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Viraler Video-Spot der Woche: Ödipus Komplex?

Warum mir der Spot gefällt? - Weil er im Gegensatz zu vielen anderen “Viralclips” nicht auf das eigentlich zu bewerbende Produkt vergisst, und am Ende des Clips jede(r) wissen sollte, was da promotet wurde.

Wilkinson “Fight for Kisses” Kampagne.
Gibts übrigens auch als Website zum selber entdecken…

Advertising Agency: JWT Paris, France | via Adverblog und Nicole Simon


 

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Crowdsourcing für eine bessere Welt

pangea-day.jpg

Nach weltweiten Konzert-Großevents wie Live Aid oder jüngst Live Earth, bei dem vor allem Profis im Benefiz-Rampenlicht standen, sollen es jetzt Amateure sein, die die Welt (zumindest für ein paar Stunden) ein Stück näher zusammenrücken lassen.

Am Pangea Day (10. Mai 2008) stehen in 7 Weltstädten (New York, Rio, London, Dharamsala, Kairo, Jerusalem und Kigali) keine Rockstars im Mittelpunkt, sondern kurze 5minütige Videofilme - gedreht und eingereicht von Menschen aus aller Welt.

Die Idee: (Inter-)Kulturelle Grenzen zu überwinden, und uns die Welt mit den Augen “der anderen” zu erklären, um die Verständigung zwischen den Menschen und deren Kulturen zu fördern und nachhaltig zu verbessern, wohl ganz nach dem Motto:

“To know a man, you have to walk in his moccasins ” (Indianisches Sprichwort)

Der Pangea Day ist nicht nur ein interessantes Experiment von den Organisatoren der TED Conference (”Inspired talks by the world’s greatest thinkers and doers”), sondern auch eine geniale Kombination der Diskussion über soziale, politische, ökologische und ökonomische Tagesthemen mit technologischen Trends, Entwicklungen und Möglichkeiten des Web 2.0. Unterstützt wird das von TED Prize Gewinnerin Jehane Noujaim initiierte Projekt von klingenden Namen wie u.a. Cameron Diaz, Goldie Hawn, Allan Cumming, Meg Ryan, Philippe Starck u.v.a.

Einige Stichworte von der englischsprachigen Homepage:

  • Die Welt ein Stück näher zusammen bringen.
  • Die Macht des Films nutzen, um sich gegenseitig besser zu verstehen.
  • Eine weltweite Community zu schaffen, die die Leidenschaft für eine bessere Zukunft eint.
  • Globale Themen, von Krieg bis Klimawandel, aufarbeiten.
  • Millionen von Menschen freiwilligen und jederzeit abrufbaren Zugang zu einer wachsenden Quelle des Wissens ermöglichen, Kreativität und vor allem Taten fördern.

Wir überlegen gerade, wie wir über VOdA das Projekt unterstützen können, immerhin arbeiten wir in unserer Community mit über 2,500 Kreativen, von denen einige aus der Film- und Fernsehbranche kommen. Ideen dazu sind jederzeit herzlich willkommen!

Pangea Day

Mehr Infos: http://pangeaday.org

via Mail Chris Anderson, TED Conference


 

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Was Gründer von Uhrmachern lernen können

Im Rahmen des IdeenCamps in WeissSee hatte Burkhard Schneider mit wenigen Worten beschrieben, wann es Zeit ist neue Ideen aufzugeben - oder eben weiter zu verfolgen. Ein hervorragendes Praxis-Beispiel dafür, dass Bilder im Kopf Dinge leichter verstehen lassen, als nackte Worte.

Ich erlebe immer wieder, dass innovative Gründer, Unternehmer oder Erfinder zu schnell aufgeben und ihre Idee verwerfen. Dabei hätten sie häufig das “Zahnrad” nur einen oder zwei Zacken weiter drehen müssen und es wäre “eingerastet”, sprich die Idee hätte erfolgreich umgesetzt werden können.

Natürlich geht das “Spiel” nicht unendlich. Wenn an das Zahnrad einmal um seine Achse gedreht hat und dann noch immer nicht eingerastet ist, dann wird es Zeit, ein neues Zahnrad, sprich Idee, zu nehmen und zu überprüfen. [...] Bauen Sie nicht jeden Tag ein neues Zahnrad, sondern drehen sie es einfach einen Zacken weiter.

Um Burkhards Ansatz ein wenig weiterzuspinnen: Ideen mit der Brechstange zu entwickeln funktioniert nicht. Vielmehr ist es eine Kunst, vergleichbar mit jener eines Uhrmachers. Feinabstimmung bis das Ergebnis mehr als die Summe seiner Einzelteile ist. Ein lebendiges, rund laufendes Kunstwerk. Den Rest gibts in diesem Video.


 

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VeoGeo.com - Web 2.0 Tourismus-Marketing pur

Bernd Röthlingshöfer hat ein geniales Beispiel ausfindig gemacht das zeigt, wie einfach es geworden ist, atemberaubende Videos kombiniert mit Google Maps Satellitenbildern, Höhenprofil und sogar Geschwindigkeitsangaben zu produzieren. War das bis vor kurzem nicht noch sündhaft teuren Produktionen und riesigen Marketingbudgets vorbehalten?

Mit VeoGeo hat auch jeder Hotelier oder Tourismusmarketer alles an Web2.0 Power in der Hand, wovon das Herz nur träumt. Z.b. um Wander-, Skitouren-, und Mountainbike-Strecken zu dokumentieren, visualisieren und einmal ganz anders zu präsentieren. Das verstehe ich unter aktiver Web2.0 Nutzung! Und so sieht das ganze aus:


Screenshot eines Videos auf www.veogeo.com

Alles was es dazu braucht: Ein Handy, eine Videokamera und einen PC. Den Rest erledigen Web2.0 Anwendungen (nein, nicht die Bewertungsplattformen :-)

Mal sehen wann uns Kärntenblogger Ed seine Mountainbiketouren, Markus’ seine Zillertalrundflüge oder Christoph seine Höhentrainingsstrecken hier vorstellen werden.

VeoGeo via Bernd Röthlingshöfer und Mapperz


 

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Slow down, hör zu, stell Fragen, besorg dir ein Gesicht!

Du hast den Text für deinen Elevator Pitch (was ist das?) hervorragend auswendig gelernt, mich 30sek vollgequasselt, mir erzählt wie großartig du bist, und was du schon alles gemacht hast, wie viele Entwickler in deinem Team arbeiten und welchen Trends deine Geschäftsidee folgt.

Aber du hast mir nie erklärt, was du mir bieten kannst, das mein Leben einfacher macht, unabhängig davon, ob ich nun dein Kunde werden soll, dir einen Geschäftskontakt vermitteln oder einfach nur Kritiker sein soll.

Weil das an einem Gründerabend beinahe schon quälend war, muss ich einfach wieder einmal dieses (Grundlagen-)Video ausgraben.


Der Teil mit dem Elevator Pitch kommt nach ca. 3 Minuten. “Do you wanna listen to an elevators pitch? Do you love giving your elevators pitch? Do you hate giving your elevators pitch?” (Michael Port)

Passt auch irgendwie zum Thema: Webseiten ohne Gesichter oder zumindest Namen der Mitarbeiter (ja, derer gibt es tatsächlich noch immer unzählige), mach ich meistens ganz schnell wieder zu, auch wenn ich noch so freundlich zur Kontaktaufnahme aufgefordert werde. Und info@… oder office@… eMail-Adressen klingen auch nicht gerade einladend. Wer schreibt schon gern “Sehr geehrter Herr Info”. Womöglich antwortet dann auch noch die Office Adresse “Ich bin eine Frau”. (Alles schon persönlich erlebt!)

Und zum Schluss noch ein Lesetipp für die Kategorie Fehltritte: Bei Robert Basic (mit dem ich mich in den Kommentaren dieses Beitrags schon einmal über Elevator Pitches amüsiert hatte) finden sich auch gerade 2 aktuelle Beispiele zum Thema “Soziale Kompetenz” (hier und hier).


 

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