greißlersterben gibt es ohnehin genug. Jammern allein hat aber noch nie ein Problem gelöst.
Übrigens: Im Marketing wird so oft über Communities geredet. Dieses Beispiel zeigt worum es gehen könnte:
Communities sind wie Dorfgemeinschaften!
Video gefunden bei SwissMiss
Communities und Empfehlungsnetzwerke

Bei Barcamp Organisator Ed Wohlfahrt habe ich einen Hinweis auf Powderfriends gefunden: Eine Social Networking Plattform für Wintersportfreunde.
Drei große Skigebiete (Davos, Feldberg und St. Anton am Arlberg) machen hierfür gemeinsame Sache und bieten ihren jungen Gästen reichlich Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen. Herausgekommen ist ein Ding, das MySpace ziemlich ähnlich sieht.
Der Content der Seite ist teilweise professionell semiprofessionell (von Ausnahmen abgesehen). Alles was herauskommen soll und tatsächlich auch herauskommt, ist das Feeling, das man hat, wenn man sich die Ski anschnallt, die Brille zurechtrückt und sich - mit einer leichten Gänsehaut im Nacken- in die Abfahrt wirft. [Ed Wohlfahrt]
Neben den Werbeeinschaltungen der großen Skigebiete, hat Powderfriends auch die Design Collection “PowderWear” entwickelt, für die der New Yorker Fashion Designer Shaka Rayford engagiert wurde.
Das (theoretisch) längst bekannte Konzept : Schaff dir eine Community (Fangemeinde) und schon hast du eine Gruppe Menschen zusammen, die du mit einem Minimum an Streuverlusten ansprechen kannst.
Zwei altbekannte aber dennoch vielfach ungelöste Fragen, die sich gerade zum Jahresbeginn jeder Selbständige und jedes Unternehmen stellen sollte:
- Wer ist meine Community?
- Wie gelingt es mir, ein Empfehlungsnetzwerk aufzubauen?
Individuell die richtigen Anworten auf diese Fragen zu finden heißt, künftig bedeutend weniger Kopfweh bei schwierigen Akquise-Aufgaben zu haben. Wer wissen will wie es geht, kann gerne hier nachfragen…
Bildquelle: Powderfriends
Mission Impossible: Wein aus dem Mega-Humidor
Manche Restaurants setzen sich im harten Kampf um Gäste mit Überraschungsmenüs durch, andere mit wechselnden Spitzenköchen, Tracking-Steaks oder chinesischen Viral-Marketing-Tricks. Ein Luxus-Restaurant in Las Vegas ist schon seit 1999 mit einer beeindruckenden Kombination aus reichhaltigem Sortiment und Akrobatik erfolgreich.
Das Aureole führt über 2,000 Sorten Wein aus aller Welt und lagert ca. 35,000 Flaschen. Beeindruckend aber vor allem die Art und Weise wie der Wein auf den Tisch kommt:
Ein 13 Meter hoher gläserner ‘Wine Tower’ ist das Herzstück des Restaurant-Konzepts. Am übergroßen Humidor räkeln sich zwei in Cat Suits gekleidete Damen (Wine Angels) und versorgen die bis zu 400 Gäste in einer Mischung aus Mission Impossible Action und Cirque du Soleil Akrobatik.
“It’s pretty sexy! Yes, it does influence sales and increase the pleasure of dining. I don’t know if you could get any more extravagant with wine. [...] It’s a grandiose way of making wine and focal centerpieces of the restaurant, showing that it is an integral part of the dining experience.
The spectacle immediately breaks down the snobbery and arrogance in wine service, so that it’s open, understandable, accessible, and about getting the customers the wines they want. In Europe, wine is part of everyday life. We’re going in that direction, but we’re not there yet. The tower helps break down the mystique and makes it fun.” [Food Arts]
Schwindelgefühle sind im Aureole nicht unbedingt auf den Wein zurückzuführen. Was nebenbei vor allem uns Österreicher freut: Das Nobel-Restaurant bietet weltweit das größte Sortiment österreichischer Weine außerhalb Österreichs an.
PS: Auf YouTube gibt es ein Video des Wine Towers im SAS Radisson Hotel in London.
Als Restaurant-Gast bezahlen was ich will?
Als Barbara Schreiner Anfang 2006 in Mieders im Tiroler Stubaital das Restaurant Gletscherblick übernahm, wurde sie von vielen belächelt.
In einem von Hotels und Restaurants übervölkertem Tourismus-Tal einen Gastgewerbe-Betrieb zu führen, der noch dazu den Nachteil hat, nicht direkt an einer Skipiste zu liegen, birgt zugegebenermaßen ein gewisses Risiko.
Die innovative Wirtin hat es dennoch geschafft, innerhalb kürzester Zeit für Furore zu sorgen und ihr Restaurant, sowohl unter Einheimischen als bei Touristen, bekannt zu machen. Ein Baustein dazu war auch ihre Interpretation des Begriffs eines Überraschungsmenüs
Jetzt drehen wir den Spieß um! Überraschen Sie uns! Besuchen Sie uns, lassen Sie sich von unseren Küchenprofis ein mehrgängiges Überraschungsmenü zusammenstellen und überraschen Sie unser Sparschwein, indem Sie es angemessen füttern.
Bevor die Wirtin Kunde für Kunde individuell entscheidet was serviert wird, entgeht niemand ihrem streng prüfenden Blick. Die meisten Kreationen stehen auf keiner Speisekarte. Das Menü ist eine Symbiose aus Menschenkenntnis, Witz, Kreativität und Kochkunst - das Repertoire reicht von Tiroler Schmankerln bis hin zu haubenverdächtigen Leckerbissen.
Das Beste kommt zum Schluss:
Der gekonnt inszenierte Auftritt des Schweins!
Nie mehr böse Überraschungen bei der Rechnung erleben! Einzig und allein der Gast bestimmt den Preis des Menüs und wirft garantiert keinen Cent zu viel in das Schwein. So verlassen nur begeisterte Kunden Fans das Lokal, denn bezahlt wurde nicht irgendein Preis, sondern der subjektiv empfundene Wert! Ein Risiko für die Wirtin?
Niemand glaubte uns, dass so etwas in Tirol funktioniert, und erklärte uns, warum sich unser Überraschungsmenü niemals rechnen würde’, erinnert sich Barbara. ‘Aber die Gäste sind nicht nur fair, sondern überaus großzügig. Manche bezahlen Preise, die hätte ich mich niemals in die Karte zu schreiben getraut.
Was sie dabei selber vergisst: Die meisten Kreationen wären dort ohnehin nicht vorgekommen. Ob die Großzügigkeit auch an Service und Charme liegen mag?
Für mich ein Querdenk-Beispiel für das Lehrbuch. Sich über Widerstände hinweg setzen, Mut zu Neuem, seine Kunden individuell behandeln - besser gehts kaum. Kompliment zu Idee und Umsetzung!
Normalerweise steht an dieser Stelle der Verweis auf die Quelle. In diesem Fall war es ein Zufall, der mich selbst dorthin führte - oder vielmehr eine Empfehlung. Auf teure Werbung mit hohen Streuverlusten kann der Gletscherblick mittlerweile verzichten:
So mächtig kann Mundpropaganda sein…
www.gletscherblick-mieders.at | www.gletscherblog.at
Cocktails mixen - ein Kinderspiel
Unzählige Beispiele zum Misserfolg verurteilter Me-Too-RedBulls haben wir in den letzten Jahren kommen und gehen sehen.
Aber eben weil er kein Energydrink sondern ein echter Cocktail ist, könnte Conelly es zum Kultgetränk schaffen. Zur Erinnerung:
Zugegeben: den Genuss haben wir nicht erfunden. Die Cocktails als solche auch nicht. Und die Dose als Verpackung sowieso nicht. Aber – und das ist das eigentlich Revolutionäre – wir haben einen neuen Weg gefunden, alles miteinander zu verbinden.
Schöne Zusammenfassung die beweist, dass innovative Lösungen manchmal ganz nahe liegen. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Es reicht, Naben, Speichen, Felge, … anders zu verbinden als bisher.
Seit ich das letzte Mal über den Cocktail aus der Dose berichtet habe, ist einiges passiert: Ein Conelly Blog soll für Dialog mit Kunden und Partnern garantieren, ein original Londoner Doppeldecker Bus wurde kurzerhand zum voll ausgestatteten Partybus umfunktioniert und sorgt ebenso für Aufsehen, wie die Torting Aktionen. Torting?
‘Torting’ (= Aktionen bei denen man Promis Torten ins Gesicht drückt), nur eben zivilisierter. Die 3 Guerilleros, die uns Bilder der prominentesten Promis mit CONELLY-Cocktails schicken, bekommen Cocktail-Party-Survival-Packages.
Prominentester Torting-Werbeträger bisher: Österreichs Finanzminister Karl Heinz Grasser [siehe Foto].
Außer dass das Team um Thomas Gabriel die Dose neu erfunden hat, schmecken die Dinger sogar noch, denn die Rezepte stammen von professionellen Barmixern. Händler gibt es (ausgenommen im Conelly Heimatland Vorarlberg) noch wenige - das nur mal als Geheimtipp für Shop-Betreiber und Gastronomen…
Couch: Raucherparadies Japan
Während die Einführung eines gesetzlichen Rauchverbots in Gastlokalen nur mehr eine Frage der Zeit zu sein scheint, entwickelt sich Japan immer mehr zum Paradies für Raucher: [Weiterlesen] »
Die schönsten Alkohol-Kontrollen der Welt
‘Ganz Europa säuft’, sagt der, der sich am meisten darüber freut: Wolfgang Lackner, Chef der Alkomat-Patrouille.
Damit sein Geschäftskonzept funktioniert, braucht es lediglich 3 (relativ leicht zu findende) Dinge: Hübsche junge MitarbeiterInnen, Veranstaltungen mit vielen Besuchern und trinkfreudige Gäste.
Mit original Polizei Alkohol-Testgeräten bewaffnet, schwärmen die MitarbeiterInnen der Alkomat-Patrouille aus. Einmal Blasen kostet ungefähr den Preis eines Biers. Danach kennt man entweder seine (Nicht-)Fahrtüchtigkeit oder hat die Wette mit seinen Kumpanen gewonnen/verloren. Auch wenn die Idee einfach klingt, steckte anfangs einiges an Entwicklungsarbeit dahinter:
Als angehender Prüfingenieur an der FH München wusste ich damals auch gut über Prüfprotokolle Bescheid und konnte in einigen Testreihen die Schwachstellen herausfinden. Für einen ziemlich hohen Betrag, gab ich dann eine exklusive Entwicklungsarbeit bei der Firma Dräger in Auftrag, deren gewöhnlichen Handalkomaten in einen zuverlässigen, robusten Sprinter zu verwandeln, um mit eigens entwickelten, handlichen Alkomat-Testgeräten auf allen Arten von Festen vertreten zu sein. Zum Gaudium der Leute und zur Sicherheit auf der Straße.
Dann ging es schnell: Im Long Tail Stil ‘take little money from many people’ kreierte Lackner ein Franchisekonzept [siehe hier] zu relativ geringen Einstiegsgebühren. Wo die Patrouille erscheint, gibt es laut dem Kärnter nur Sieger: Die Testperson rettet ihren Führerschein, Gastronomen freuen sich über Zusatzumsätze durch Kampftrinker und der Alk-Sheriff verschafft sich ein respektables Nebeneinkommen.
Derzeit sucht Lackner rund 50 neue PartnerInnen und 200 MitarbeiterInnen. Mehr dazu steht auf der Homepage…
Foto: Alkomat Patrouille





