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Sandstrand im Wohnzimmer
Bob Ross war gestern.
Just imagine sandart - es müssen ja nicht immer Farben sein.
Superbowl Werbespots
Ich habe in diesem Blog über alle NFL Superbowl XLI Werbespots berichtet, zu denen Kunden die Drehbücher geschrieben haben [siehe hier, hier und hier]
Gestern war es soweit und alle 30 Sekunden Spots gingen für je 2,6 Millionen Dollar auf Sendung. Mein Server stöhnt heute unter der Last dieses Suchbegriffs, daher ein Servicelink direkt zu den Videos:
Hier findet man alle Werbespots der Superbowl im Überblick, dieser, dieser und dieser sind die User-generated content spots - und die brauchen sich keinesfalls vor den von Werbeagenturen geschriebenen verstecken!
Kunden gestalten die Werbung von morgen? Mal sehen ob es bei einmaligen Aktionen bleibt, oder ob es im nächsten Jahr noch mehr Crowdsourcing Commercials geben wird.
Übrigens: Wer bei der Wahl zum besten Werbespot der Superbowl XLI mitmachen will, kann dies bei YouTube tun [siehe hier].
Foto: Gisela Giordino, Flickr
Shake, Rattle and Roll - Das 120sek. Sonntagsvideo
Der Würfelguru. Zurücklehnen, zuschauen oder nachmachen, denn sonntags darf man auch mal 2 Minuten an was ganz anderes denken… Und wer dabei ein schlechtes Gewissen hat, kann immer noch Kunst-pause dazu sagen.
Die Zukunft Hollywoods
Bratt Pitt küsst Marilyn Monroe und Angelina Jolie reitet mit John Wayne…
Dieser Gedanke kam mir vor einigen Tagen während Andy Woods Vortrag auf der DLD (Europe’s Conference for the 21st century) in München. Warum die Vorstellung gar nicht so abwegig ist, zeigt ein Klick auf [diesen Link].
Gescannte Gesichtszüge (’Facial Tracking’) werden in virtuelle Modelle verwandelt. Und das in einer Qualität, die kaum noch Unterschiede zwischen Realität und Animation erkennen lassen. Sogar verstorbene Schauspieler werden wieder zum Leben erweckt.
Andy Woods ist CEO bei Image Metrics. Die Technologie der ‘Seelenübertragung’ soll Hollywood dabei helfen, Kosten für tausende und abertausende Computeranimations-Stunden zu sparen und Produktionen schneller auf den Markt zu bringen - das Einsparungspotential liegt bei je 90%.
Weiterführende Informationen:
- Video ABC News, Animating Your Soul (2:20min)
- Videobericht NYT (4min)
- Vortrag Andy Wood DLD ‘07 (Jan 22, Digital Creators I, 20min)
Trend Virtualität
Beim Thema Virtualität kommt man (zumindest bis zu Google’s virtueller Welt - siehe hier) um einen Blick auf Second Life kaum herum.
Seit meinem letzten Beitrag im Dezember gibt es eine weitere Million Menschen mehr in SL (nämlich schon 3 Millionen!), haben sich die Grundpreise um 30% erhöht, haben Fernsehserien entgültig ihren Durchbruch, und Schweden baut sogar als erstes Land eine Botschaft auf:
Second Life erlaubt uns, die Menschen über Schweden zu informieren, und verbreitert die Möglichkeit, mit Schweden einfach und billig in Kontakt zu treten. [Tagesspiegel]
Virtualität als Möglichkeit näher an seinen Kunden zu sein und bessere Beziehungen aufzubauen.
Auch wenn heute noch grafisch unerträglich anzusehende Avatare durch die 3-dimensionalen Welten geistern - Image Metrics hat einen Vorgeschmack auf das gegeben, was in der Filmindustrie bald Standard sein wird. Und dann wird es im Internet wohl nur noch eine Frage (kurzer) Zeit sein, bis aus primitiven Avataren Wesen mit täuschend echten Gesichtszügen geworden sind.
Nachtrag
Die Geschichte von Image Metrics (Gründung 2003) ist übrigens ein typisches Beispiel für Exaption: Auch Edison hatte das Grammofon ursprünglich zur Stimmaufzeichnung erfunden, da durch die Einführung des Telefons mehr und mehr Geschäfte mündlich abgeschlossen wurden. Aber erst als andere erkannten, dass es viel spannender war Musik anstatt Stimmen abzuspielen, setzte sich die Innovation durch.
Die Technologie hinter IM wurde vom englischen Biophysiker Gareth Edwards entwickelt - ursprünglich für Medizin und Sicherheitstechnik. Andy Wood erkannte das Potenzial für die Unterhaltungsindustrie und von nun an schritt das Projekt um ein Vielfaches schneller voran.
Ein wenig Querdenken und ein Blick über den Tellerrand schadet eben nie!
Fotos: Hannes Treichl, DLD München | Flickr | Flickr
Geheimnisse eines Tanz-Bären
Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.
Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!
Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.
So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.
Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. [Weiterlesen] »
So präsentiert man eine Idee
Wollten Sie schon immer wissen wie der Pitch für den Werbespot des Jahres aussieht? In diesem Video präsentiert Gino Bona seine Idee für einen Werbespot, der am 4. Februar dieses Jahres hunderte Millionen TV-Zuschauer erreichen soll.
Das ist der dritte Beitrag über ein ‘user generated content commercial‘ für das TV Event des Jahres - die SuperBowl XLI. Nicht nur Chevrolet und Doritos [siehe hier und hier] setzen 2007 auf Ideen ihrer Fans, sondern auch die NFL selbst.
For the first time ever, the NFL enabled fans to present their ideas for the Super Bowl commercial that best expresses the experience through the campaign entitled ‘Pitch us your idea for the NFL Super Bowl commercial ever. Seriously! [NFL Superad]
Deutschland NFL sucht den Superstar: 1,700 Teilnehmer hatten Gelegenheit, ihre Pitches einer Fachjury zu präsentieren. 200,000 Internet-Usern wählten zwar diesen Pitch zum Sieger, aber die Fachjury entschied sich für den zweit-platzierten Gino. Am Ende sitzt eben doch der Initiator am längeren Ast…
Auf jeden Fall wieder einmal ein Beispiel zum Thema: ‘Kunden gestalten die Werbung von morgen…‘
Videos anderer Teilnehmer gibt es bei YouTube.
Cheerleader an roten Ampeln? Der ServicePionier.

Er hat eine Zirkusschule absolviert und ist professioneller Komiker und Business Entertainer. Den Dienstag hat er zum Dienst-Tag erklärt und kämpft wie Don Quijote um einen offiziellen “Deutschen Tag des Kundenservice“: Waldemar Müller alias Armin Nagel.
Und wer selbst sagt: “Danke, dass ich für Euch arbeiten darf!”, qualifiziert sich mit dieser Denkhaltung für ein Interview hier auf dem ANDERS|denken Blog, denn auch bei uns stehen Service und Spaß an der Arbeit im Mittelpunkt.
“Ich will nicht über schlechte Zustände jammern, wie dies in zahlreichen Internetforen zum Thema Servicewüste bereits geschieht, sondern mit gutem Beispiel vorangehen - und wenn möglich etwas zum Positiven verändern.” (Armin Nagel)
Das ganze Interview mit dem Herausgeber des (unterhaltsamen und lesenswerten!) Service-Pionier-Blogs - gespickt mit einigen Videoleckerbissen des PowerDienstleisters. Über Servicewüsten, den Einfluss des Internets, Guerilla Comedy, Business Entertainment und den Tag des Butterbrots.
Couch: 80 Video-Sekunden für den Sonntag Nachmittag
Worte braucht es hier keine - zurücklehnen und staunen… [Weiterlesen] »
Amateure gestalten Super Bowl Werbespots
‘Wieso sollten unsere Kunden entscheiden was wir machen sollen ? Wir haben doch eine Werbeagentur…’
Die hat der amerikanische Chips-Hersteller Doritos mit Sicherheit auch. Trotzdem vertraut die Kreativabteilung des Unternehmens den Dreh für einen 30 Sekunden Werbespot, der im Rahmen der SuperBowl XLI ausgestrahlt wird, ganz ‘normalen’ Menschen an.
Nach Chevrolet [siehe hier] ist Doritos ein weiteres Unternehmen, bei dem Kunden Einfluss auf den wichtigsten (und teuersten… 30 TV-Sekunden kosten rund 2.5 Millionen Dollar) Werbespot des Jahres nehmen durften.
Aus über 1,000 Videoeinsendungen sind 5 Spots übrig geblieben [siehe hier]. Wer letztendlich neben Ruhm und Ehre einen 10,000 US Dollar Scheck und eine Reise zur SuperBowl nach Miami gewinnen wird, entscheiden Internetuser durch ihr Voting.
Kunden gestalten die Werbung (oder Produkte) von morgen. Schon mal darüber nachgedacht?
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3 Linktipps zum Thema Crowdsourcing:
- Crowdsourcing bei Fiat
- Crowdsourcing und Öffentliche Pitches [VisualBlog]
- Crowdspirit - Und nichts bleibt mehr wie es war…
- Kleinzimmer-Vermieter nutzen Internet-Brainstorming
- Erfolgsfaktoren für Crowdsourcing Projekte
Couch: Guten Rutsch … und guten Treffer (Video)
Es muss ja nicht immer ‘Dinner for One sein’. Die Alternative: Österreichs kultigster Silvester-Held. [Weiterlesen] »



