Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) tourismus/gastronomie’
Pizza-Bestellung per SMS
SMS ist in den USA nicht ganz so populär wie bei uns, allerdings nutzen auch dort Unternehmen SMS-Services erfolgreich, um Handy-affine Zielgruppen anzusprechen.

Bei Papa John’s Pizza kann Pizza per SMS geordert werden. Das Service funktioniert seit kurzem an über 2.700 Verkaufsstellen. Wie funktioniert das SMS Service?
Zuerst registriert man sich in wenigen Schritten auf der Website von Papa Johns und hinterlässt dort seine Adressdaten. Anschließend können bis zu 4 individuelle Pizze konfiguriert werden, was die Bestellung per SMS noch einfacher macht. Ein SMS mit dem Text FAV1 genügt und die Bestellung ist schon so gut wie unterwegs. Vorher verschickt Papa John’s aber noch eine Auftragsbestätigung einschließlich Angabe der geschätzten Eintreffzeit des Pizza-Kuriers.
Einfache Idee mit dem Ziel, sprunghafte Kunden zu treueren Kunden zu machen, bzw. jenen die immer wieder die gleichen Sonderwünsche haben, das Leben zu vereinfachen.
Screenshot: www.papajohns.com
Elektronischer Wein Dekanter
Wie lange vor dem Trinken muss ein Wein geöffnet werden? Wie lange muss er atmen?
Mit dem elektronisch gesteuerten Rouge 02 erübrigt sich diese Frage und die Wartezeit reduziert sich auf 60 Sekunden.
It works by gently bubbling air through the wine, releasing its full bouquet and flavour.
Wahrscheinlich keine Innovation für Gourmet-Tempel aber auf jeden Fall für die Kategorie Gadgets.
Quelle: Crazy about Gadgets
Tourismuswerbung: Glatzköpfige Hooligans für London

“Achtung, London ist nur eine Ecke weiter”
Ein glatzköpfiger, urinierender, halbnackter Fußball-Hooligan der seinen Geschäften nachkommt. So bewirbt Eurostar derzeit auf Plakaten in Belgien Städtereisen nach London. Angeblich soll die Kampagne bei den Belgiern gut ankommen. Die Engländer freuts weniger: So wollen sie im Ausland nicht gesehen werden.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Kollegen der Österreich Werbung das sehen, die ja selbst schon mal erklären mussten, warum Österreicher keine Pinguine sind :-)
Quellen: Cherryflava und Guardian
Innovatives Flughafen-Terminal: Heathrow Terminal 5
In großen Parkhäusern oder auf Flughäfen kanns schon mal passieren, dass man sein Auto nicht mehr findet. Hier eine Lösung, die das demnächst an einem neuen Terminal am Londoner Heathrow Airport ändern soll - nicht nur um Kunden das Wiederfinden des Fahrzeuges zu erleichtern, sondern auch um die CO2 Belastung zu verringern, und das gleich um 397 Tonnen pro Jahr.
Technologie: Siemens | Screenshot: Softpedia
A new automated system in the garage will snap a photo of your license plate as you head in, direct you to a space using illuminated arrows and an infrared camera tracking system, then issue a ticket which can be read at a kiosk when you get back.
When you insert the stub into the reader, a digital display shows you a 3D map of the carpark, and points you to the exact location of your vehicle. According to planners, the project will reduce traffic, cut carbon emissions by 397 tons per year, and will halve the number of relationship-ending arguments that occur while trying to find a car. (Engadget)
Noch eine Innovation die auf Nachhaltigkeit abzielt soll am neuen Heathrow Terminal 5, das die Größe des Londoner Hyde Parks haben wird, zum Einsatz kommen: ULTra, ein batteriebetriebenes Transportsystem, das einen Teil der jährlich 30 Millionen Fluggäste schnell und dennoch mit einem gewissen Komfort an Privatsphäre zum Flughafen bringen soll. Wie es funktioniert, zeigt dieses Video.
Mobile Skihütte
Der Winter hat längst Einzug gehalten und es wird Zeit die Ski aus dem Keller zu holen. 15 Minuten dauerte die Fahrt gestern mit dem Auto, und schon standen wir mehr als 30cm tief im Schnee. Da passt diese Geschäftsidee hervorragend dazu.
Picnics on the Piste ist ein junges Unternehmen das Catering direkt auf der Skipiste anbietet. Die notwendige Möblierung kommt aus der Natur - Schnee. Gibt es etwas Schöneres, als fernab von überfüllten Skihütten sein Mittags- oder Spätnachmittags-Essen zu genießen? Ein wettermäßig schöner Skitag ist natürlich die Voraussetzung, es sei denn, man bestellt sein eigenes Iglo gleich mit und lädt Freunde zur ganz persönlichen Party ein - auch das steht nämlich auf der Angebotsliste des Startups.
Das an Pop-Up Shops angelehnte Geschäftsmodell bietet eine ganze Reihe unterschiedlicher Picknickvarianten. Allen ist gemein, dass sie den Trends individualisiertes Service, Erlebnis und Emotionalisierung folgen. Wer übrigens glaubt das ganz persönliche Schnee-Event sei nicht leistbar irrt. Die Preise pro Person starten bereits bei EUR 15.
Ich weiß, dass einige Hotels ähnliche Services auch immer wieder mal anbieten. Das Problem dabei: Die Gäste anderer Häuser erfahren in den seltensten Fällen nichts davon, bleiben vom Angebot ausgeschlossen oder machen sich nicht die Mühe bei “fremden Hotels” nachzufragen.
Hier könnte Picnics on the Piste seine Chance finden: Das Angebot ist nicht auf ein bestimmtes Skigebiet beschränkt, sondern bereits jetzt auf Skigebiete in Frankreich, Österreich und der Schweiz verteilt. U.a. finden sich auf der Ski-Resort Liste bekannte Namen wie Courchevel, La Plagne, Meribel, St. Anton, Tignes, Val d’Isere, Val Thorens und andere, und ich kann mir gut vorstellen, dass CEO Mark Strachan und sein Team auch in anderen Skigebieten noch lokale Partner suchen…
Zuerst gelesen bei Daily Innovation | Screenshot: Picnics on the Pist
Shopping Guide für Städte

Einkaufsführer für Städte sind bekanntlich nichts Neues und gibt es wie Sand am Meer. In der Regel liegen sie in Hotels, Restaurants, Bars oder öffentlichen Informationsstellen auf. Dennoch finde ich das Angebot von Urban Walkabout Sydney aufgrund seiner eleganten Einfachheit überaus gelungen.
Auf der Webseite lassen sich Shopping-, Gastronomie oder Kultur-Tipps für 7 Stadtteile durchforsten und als pdf zum selbst ausdrucken herunterladen. 2x im Jahr aktualisiert Urban Walkabout die Inhalte der Files. Simpel und besser als die meisten Einkaufsführer der Städte die ich kenne - und vor allem kann der Shopping Guide gleich zum Städtebesuch mitgebracht werden, ermöglicht die Shopping-Routenplanung vor Ankunft im Hotel per Google Maps und einiges mehr.
Wer will vergleicht einfach mal Urban Walkabout mit dem Shoppingführer für Innsbruck und erkennt den Unterschied im Kundennutzen ;-).
Innovationspreis für Naturerlebnis: Baumkronenweg


Als ich zum ersten mal von diesem Projekt erfahren hatte, erinnerte ich mich an eine Filmszene mit Sean Connery aus Medicine Man. Im Sommer durfte ich mich selbst vom einmaligen Flair der Baumhotels am Baumkronenweg überzeugen, und heute lese ich bei Markus, dass das Konzept oberösterreichischer Bauern einen Preis nach dem anderen abräumt. Diesmal war es der zweite Rang beim Innovationspreis Leader+.
Der Baumkronenweg im oberösterreichischen Innviertel bietet ein europaweit einzigartiges Naturerlebnis. Auf einer Länge von 1.000 m schwingt sich der Baumkronenweg bis auf eine Höhe von mehr als 20 m und verbindet 40 Plattformen miteinander. Diese bieten einen phantastischen Ausblick ins Innviertel, ins benachbarte Bayern und ins Salzkammergut.
Was das Erlebniskonzept neben den atemberaubenden Ausblicken und der einzigartigen Atmosphäre sonst noch auszeichnungswürdig macht, erklärt die Jury mit folgendem Stategement:
Ausschlaggebend für die Zuerkennung des Preises war neben der ökonomischen Sinnhaftigkeit die erfolgreiche Einbettung in die Region. Für den Baumkronenweg sprachen die gute Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gewerbe und die Verknüpfung der Bereiche Umwelt, Kultur und Soziales.
Wie wird das Angebot von Gästen angenommen? - Seit seiner Eröffnung 2005 zählt der Wanderweg rund 600.000 Besucher, 5.500 Nächtigungen in den Baumhotels. Gratulation an die Betreiber und weiterhin viel Erfolg!
PS: Ach ja, ein Video gibts natürlich auch über den Baumkronenweg… [Weiterlesen] »
Malspaziergänge

Letzte Woche in Berlin im Zwergen Saloon entdeckt: Malspaziergang durch Berlin, ein Kindermalbuch von Monika Kulig.
Darin werden 2sprachig (deutsch/englisch) 22 Sehenswürdigkeiten Berlins beschrieben, die von Kindern ausgemalt werden können. Auf einer freien Fläche neben dem Bild können zudem noch Postkarten oder Fotos eingeklebt werden. Sehr schöne Idee, denn so macht Kindern das Kennenlernen der eigenen Stadt bestimmt doppelt Spaß.
Mit ein wenig Querdenken ließe sich diese Idee übrigens auch für touristisches Marketing außerhalb von Städten anwenden…
Future Pricing - Kunden bezahlen für andere Kunden.

Dass Restaurantgäste den Preis selbst bestimmen ist zwar nicht wirklich etwas Neues, das Konzept des Seva Cafe fügt jedoch noch einen weiteren Baustein hinzu: Eine Vision und zwar jene der Entwicklung sozialer Verantwortung.
Wie funktioniert das Konzept? - Jeden Tag kehren in dem kleinen Restaurant rund 60 Menschen ein. Jeder Gast wird Teil seiner Geschichte - und seiner Zukunft, denn am Ende des Essens entscheidet der neu gewonnen Freund selbst was er bezahlt, bzw. was es ihm Wert ist, dass auch am nächsten Tag wieder für andere Gäste gekocht werden kann.
Seva Café is an experiment in the joys of giving and selfless service. Run mostly by volunteers, our wholesome meals are cooked with love and served with love, offered to you as a genuine gift.
Seva Café invites you to feel at home and engage in inspiring conversation. We welcome you to feed your mind and your soul by taking the idea of selfless service beyond our walls, into your daily life and into your community.
Für manche hierzulande unvorstellbar, in Indien (Ahmedabad) funktioniert es, in Long Beach (Kalifornien) auch…
Links: Seva Cafe Indien, Seva Cafe Long Beach (Kalifornien)
Quelle: Ideentower
Silver Surfer buchen Reisen gerne online
Online-Shopping, in diesem Fall speziell das Buchen von Reisen, ist nur etwas für Jüngere. Falsch! Der Verband Neue Touristik (VNT) hat Statistiken der letzten 3 Jahre ausgewertet, in denen er zu einem (für manche sicherlich sehr überraschenden) Schluss kommt:
Während gerade einmal 9 Prozent der verkauften Reisen an Kunden unter 25 gingen, buchen immer mehr Ältere ihren Urlaub im Web. Bereits jeder fünfte Kunde ist nach der Erhebung des Branchenverbands der touristischen Mittelständler über 50 Jahre alt – Tendenz steigend. Dabei dürfte deren tatsächlicher Anteil noch höher liegen, denn wenn Reisende kein Alter angeben, werden sie systembedingt mit “25″ erfasst.
Ob sich die “Silver Surfer” wohl auch auf Bewertungsplattformen tummeln, oder das Internet gar für Recherchen und Vorkaufsentscheidungen verwenden? -> Ja!
Thanks to Sheffield for sharing this wonderful picture!








