Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) verrückt’

Peinlich: Er hats schon wieder getan.

Die UNkreativität der FPÖ PR-Verantwortlichen würde es mir hier sehr einfach machen, diesen Beitrag aus dem Jahr 2006 1:1 zu kopieren. Was schon damals nur peinlich war, wiederholt sich im Wahlkampf 2008. Mehr bitte selbst bei Jürgen Koller lesen bzw. hören.

Wie unkreativ der HC Strache Wahlkampf im übrigen ist, beschreibt auch Helge in seinem Beitrag “Strache stiehlt Obama die Webseite”. “Geklaut” schaut allerdings nur das Layout aus, von Obamas genialer Internet/Social Media-Marketingkampagne ist ebenso wenig eine Spur, wie vom gesetzlich vorgeschriebenen, leicht auffindbaren Link zum Impressum ;-)

Screenshot HC|Strache|08


 

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Pardonnez moi sorry discúlpeme scusami desculpe-me pardon

“Entschuldigung!” - “Ja, gleich.” - “Kann ich bitte etwas bestellen?” - “Moment, ich bin beschäftigt!”…

Die Dame am Nebentisch wartete dennoch geduldig weitere 10 Minuten bis der (noch dazu wenig beschäftigte) Kellner seinen Nachmittagsplausch abgeschlossen hatte. Wegen des demütigen “Entschuldigung” und des ebensolchen geduldigen Wartens (”Man geht doch nicht einfach wenn man schon sitzt”, flüstert sie) fiel mir ein etwas älterer Beitrag von Andrea Maria Dusl ein (übrigens empfehlenswertes Blog zum Dauer-Schmunzeln!)

Warum entschuldigen wir uns eigentlich ständig, wenn wir eine Verkäuferin ansprechen oder uns an einen Kellner wenden? Andrea erklärt das so:

Sie [Anm. die "Üblichkeit"] stammt aus den gar nicht so guten Zeiten der Monarchie, wo einander in Geschäften Dienende verschiedener Herkunft begegneten. Bürgertum und Aristokratie ging damals nicht selbst einkaufen, sondern liess das von geknechteten und entrechteten Menschen, dem damals so genannten “Personal” durchführen. Das “Personal” traf in einem Geschäft auf standesmässig höherstehende Verkäufer oder gar den Geschäftsinhaber, der meist auch dem Bürgertum angehörte.

Eine Entschuldigung für die “Störung” und das höfliche Vortragen der Einkaufsliste gehörte zum üblichen Ton in einem Geschäft. Anders der Umgang mit der Kunde (der bürgerlichen Bekanntschaft) eines Geschäftes. Die begegnete ohne Entschuldigung. Auf Augenhöhe einzukaufen war Nichtbürgerlichen und Nichtaristokraten nur am Markt möglich. Hier entschuldigte sich niemand für Störungen. Hier wird auch heute noch saftig mit einander geschrien und weder gebeten noch gebuckelt. Hier ist die Verkaufswelt aufgeklärt und psychosozial entösterreicht.

Conclusio: Sei entweder schneller sein als dein Kunde “Entschuldigung” sagen kann! Kommunizierst du wirklich auf Augenhöhe, machst du das ohnehin bereits…


 

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Erlebnis-Shopping: Die perfekte Welle

adrenalina.jpg
Wir reden so viel von Communities und denken dabei immer ans Internet. Hier ein Beispiel wie man durch Schaffen von Erlebnissen auch beeindruckte echte-Welt-Treffpunkte schafft.

Der Adrenalina Store in Florida verkauft Zubehör für Fun- und Extremsportarten. Damit man das neue Surfbrett gleich testen kann wurde eine Indoor - Surfanlage installiert.

Bislang fand der Flowrider auf Kreuzfahrtschiffen, Erlebnis- oder Funparks Einsatz. Adrenalin ist der erste Store der die perfekte Welle mit dem Einkaufserlebnis verknüpft. Nicht nur cool sondern auch klug, denn die Anlage dient nicht nur Kaufwilligen zum Surfbrett testen sondern schafft eine Möglichkeit eine echte Fangemeinde und Mundpropagandisten aufzubauen bzw. zu binden oder Events zu veranstalten. 30 Minuten surfen kosten 20 USD, wer im Adrenalina Club Mitglied wird, kann die Anlage regelmäßig nutzen.

Und während draußen der Schnee langsam weg schmilzt, warte ich auf ein mehrstöckiges Kaufhaus das das Test-Erlebnis für Ski und Boards nach drinnen holt, denn so kann man auch im Sommer Ski verkaufen (dann aber bitte ausländischen Gästen anbieten die Ski bis zum Winter zu lagern, dann kommen sie bestimmt wieder ;-)

www.adrenalinastore.com

Gefunden bei Springwise & Cherryflava


 

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Beamten-Rap: PR oder peinlich?

Das Top Management von MDA Singapore hat ein Rap-Video produziert, in dem das Team sich, seine Aufgaben und seine Leistungen vorstellt - singend sofern das der richtige Ausdruck dafür ist.

Ursprünglich als Video für eine interne Konferenz gedacht, fand es seinen Weg auf YouTube, wo es in den letzten 2 Wochen über 200.000 mal angesehen wurde.

(Das MDA, Media Devolopment Authority ist eine staatliche Institution des Stadtstaates, die für die Entwicklung im Bereich Neue Medien verantwortlich ist.)

“Nothing but the best service for our customers,
fees and fines, we make it all the easier…”

Über seinen Schatten zu springen und über sich selbst zu lachen ist zwar mutig, aber muss man es unbedingt gleich mit der Brechstange versuchen… ?!


 

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Crowdsourcing als Management-Ansatz?

Crowdsourcing als neue Managementmethode?Die Überschrift könnte genauso gut lauten: “Crowdsourcing als Rettung für Österreichs Fußball?“, denn als Österreicher verliert man in Zeiten dubioser Sponsorgeld-Zahlungen, Verhaftungen ehemaliger Präsidenten, Rangeleien um Lizenzen für die nächste Spielsaison oder diversen Kasperltheatern rund um Punkteabzüge irgendwie das Interesse an dem Sport…

…wäre da nicht bei Springwise ein Hinweis auf ein Experiment, das auch Österreichs Fußball mehr nutzen als Schaden könnte:

Crowdsourcing im Sportmangement?Crowdsourcing als Managementgrundlage eines Fussballclubs.

Wie das gehen soll? 50,000 Menschen sollen sich bei MyFootballClub registrieren. Jeder bringt 35 britische Pfund mit, so kommt eine Summe zusammen die hoch genug ist, um einen Club samt Management zu übernehmen (Crowdfunding). Welchen Club, entscheiden natürlich die User selbst.

Nach Abschluss des Kaufs, wird ein Management Team gebildet - eine Mischung exisitierender Funktionäre und den neuen Inhabern des Clubs. Für alle wichtigen Entscheidungen über Finanzen, Spielertransfers oder Stadionmanagement soll die die Weisheit der Vielen” genutzt werden. Und auch wenn es um den Spieltbetrieb geht, sollen Amateur-Manager für Fragen rund um die Aufstellung, Taktik oder Auswechslungen konsultiert werden. So wird endlich jeder besserwissende Fußballfan zum mit-entscheidenden Trainer.

You will vote on team selection and formation. You will also have a say in tactics, by voting for your preferred style of play and substitutions depending on match situations. The Head Coach will field the 11 players, formation and tactics chosen by MyFootballClub members.

To help your decision-making, the Head Coach and players will give regular video briefings. There will also be reports from the training ground and members can submit Opposition Scouting Reports.

You will vote whether to approve or veto transfers in and out of the football club. You will also be able to suggest potential transfer targets and submit Player Scouting Reports.

You will vote on how to allocate club funds, whether it’s on transfers, youth policy or the stadium. You will also vote on major club decisions, such as which kit manufacturer to use.

Laut den Grundtheorien von Crowdsourcing soll die Entscheidungsqualität von Vielen ja über derer von Wenigen liegen. Zumindest dann wenn einige Regeln eingehalten werden, wie z.B. diese: Meinungsvielfalt, Unabhängigkeit, Dezentralisierung und Aggregation der Ergebnisse.

Für gewöhnlich bedeutet Durchschnitt Mittelmaß, bei Entscheidungsfindungen dagegen oft Leistungen von herausragender Qualität. (James Surowiecki, “Die Weisheit der Vielen” - siehe Buchempfehlung in der Seitenleiste)

Dass bei MyFootballClub die Letztentscheidung bei einigen Wenigen liegt, könnte der Begeisterung irgendwann den Wind aus den Segeln nehmen, zumindest dann, wenn die Entscheidungsträger die “Crowd” regelmäßig überstimmen. Die in einigen Bereichen gewisse Halbherzigkeit in der Umsetzung zeigt auch, dass Unternehmer und Unternehmen noch nicht ganz von den Thesen überzeugt sind, bzw. sich eine gewisse Portion “Besserwisserei” anmaßen - denn immerhin sind wir an diese Methode gewöhnt. Best Practice Beispiele echter demokratisch geführter Unternehmen gibt es im großen Stil eben noch keine.

“Alle Open Source Modelle haben einen Diktator. Auch wenn mir das Wort selbst nicht gefällt. Es braucht einen bestimmten Grad an Monarchie. Anders wären wir entscheidungsunfähig und zu langsam.”
(Jimmy Wales, Wikipdia Gründer. “The Queen of England”, “Diktator des Wissens”)

Vielleicht sind es kulturelle Hürden, die früher oder später zu Unlust, mangelnder Beitiligung, Diskussionen oder Zwist in der Community, oder gar zu einem Scheitern des Projekts führen - weil die (hohen?) Erwartungshaltungen der Fans unter Umständen nicht erfüllt werden.

Oder aber es ist genau jener Schlüssel, jene perfekte Kombination zwischen Beteiligung von Fans/Kunden (=Kundenbindung) und verbleibender Entscheidungsmacht des Managements, nach der manche Unternehmen schon lange suchen. All diese Fragen machen das Experiment interessant und verfolgenswert.

Ist MyFootballClub ein Spiel, oder ein ernst gemeinter revolutionärer Sportmanagement-Ansatz? Wir werden sehen. Bislang ist das Interesse an dem Projekt jedenfalls groß. In nur 2 Wochen haben sich bereits 22.500 Mitglieder registriert. Lassen wir uns überraschen wie konsequent das Projekt am Ende umgesetzt wird, und ob es als Beispiel für eine herausragende Crowdfunding- / Crowdsourcing Initiative, oder als interaktives Simulations-Spiel in die Archive eingehen wird.

Dass die Idee eines demokratisch geführten Fußballclubs nicht ganz neu ist weiß Burkhard Schneider. Warum, das liest man am besten direkt im Best Practice Business Blog nach.

www.myfootballclub.co.uk | Foto: Flickr


 

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Geheimnisse eines Tanz-Bären

Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.

Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!

Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.

So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.

Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. [Weiterlesen] »


 

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20 seltsame Berufe…

… oder Geschäftsideen jenseits des Tellerrands. Als Alternative für 9to5 Jobs sieht Nancy Schiff ihr Buch ‘Odd Jobs’, u.a. finden sich dort:

Wachsfiguren-Macher
Es muss ja nicht gleich Lebensgröße im Madame Tussaud Stil sein. Kleine individuelle Nachbauten von Kindern, Haustieren oder Figuren aus virtuellen Welten würden schon reichen.[Siehe auch hier]

Puppendoktor
Eltern wird mit wesentlich dümmlicheren Ideen Geld aus der Tasche gezogen. Gleichzeitig verlieren Kinder die Angst vor dem echten Doktor.

Kaugummi-Reinigungsservice
… für Gehsteige, Straßenbeläge und alles wo sonst noch lästige Kaugummis kleben.

Mehr Berufe auf MSN Careers, eine deutsche Übersetzung gibt es bei Stephan List. Vielleicht schafft es die amerikanische Autorin mal nach Österreich und entdeckt die Ranzensticker, Prügltorten-Bäcker, Mittelaltermarkt-Verkäufer, …


 

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Sex sells oder: 10 dumm-schlaue URLs

Sex sells?!2006 und ich wundere mich noch immer über unmögliche Internetadressen auch namhafter Unternehmen, die es inzwischen eigentlich wissen sollten.

Heute bekam ich im Cafè nebenan ein Feuerzeug mit dem Aufdruck einer Bank: 4 Wörter (davon 2 Abkürzungen), getrennt durch 3 Bindestriche… Ob ich mich daran auch morgen noch erinnern werde?

Im WeirdTechNewsHub hab ich dazu einen Beitrag gefunden. Die ‘Top 10 Worst URL Flops’. Eine Auswahl: [Weiterlesen] »

Loan modification leads


 

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Märchen übers schnelle Geld - Long Tail einmal anders?

Die schnelle Million im Internet5x Ja und ein Vorschlag. In den letzten Wochen hatte ich zwei Gespräche über (lt. Eigendefinition:) geniale Internet-Geschäftsideen.

Ja, Eure Ansätze waren gut - aber auch nicht mehr. Auf keinen Fall hervorragend oder außergewöhnlich.

Ja, auch ich habe die Einstellung: (1) probieren, (2) Fehler machen, (3) daraus lernen, (4) besser machen, (5) Erfolg haben. - Aber nicht wenn es Kopf und Kragen kostet, und Ihr Eure Existenzen aufs Spiel setzt!

Ja, im Netz herrscht (wieder) Goldgräberstimmung: Communities sind eine hervorragende Möglichkeit, um zusätzliche Geschäftsbereiche auf- oder bestehende auszubauen, das gesamte Geschäftsmodell einschließlich seiner finanziellen Ressourcen darauf zu ‘verwetten’, ist blauäugig. Eine solide Geschäftsbasis oder ein bestehender Kundenstock haben noch niemanden geschadet.

Ja, es gibt sie, die Erfolgsstories der Start-ups, die utopischen Zahlen, zu denen Google und Konsorten junge Unternehmen aufkaufen, aber diese Vision (die keine ist) allein, blockiert die notwendige Leidenschaft und Sensibilität - beides braucht Ihr für Eure Kunden!

Ja, Ihr begründet Eure Idee mit dem Long Tail Ansatz. [Eine sehr gute deutsche Definition gibts bei Exciting Commerce]. Aber den könnte ich auch anders interpretieren:

Wenn alle Erfolgsgeschichten den steilsten Gipfel bilden, so haben die Misserfolgsgeschichten zusammengenommen ein größeres Gewicht, als die Vorzeigebeispiele.

Bei Rondam Ramblings habe ich kürzlich einen Beitrag über die ‘Top 10 geek business myths’ gelesen:

(1) Eine brilliante Idee macht dich reich
(2) Fang einfach an, dann kommen sie
(3) Ungeschützte Ideen werden geklaut
(4) Es zählt nur, was DU denkst
(5) Alle Finanzpläne sind falsch
(6) Was du weißt ist wichtiger, als wen du kennst
(7) Titel machen es dir leichter
(8) Ich brauch ein paar Millionen Startkapital
(9) Die Idee ist das Wichtigste im Business Plan
(10) Es ist großartig, keine Konkurrenz zu haben

‘Success in business is not about having a brilliant idea. Bright ideas are a dime a dozen. Business is about taking a bright idea and assembling a team that can turn that idea into a product and bring that product to customers who want to buy it. It’s that simple. And that complicated.’

Rondam hätte die 10 Punkte gar nicht auf Ideen für die schnelle Million im Internet reduzieren müssen - die Spielregeln gelten auch für jedes Offline-Business.

Versteht mich nicht falsch! Ich gehöre von nun an nicht auch zum großen Heer der Negativdenker und Ideen-Verhinderer. Es geht mir auch nicht darum, Eure (berechtigte?!) Euphorie einzudämmen.

Es geht ‘nur’ darum, das Ding von zwei Seiten zu betrachten, und noch einmal etwas Zeit in Nachdenken zu investieren. Mein persönlicher Videotipp dazu: The Art of the Start, Guy Kawasaki. Hervorragende Inhalte, witzig und außergewöhnlich vorgetragen…


 

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Russisches Roulette im Internet

Geschäftsidee: Blogger will 1 Milliarde DollarDie Zeiten als Geschäftsideen eine Million Dollar brachten sind vorbei. Jetzt wird der Einsatz erhöht: Es geht um 1 Milliarde Dollar.

Schade, dass Robert Basic diese Idee nicht früher gepostet hat. Sie stände wohl ganz oben auf der Liste der verrücktesten Geschäftsideen.

Die Idee ist mehr ein Spiel, überwacht von einem Notar. Wer auf einer Internetseite werben will, bezahlt einen Geldbetrag. Was folgt ist Russisches Roulette für Schnäppchenjäger: Robert überweist das Geld retour. Oder auch nicht. Das hängt von seiner Laune ab. Überweist er es nicht - ist das Spiel zu Ende.

Schrittweise wird der Blogger den Einsatz erhöhen: Zuerst 100 US$, dann 500, usw. … bis zur utopischen Summe von 1 Milliarde Dollar. Bei welchem Betrag Robert das Spiel beendet, liegt in seinen Händen. Passend schreibt er dazu in einem der zahlreichen Kommentare auf seiner Homepage: Trust me or leave me.

Welche Chancen die Idee hat, bewertet Robert gleich selbst:

‘99% werden denken, ich sei ein Betrüger. 0.5% werden möglicherweise daran glauben, dass einer so bescheuert sein kann, geschenktes Geld abzulehnen. Dagegen spricht schon die ökonomische Vernunft. 0.5% werden mir wohl eine Chance geben, dass ich bis 100.000 poker und dann abkassiere. 0% werden denken, dass ich es bis zum bitteren Ende schaffe :) Und, 99% werden mich mit Zunahme der Beträge als Vollidioten abstempeln. 1% wird hoffentlich nachdenken.’

Quelle: Basic Thinking


 

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Noch einmal verrückte Geschäftsideen

Skuril aber erfolgreich? 15 unglaubliche Geschäftsideen.Es gibt tatsächlich Menschen, die 100.000 Dollar für ein virtuelles Ferienresort bezahlen, Porto für eMails einführen wollen, Dreck in Tuben abfüllen, Toten Handys verkaufen und um 1 Million Dollar Sperma anbieten.

Im Best Practice Business Blog stellt Burkhard Schneider heute die
15 unglaublichsten Geschäftsideen vor.

Damit ist er meiner ‘Einladung’ gefolgt und hat sein bald 1.000 Geschäftsideen umfassendes Archiv nach skurilen Business Ideen durchforstet. Das Ergebnis ist absolut lesenswert!

Ein großes Dankeschön wieder einmal an Burkhard, mit dem der Austausch einfach Spaß macht! Wer sein Blog nicht regelmäßig liest, ist selber schuld.


 

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Der verrückte Professor

Hans Rosling - Statistikkönig bei den TED Talks 2006Er präsentiert eine Reihe von Statistiken, trockene Zahlen und redet die meiste Zeit gegen die Wand. Dinge, die schlafende Zuhörer garantieren. Aber bei Hans Rosling ist alles anders. Sein Motto:

‘Making sense of the world by having fun with statistics!’

Ich habe Präsentationen erlebt, in denen Vortragende es geschafft haben, ihre Zuhörer mit endlosen Zahlenfolgen und monotoner Vortragsweise einzuschläfern. Wer nicht darum herum kommt, immer wieder Zahlen und Daten zu präsentieren, sollte sich Rosling’s Vortrag unbedingt ansehen. Zeitenweise erinnerte er mich tatsächlich an Jerry Lewis in ‘Der verrückte Professor’.

‘Data is often better than you think.’

Hans Rosling ist Professor am Karolinska Institutet und Gründer von Gapminder. Wer an Roslings Statistiken Gefallen findet: Sämtliche Folien gibt es bei Gapminder.

Quelle: TED Blog


 

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Innovations-Ängste

Die Angst, Innovationen umzusetzenWarum haben Menschen die vor Ideen strotzen Angst vor der Umsetzung?

Im Killer Innovations Blog von Phil McKinney finden sich 5 Theorien dazu. Im dazugehörigen Podcast, untermauert Phil seine Theorien mit bildhaften Beispielen. Hier die 5 Statements von Menschen die Angst vor der Umsetzung von Innovationen haben, Angst ANDERS|zudenken oder ANDERS|zusein.

1. Jemand anderer hat so etwas schon einmal gemacht.

2. Nach der Umsetzung sind die Ergebnisse nie so, wie ich sie erträumt habe.

3. Ich habe das noch nie gemacht. Ich weiß nicht genug darüber. Ich kenne nicht alle Antworten.

4. Meine _____ (Familie, Freunde, Kollegen,…) werden denken ich sei verrückt.

5. Jemand wird meine Idee klauen. Daher kann ich nicht darüber reden.

Die Frage, die Phil Menschen stellt, die Projekte mit oben angeführten Statements blockieren ‘So, whaaat?’

Quelle: Killer Innovations via Business Innovation Insider


 

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