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Internet, Sex und Pornos: Milliardenmarkt USA
“Im Internet gibts doch nur Schweinekram!” - Wenn man diese Zahlen bei TechCrunch liest, könnte man es beinahe auch noch glauben:
- 89% aller Pornos werden in den USA produziert
- Die US Porno-Seiten generierten 2006 $2.84 Milliarden Dollar Umsatz
- Jede Sekunden geben Amerikaner 89 Dollar für Pornos aus
- 72% der User die Pornos konsumieren sind Männer
- Jeden Tage gehen 260 neue Porn-Sites online
Mehr Zahlen gibt es in diesem Video - eine etwas andere Möglichkeit übrigens, um sich auch grundsätzliche Statistik-Verweigerer anzusprechen :-)
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Krieg der Puppen: Girlz, Fashion & Lifestyle
In den 70ern kam Isaac Larian mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel.
Eine Geschichte über eine Bilderbuch-Karriere, ein gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept, und harte Bandagen im Kampf um Marktpositionen. [Weiterlesen] »
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Das heißeste Werbeplakat der Welt
Es muss ja nicht immer Plakatwerbung sein. Hier ein Video der im Moment vielleicht spektakulärsten Alternative zu 08/15 Werbeplakaten.
Schauplatz dieses ‘brennenden Hauses’ ist Sao Paolo. Beworben wir der neue Teenage Mutant Ninja Turtle Film. Die Reaktion der Passanten spricht Bände…
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Werbung ist kein Dosenfutter
Spotzer ist ein amerikanisch-holländisches Startup das Werbespots aus der Dose anbietet. Zielgruppe dürften vor allem KMUs sein, die sich keine sündhaft teuren Werbespots leisten wollen.
Das Prinzip ist einfach: Such dir auf der Seite von Spotzer ein Video aus, lass Spotzer dein Logo einbauen und sende das Ding an einen TV-Sender.
Spotzer offers ready to air TV spots at a fraction of the price of tailor-made commercials. [...] will use a number of methods to keep costs down. It’s using excess capacity at large production studios and creating sets of commercials in one go, using the same amount of resources (actors, locations, travel expenses) that would traditionally be required for a single shoot.
Spotzer will also be buying unused footage from ad agencies and marketing and film schools. [...] Spotzer has access to the BBC’s archives, a veritable treasure trove for a wide range of moving images, including decades-old material that now looks delightfully retro. Last but not least, Spotzer is working on an online platform to allow freelancers and pro-amateurs to contribute video footage.
Die grundsätzliche Idee, günstige Werbespots für KMUs zu produzieren, ist nicht schlecht. Aber: Ich mag kein Dosenfutter!
Wenn ich heute einen Spot wie die angebotenen für eine Kampagne im Lokal-TV wollte (nein, ich denke gar nicht daran :-), würde ich mich an eine Kreativcommunity wenden, und dort nach meinen (oder zumindest gemeinsam erarbeiteten!) Vorgaben einen echten User generated Spot erstellen lassen. Warum? Das garantiert mir
- Exklusivität,
- Aufmerksamkeit bereits im Vorfeld der Kampagne und darüber hinaus,
- es erhöht meine Sichtbarkeit bei Google :-)
- kostet keinen Cent mehr als die Leistungen von Spotzer,
- und vor allem würde der Spot zur Positionierung und den Differnzierungs-Strategien meines Unternehmens passen, und eine echte (Marken-)Botschaft vermitteln.
Die 2 (derzeit noch!) größten Nachteile dabei:
- Es gibt noch viel zu wenige (Crowdsourcing-)Angebote, in denen im Vorfeld professionelle Beratungen und Briefings angeboten werden, und
- der Spot ist nicht schon morgen verfügbar,
Falls einer Agentur, Berater oder Trainer die Geschäftsidee mit Produkten aus der Dose dennoch gefällt: Wie wärs mit Firmenlogos, Leitbildern, Trainingsprogrammen oder Differenzierungsstrategien? Gibts alles schon? Genau! Aber ich habe noch keinen wirklich erfolgreichen Unternehmer getroffen, der mit Dosenfutter sein Geschäft vervielfacht hat. Falls ich mich irre, danke für einige Beispiele in den Kommentaren.
www.spotzer.com via Springwise | Grafik: Flickr, thanks!
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Das neue Fernsehen und 5 Einladungen zu Joost
Joost. IP-TV. Fernsehen 2.0. Joost steht für die Unabhängigkeit von fixen Sendezeiten oder senderspezifischen Beschränkungen.
The magic of television, with the power of the internet built right in. Joost puts you in control, and TV will never be the same again. Coming soon!
Fixer Bestandteil des Videoportals das die Fernsehwelt revolutionieren will: Web 2.0 Elemente wie Bewertungsmöglichkeiten, Chat, RSS Feeds für übersichtliche Programminfo, Messenger und einiges mehr.
Was es bei Joost zu sehen gibt? (Zum Teil sogar gute) Dokus, Sport, Musik, mehrere Spezialprogramme und in Zukunft noch viel mehr - zum Glück, denn bliebe es beim jetzigen Stand, würde Joost wohl nur Wenige interessieren. Alles in allem ist Joost aber ein interessantes Experiment, das man im Auge behalten sollte. Eine Inhaltsübersicht gibt es [hier].
Joost ist vorerst nur einem auserlesenen Personenkreis zugänglich. Aber: Wer dazu gehören will, hinterlässt hier einfach ein Kommentar -
die ersten 5 lade ich ein, Joost schon jetzt zu genießen.
Alle anderen müssen sich vorerst mit diesem Spot zufriedengeben…
… oder diesem CBS Bericht worum es bei Joost geht.
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Wege in die Selbständigkeit
Dieses Video weckt viele Assoziationen und kann 1000fach interpretiert werden.
Dank CK hab ich gerade einen Aufhänger für einen Vortrag vor JungunternehmerInnen gefunden. Ein wenig erinnerts schon auf dem Weg in die Selbständigkeit, oder? :-)
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Garantiert nicht verstanden werden
Das Video ist nicht neu aber weil mich heute jemand nach dem Link gefragt hat und es immer wieder ‘nett’ anzusehen ist, stell ichs hier ein:
Das absolute Erfolgsrezept, um an seinen Kunden vorbeizureden. Das Beispiel lässt wohl nicht nur Mitgliedern des Vereins der deutschen Sprache die Haare zu Berge stehen. Denglisch gepaart mit Fachchinesisch in Reinkultur.
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Design, Trend- und Zukunftsforschung 1958
Ein genialer Blick zurück - vor allem auf jene 50 Jahre alten Kernaussagen, die heute gerne hier und da als bahnbrechende Erkenntnisse gefeiert werden. Worum es in der 3-teiligen Videodokumentation geht:
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):An archival video documetary from 1958 showcasing the cutting edge of American design and futureism. Full of optimism and self congatulatory sentiment.
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Hallom, hallom!
Im iPhone Commercial der Oscars 2007 üben sich Humphrey Bogart, Marilyn Monroe, Jerry Lewis, Cameron Diaz und noch einige in Variationen ein Telefongespräch anzunehmen. Nett, mehr aber auch nicht.
Wesentlich spannender hätte die Geschichte hinter dem heute international üblichen “Hello?!” aufbereitet werden können, denn die kennt heute fast niemand mehr…
“Hallo?! Hello!”
Neben einigen anderen gilt der Ungar Tivadar Puskás als einer der Pioniere der Telefonie.
Als er 1877 in Boston den Prototypen eines Telefon-Apparates testete und am anderen Ende zum ersten Mal die Stimme seines Gesprächspartners vernahm, schrie er erregt in die Sprechmuschel: “Hallom!“, was auf Ungarisch so viel wie “ich höre (es)” heißt.
Das Wort blieb. Der Name Puskàs wich berühmteren wie Bell und Edison…
Foto: Wikipedia
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Waterworld

Das niederländische Unternehmen Dura Vermeer setzt auf schwimmende Häuser als Ausweg aus den Folgen des Klimawandels: Fluten, Hochwasser und knapper werdende Baugründe.
Doch wenn der Fluss anschwillt und über die Ufer tritt, dann löst das Hochwasser die Häuser von ihrem Fundament und hebt sie bis zu 5,5 Meter an. [...] Damit die Häuser dann nicht wegtreiben, sind jeweils zwei von ihnen gemeinsam an zwei hohen Pfählen befestigt, an denen sie hinauf- und herabgleiten können.
Ob die Idee wirklich funktioniert weiß noch niemand, denn die jeweils 300.000 Euro teuren Häuser existieren erst seit einigen Monaten. Sie wurden an einem Ort errichtet, an dem gewöhnliche Gebäude auch in den hochwassererfahrenen Niederlanden niemals gebaut werden dürften [...] in der Nachbarschaft des Amsterdamer Flughafens Schiphol könnte von 2010 an eine ganze schwimmende Stadt entstehen. Machbarkeitsstudien für die Schulen, Supermärkte, Straßen und 12 000 Wohnhäuser gibt es schon.
[Uni Münster]
Schönes Beispiel für nachhaltige Bauweise ohne negative Auswirkungen auf den Lebensraum - und die Kundengruppe ist bekanntlich keine kleine.
Ein Video wie die schwimmenden Häuser funktionieren gibt es hier.
Fotos: Gouden Kust | Quellen: Uni Münster, BBC, treehugger
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Kentucky Fried Rat
Mundpropaganda - Fluch und Segen.
Ratten gab es in New York schon immer. Auch in Restaurants. Nur wenn - so wie beim Überfall auf ein KFC/Taco Bell Restaurant - eine Kamera dabei ist, löst die entstehende Mundpropaganda eine Teufelsspirale aus.
Was war geschehen? In den frühen Morgenstunden haben Passanten eine Meute Ratten gefilmt, die im Inneren des geschlossenen Lokals ihren augenscheinlichen Spaß hatte. Kurz darauf flimmerte die Szene über New Yorks Kabelkanäle und hat es inzwischen in knapp 50 Videoplattformen geschafft. Allein bei YouTube wurde das Video in einer Woche rund 1.000.000 Mal abgerufen, verbreitet sich wie ein Lauffeuer über Blogs, wurden insgesamt 13 Restaurants geschlossen und die Geschichte wird zum Auslöser für politische Diskussionen rund um New Yorks Hygiene-Zustände und schlafende Inspektoren.
New York may never win its war on rats. [...] “I would worry much more about poor hygiene on the part of employees of a restaurant than mice or rats living in the basement,” said Philip Alcabes, a professor at New York’s Hunter College School of Health Sciences. [YahooNews]
Milliarden Gespräche, Menschen die es schon immer wussten (’KFC war schon immer ein dreckiger Laden’, Beitrag FAZ), Witze, Spott und sogar Videoanimationen wie obige.
Mittlerweile hat der Mutterkonzern Yum!Brands 20 Millionen Dollar investiert, um zu retten was noch zu retten ist. Mal sehen wie das gelingen soll. Mit dem Versuch die Schuld der Stadt New York in die Schuhe zu schieben wohl kaum.
David Eicher zieht in ‘KFC und sein Kryptonite Problem’ Parallelen zu dem Wiederkau-Beispiel eines jeden Mundpropaganda- und Blog-Strategen, und fasst treffend zusammen:
Die Story verschwindet vielleicht morgen aus der Zeitung. Aber sie steht im Netz, so lange es dieses gibt! Wahrscheinlich werden noch die Enkel des Yum!-Managers den PR-Gau ihres Großvaters detailliert nachlesen können. Und wer weiß, ob dann nicht eine neue Word-of-Mouth-Welle ausgelöst wird.
Yum! Brands, Inc., ist der Name der weltgrößten Restaurantkette aus den Vereinigten Staaten, welche aus mehreren Systemgastronomiebetrieben besteht. Das Unternehmen entstand 1997 und hat seinen Hauptsitz in Louisville in Kentucky, USA. [...] Zu diesem Unternehmen gehören Kentucky Fried Chicken (KFC), Pizza Hut, A&W, Taco Bell und Long John Silver’s. Weltweit gibt es in über 100 Ländern 33.000 solcher Restaurants. [Wikipedia]
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Werbeschleuder YouTube
Human Skateboard - Hier das Video das ich gestern in der Präsentation verwendet habe. Über 100.000 Views in 7 Tagen allein bei YouTube und Seite 1 bei Google Picks…
Werbeschleuder YouTube funktioniert also immer wieder.
Sneauxshoes, Kampagne: PES via Digitmag
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Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe (I)
Grafik: Hotel Holllywood, Sydney bei mySpace
Generation X und Y verbringen immer mehr Zeit zu Hause am Computer, um in YouTube, Myspace oder Second Life die Zeit zu verbringen. Für zahlreiche Anbieter in der Freizeitindustrie und somit auch für die Gastronomiebranche ist diese Entwicklung nicht ungefährlich.
[Burkhard Schneider im Best Practice Business]
Eine von vielen Ideen das Internet in Gastronomie-Betriebe zu bringen, sind YouTube Nights, in denen Kurzfilme der gleichnamigen Video-Plattform gezeigt werden. Zwischendurch bleibt genügend Zeit für neue Bestellungen. [via Gastgewerbe Gedankensplitter]
Wem es zu langweilig ist, einfach nur irgendwelche Videos abzuspielen, könnte auch zu einem Videowettbewerb für selbstgedrehte Kurzfilme aufrufen. Die Vorauswahl der Videos die in die Endausscheidung kommen, kann im Internet abgewickelt werden, das Final Voting findet an einem (sicher ausgebuchten) Abend im Lokal statt.
Und ganz nebenbei bemerkt: Dank Web 2.0 braucht man zur Umsetzung weder eine Marketingagentur noch tausende Euro für die technische Infrastruktur. Aufmerksamkeit und Mundpropaganda sind vorprogrammiert! Und wer sich beeilt, erhält als first-mover (zumindest hierzulande) sogar noch Presseberichte.
Deutschsprachige Videoportale
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