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Kunden überraschen: Easybank

Ein Beispiel für die Kategorie “Wie ich Kunden begeistere” beschreibt Joe Fischler von conserio in seinem Blog: “Die Easybank gratuliert mir zum Kontogeburtstag.”

easybank.jpgDie Idee ist eigentlich ganz einfach. Die Easybank bedankt sich bei ihrem Kunden für ein Jahr Treue und erreicht (beabsichtigt oder zufällig?) ihr Ziel: Mundpropaganda.

Joe, vielgelesener österreichischer Finance-Blogger und (spätestens seit dem Erfolg seines Blogs) beliebter Interviewpartner für Journalisten schreibt in seinem Online-Journal:

Nun bin ich ein typischer Konsument, den klassische Werbemedien - ob Print, TV oder Radio - nicht mehr hinter der Ofenbank hervorholen. In der Vorweihnachtszeit landet alles ungelesen im Papierkorb, manchmal gehen sogar offizielle Briefe in der Informationsflut verloren.

Die Easybank-Aktion hat mich wirklich erreicht und mir die Wirkung moderner Kundenbindung nähergebracht (nicht nur, weil’s was zu essen gibt, wie man vermuten könnte). Und das vor Weihnachten. Ehrliche Gratulation, Easybank!

Ein nicht von einem Marketer sondern einem Marketing-Opfer stammender Text. Weitere Bilder und Ausführungen gibt es im Blog von Joe Fischler.

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15 beeindruckende 3D Sidewalk Paintings

streetdrawing.jpg
Ich weiß noch als ich vor vielen Jahren zum ersten mal vor einer Straßenmalerei dieser Art gestanden bin. Sie war sicher nicht vergleichbar mit den Werken von Julian Beever, aber dennoch bin ich seit damals ein Fan dieser 3D Kunstwerke - ganz egal ob sie für Werbezwecke eingesetzt werden oder nicht.

Hier sind 15 meiner Favoriten. [Weiterlesen] »

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Leistungen & Kontakt

Vorträge, Workshops, gemeinsame Umsetzung

Schwerpunkte: Marketing, Kommunikation, Internet

Frische Ideen für Ihr Unternehmen oder Ihre Partner? Über Theorien und Push-Marketing haben wir lange genug geredet. Jetzt braucht es neue Beispiele - am besten aus der Praxis!

In einem Impulsvortrag oder Workshop stelle ich Ihnen Menschen, Unternehmen und Geschäftsmodelle vor, die irgendetwas ANDERS gemacht haben als alle anderen. Werfen Sie einen Blick über den Tellerrand und lassen Sie sich von anderen Branchen inspirieren!

Gemeinsam analysieren wir im Anschluss Ihre Engpässe, entwickeln Lösungs-Szenarien und ich setzen diese auch zusammen mit Ihnen um - denn ‘nur’ beraten kann jeder.

Lassen Sie uns reden - JETZT!
Denn wenn Sie bis morgen warten, ist die Wahrscheinlichkeit dass Sie überhaupt noch etwas unternehmen auf 20% gesunken.

T: +43 (0)664 42 348 40
E: hannes.treichl@andersdenken.at

PS: Noch unsicher? - Gerne stelle ich auch einen Kontakt zu den Referenzen in der Seitenleiste her.

Wie neue Geschäftsmodelle die Welt verändern

Über Web 2.0, Social Media, Blogs, Communities und Crowdsourcing

Das Internet ist erwachsen geworden. Konsumenten nutzen das “Mitmachnetz” intensiv für Vorkaufs-Entscheidungen, produzieren Inhalte und Wissen, diskutieren in Blogs über Ihr Unternehmen. Lassen Sie uns gemeinsam erarbeiten, welche Chancen und Risiken diese Massenbewegung für Ihr Unternehmen hat.

(Folien eines Einführungsvortrags über den Einsatz von Blogs in Unternehmen)

  • Impulsvortrag 45-90 Minuten
  • Tageworkshop
  • Gemeinsam umsetzen

Werbung ist tot!

Wer heute wirbt wie gestern verschleudert Geld und niemanden interessiert es. Egal ob Sie tausende Euro für Suchmaschinenoptimierung, Postwurfsendungen oder gar Fernsehwerbung ausgeben - Ihre Kunden interessiert das immer weniger. Klassische Medien verlieren an Bedeutung, das Internet hingegen entwickelt sich immer stärker zum Medium, in dem Vor-kaufsentscheidungen getroffen werden.

Ein guter Ruf im Internet, Mundpropaganda und Communities tragen entscheidend zum Erfolg Ihres Unternehmens bei. Marketing muss nicht teuer sein - im Gegenteil: Es gibt unzählige Beispiele erfolgreichen Marketings mit kaum einem Euro Werbebudget.

  • Impulsvortrag 45-90 Minuten
  • Tageworkshop
  • Gemeinsam umsetzen

RAUS aus der GRAUEN Mitte!

So sichern Sie sich ein Dauerabo in den Köpfen Ihrer Kunden

Immer mehr Kaufentscheidungen werden spontan getroffen. Klassische Werbeformen verlieren zunehmend an Bedeutung. Damit Ihre Kunden sich bei Ihrer Kaufentscheidung an Sie erinnern, müssen Sie ANDERS sein als alle anderen.

In meiner Datenbank befinden sich über 2.000 Best Practice Beispiele die ich gerne mit Ihnen teilen, und die Sie für die Anpassung und/oder Neuausrichtung Ihrer Strategie nutzen können. Sparen Sie Zeit, und fangen Sie nicht bei Null an!

(Einführende Folien eines Vortrags über Best Practice Beispiele für erfolgreiche Positionierung.)

  • Impulsvortrag 45-90 Minuten
  • Tageworkshop
  • Gemeinsam umsetzen

Mehr?

Weitere Beispiele von Vortragsfolien finden Sie unter anderem auch in meiner Fotogalerie auf Flickr (hier klicken).

Noch besser kontaktieren Sie mich jetzt, und wir besprechen wo ich oder meine Partner Sie unterstützen können. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefon (+43 (0)664 42 348 40 || hannes.treichl@andersdenken.at).

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Tourismuswerbung: Glatzköpfige Hooligans für London

eurostar.jpg
“Achtung, London ist nur eine Ecke weiter”

Ein glatzköpfiger, urinierender, halbnackter Fußball-Hooligan der seinen Geschäften nachkommt. So bewirbt Eurostar derzeit auf Plakaten in Belgien Städtereisen nach London. Angeblich soll die Kampagne bei den Belgiern gut ankommen. Die Engländer freuts weniger: So wollen sie im Ausland nicht gesehen werden.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Kollegen der Österreich Werbung das sehen, die ja selbst schon mal erklären mussten, warum Österreicher keine Pinguine sind :-)

Quellen: Cherryflava und Guardian

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Shopping Guide für Städte

urbanwalkabout.jpg
Einkaufsführer für Städte sind bekanntlich nichts Neues und gibt es wie Sand am Meer. In der Regel liegen sie in Hotels, Restaurants, Bars oder öffentlichen Informationsstellen auf. Dennoch finde ich das Angebot von Urban Walkabout Sydney aufgrund seiner eleganten Einfachheit überaus gelungen.

einkaufsfuehrer-sydney.jpg

Auf der Webseite lassen sich Shopping-, Gastronomie oder Kultur-Tipps für 7 Stadtteile durchforsten und als pdf zum selbst ausdrucken herunterladen. 2x im Jahr aktualisiert Urban Walkabout die Inhalte der Files. Simpel und besser als die meisten Einkaufsführer der Städte die ich kenne - und vor allem kann der Shopping Guide gleich zum Städtebesuch mitgebracht werden, ermöglicht die Shopping-Routenplanung vor Ankunft im Hotel per Google Maps und einiges mehr.

Wer will vergleicht einfach mal Urban Walkabout mit dem Shoppingführer für Innsbruck und erkennt den Unterschied im Kundennutzen ;-).

www.urbanwalkabout.com

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Verlierer Werbung

Die Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton hat deutsche und amerikanische Konsumenten nach ihrem Konsum- und Kaufentscheidungsverhalten befragt und liefert einige Zahlen für Statistikfreaks betreffend der Wirksamkeit von klassischer Werbung, Direktmarketing sowie mittelbaren Kontaktkanälen in Form von Empfehlungen und Produkttests.

Internet als Basis für Kaufentscheidungen

Vor allem beleuchtet die Studie (zur Pressemitteilung) den “dramatischen Bedeutungsverlust klassischer Medien”, aber auch für andere Unternehmen lassen sich Chancen ableiten:

Die Bedeutung emotional aufgeladener Kaufsituationen, interaktiver Ansprache sowie der persönlichen Beratung nimmt klar zu. [...] Entgegen dem Informationsüberfluss in der Vorkauf- und Kaufphase bestehen im After Sales-Bereich erhebliche Defizite. Denn nur 13% der Konsumenten fühlen sich nach einem Kauf gut betreut. Hingegen wünscht sich jeder fünfte Kunde eine individuelle Rückmeldung nach dem Kaufabschluss, und weitere 30% sind einer aktiveren Kommunikation gegenüber aufgeschlossen.

Auch wenn in der Pressemitteilung nicht explizit erwähnt, könnten als ein Beispiel für aktive (integrierte) Kommunikation auch der Einsatz von Social Media (z.B. Blogs) gedacht werden. Wer es darüberhinaus noch schafft, Kunden in Communities oder in die Entwicklung eigener Produkte und Kampagnen (weiter Schlagworte: Open Innovation, Crowdsourcing, User generated content) einzubinden, gewinnt noch mehr:

So ist die Bereitschaft zur Preisgabe persönlicher Daten erstaunlich hoch. Je nach Produktsegment sind zwischen 50% und 80% der Kunden bereit, soziodemographische Daten sowie Nutzungsdaten offen zu legen. Als Gegenleistung erwarten sie insbesondere eine bevorzugte Behandlung als Produkttester, spezielle Angebote oder Preisnachlässe.

Vieles davon sind keine wirklich neuen Erkenntnisse und andere Studien mögen noch wesentlich bessere Anhaltspunkte für segemtspezifische Konsumentscheidungen liefern, aber einige Menschen werden eben vor allem dann hellhörig, wenn Branchengrößen wie Bruce Allen oder andere Zahlen wie obige in die Welt setzen.

Weil es ein wenig zum Thema passt, hier noch ein Schreiben das ich vor einiger Zeit von jemanden erhalten habe, der bis zum Start seines Blogs und den daraus resultierenden Gesprächen vergeblich in Offline- und Online-Marketing investiert hatte. Viel besser kann man die Wirkungsmöglichkeiten von Social Media kaum mehr erklären.

Gestern Mittag war ich noch ziemlich down – die übliche Geschichte mit dem Kundensuchen … Am Abend rief mich jemand aufgrund des IT-Auftritts an, er ist durch google-Suche auf mich gekommen. Dieser Jemand ist seit heute Vormittag mein Kunde. Ich kann mich nur nochmals tausendmal bedanken, wenn schon nach so kurzer Zeit so ein Echo entsteht, dann könnte ich mir zukünftig die klassische Akquisition mit Brief, Telefonat etc. vielleicht auch schenken?

Hätt ich mir im Finanz- und Wirtschaftsbereich nie vorstellen können – das Blog hab ich ursprünglich eigentlich nur als Zugabe gesehen! Mittlerweile werden ich in google zu keywords gefunden, die GENAU meinen Bereich betreffen – unglaublich!

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Webauftritt, Dialog und das Un-Wort Zukunft

seo-webauftritt-tirol.jpgIch schmunzle gerade über einen Beitrag eines Webmarketers in einem regionalen Witschaftsmagazin, in dem die Kriterien zur Auswah der richtigen Webagentur genannt werden.

Professioneller Dienstleister, kein Student, bereits mehrere Jahre am Markt.

Und ich kann mich (auch hinsichtlich der unter dem Beitrag schön platzierten Eigenwerbung mit Hinweis auf “mehrere Jahre im Markt”) des Gedankens nicht verwehren, dass es wahrscheinlich genau daran liegt, dass in dem Beitrag auch nicht nur einmal das “neue Internet” (ach ja, das gibt es ja noch nicht so lange) geschweige denn auf dessen Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation genannt werden.

Spaß beiseite. Bevor ich eine Webagentur auswähle, sollte ich mich zuerst die Strategie überlegen! Aber nicht so wie jüngst diskutiert:

Strategie? Sie meinen die Navigation?

Nein, ich meine die Kommunikationsstrategie! Und dann kommt häufig jener Punkt, an dem man ein Dutzend fragende Augenpaare blickt:

Aber wir sind alle müde von Firmenhomepages und ihrem ganzen fröhlichen Marketing-Tralala, den Standardfotos freundlich lächelnder Menschen, oder Minderheiten zugehörigen Frauen die sich um das Notebook scharren und Dein Produkt bewundern, den schön positiv selektierten Pressemitteilungen und den Testimonials glücklicher Kunden, der Spalte mit den grinsenden Gesichtern des Managements, den Spendenmitteilungen zu Unglücken - und die einseitige Betrachtungsweise nimmt kein Ende.
[Jeremiah Owynang via Kulturmanagement - danke für den Link!]

Es stimmt mich (auch wenn es mir eigentlich recht sein sollte) ein wenig nachdenklich, wenn ich in die vielen Agenturen, zu den unzähligen Beratern und Experten hier in Tirol schaue. Kaum ein Ansatz von integrierter Markenführung oder Dialogbereitschaft. Nicht nur bei für Kunden umgesetzte Projekt, sondern nicht einmal durch eigenes Vorangehen.

Es gibt z.B. in Deutschland so viele hervorragende Marketingblogs, Plattformen auf denen kommuniziert wird, Gespräche stattfinden, aber ich vermisse sie hierzulande! Sogar bei Wordpress basierenden Programmierungen (getarnt natürlich, um das ganze als teure CMS Lösungen verkaufen zu können) wird die im Standard vorhandene Kommentarfunktion abgeschalten. Wollen unsere Berater, Werber und Agenturen etwa gar keinen Dialog?

Dialog? Aber unsere Mailadressen office@ und info@ stehen doch auf unserer Homepage?!

Ich habe es schon einmal erwähnt: Bei fast allen Vergleichen zwischen Deutschland und Österreich funktioniert der Faktor 10, jedoch scheint er bei diesem Thema kläglich zu versagen. Aber um den Beitrag abzuschließen: Worum geht es laut Jeremiah auf der “neuen” Corporate Website?

Kommunikations der Zukunft
Original picture by Adam Hopkinson - thank you, Adam!

Die Unternehmens-Homepage der Zukunft wird eine glaubwürdige Fundgrube an Tatsachen und Meinungen sein, zusammengestellt von Unternehmen und seiner Communitiy. Das Resultat: Sie wird tatsächlich zur ersten Anlaufstelle, an der Informationen fließen, um bessere Produkte und Services zu erstellen.

Wie viele Tage waren es nochmal bis zur Zukunft?

Linktipp zum Schluss: Der Grundkurs!
Headergrafik: Florian Seiffert, Köln. Danke!

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Red mit deiner Tochter…

… before es die Beauty Industrie tut! - Immer wieder exzellente Spots von Dove.

via swissmiss

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Fanta Crowdsourcing und Lernerfahrungen aus einem Projekt

Crowdsourcing der Fantastischen 4

Nach etwas längerer Zeit wieder einmal ein Beitrag über Crowdsourcing. Diesmal gehts um Musik und Lernerfahrungen die wir (und einer unserer Kunden) bei einem Projekt von VOdA gemacht haben.

Die genialen Fanta4 brauchen ein neues Video. Und beweisen wieder einmal, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und ganz nah dran sind an ihren Fans. Sie setzen auf Crowdsourcing. Auf gutes Crowdsourcing wie ich finde. Via MyVideo waren die Fans dazu aufgerufen Ideen per Video für ein Video einzusenden. 290 haben mitgemacht, ihre 30 Sekunden langen Entwürfe eingesendet und eine erstaunliche Videogalerie entstehen lassen.
[Quelle: Visualblog, dort gibts auch alle Links zum Projekt und den Ergebnissen]

Übrigens schrieben die Fanta4 unglaubliche 44.444 EUR an Siegprämie aus, womit sie auch alle “die lassen doch nur andere für sich arbeiten” Argumente aus dem Weg räumten.

Ein anderes Beispiel

Bereits im Sommer 2007 rief die islandische Künstlerin Björk ihre Fans auf ein Musikvideo zu kreieren. (Ich habe in diesem Beitrag darüber berichtet, alle Ergebnisse gibt es bei YouTube und das Siegervideo nachstehend.)

Gelungenes Ergebnis, oder? Amateur - made :-) Apropo Amateure…

Was kürzlich eine Werbeagentur über Crowdsourcing dachte

Vor einigen Tagen sprach ich mit Leuten einer kleinen Werbeagentur über Crowdsourcing und irgendwie möchte ich Euch Auszüge aus dem Dialog nicht vorenthalten.

Es ging unter anderem darum, was Menschen motiviert an der Gestaltung von z.B. CD Covers mitzumachen. “Da machen doch nur Amateure mit”, meinte einer der Werber, worauf er einen erstaunten Blick von seinem Kollegen, seit vielen vielen Jahren professioneller Grafiker, erntete.

FruitShake CD musicpark records

“Ich habe auch mitgemacht”, gestand der Werber offen, “und es hat großen Spaß gemacht.” Erstaunt blickten ihn seine KollegInnen an. “Ich habe mir einen ganzen Korb exotischer Früchte besorgt und 15 Freunde zum Frühstück und zum Shooting eingeladen, und als draufgabe haben wir und die CDs von musicpark records reingezogen. Dass ich nicht gewonnen habe ist mir egal - es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.”

Wie? Es geht nicht um Geld? Nein, i.d.R. nicht, oft sind es ganz andere Werte die Menschen zur Beteiligung an User generated Content Projekten motivieren. Zum Beispiel um auf sich aufmerksam zu machen, sich entfalten zu können, Zugang zu exklusiven Kanälen (Ausstrahlung des Ergebnisses im Fernsehen) oder exklusiven Informationen (Entwicklungsprojekte gemeinsam mit einem Unternehmen) zu erhalten und einige andere mehr.

3 Erfahrungen aus einem VOdA Projekt

Einige Lerneffekte die wir bzw. unser Kunde aus dem Projekt für das kleine Label musicpark records (Launch der Website, nein, eigentlich einer gelungenen Web2.0 Kampagne folgt in wenigen Tagen) mitgenommen haben:

(1) Mit User generated Content lässt sich eine Werbekampagne ins Vorfeld des eigentlichen Ereignisses verlängern und erzeugt (siehe obiges Beispiel) Mundpropaganda.

(2) Die Ergebnisse sind vielschichtiger und bringen Kunden auf ganz neue Ideen.

Ich weiß dank der vielen verschiedenen Covers schon jetzt, welche Musik auf der neuen CD sein wird. (DJ Mr. M., Boss von musicpark records)

(3) Crowdsourcing ist auch für KMUs eine absolut leistbare und funktionierende Alternative zu herkömmlicher Werbung, und kann mithelfen, über Ländergrenzen hinweg neue Kunden zu gewinnen.

Und noch einmal: Es geht nicht darum klassische Werbung zu ersetzen, sondern zu ergänzen!

In oben erwähnten Gespräch mit der 7-Mann Werbeagentur gab es aber noch ein aha-Erlebnis:

Die Agentur erkannte auch eine Chance, über Crowdsourcing Ressourcenengpässe auszugleichen. Das aber erst, nachdem zu irgendeinem Zeitpunkt des Gesprächs der Geschäftsführer die Frage gestellt hatte: “Ich bin von den Möglichkeiten begeistert. Ich stelle mir aber eine Frage und bitte Sie um eine ganz ehrliche Antwort: Wozu braucht es dann künftig uns überhaupt noch?”

Meine Antwort dazu folgt ein andermal. Wer sich inzwischen ein wenig bei VOdA umschaut, findet sie dort ohnehin bereits…

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Viraler Video-Spot der Woche: Ödipus Komplex?

Warum mir der Spot gefällt? - Weil er im Gegensatz zu vielen anderen “Viralclips” nicht auf das eigentlich zu bewerbende Produkt vergisst, und am Ende des Clips jede(r) wissen sollte, was da promotet wurde.

Wilkinson “Fight for Kisses” Kampagne.
Gibts übrigens auch als Website zum selber entdecken…

Advertising Agency: JWT Paris, France | via Adverblog und Nicole Simon

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Werbung IN Mülltonnen

muelltonnenwerbung.jpg
Schockierend authentische Ambient Media Werbung.
via Guerilla Innovation

In die gleiche Kategorie fällt diese Rotes Kreuz Kampagne:
mit_skurilem_werbung_machen.jpg
Mehr darüber

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High Tech Missverständnisse (Video)

Statt dem Video zum Wochenende diesmal ein kleiner MunterLacher für alle die gerade keinen Urlaub genießen dürfen.

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Fussball-EM 2008: Gradwanderung Chancen vs. Gerichtskosten

Fussball-EM 2008: Gradwanderung Chancen vs. GerichtskostenWas darf ich eigentlich während der Fußball-EM?

Diese Frage stellt sich derzeit wohl jedes Unternehmen, jeder Gastronom und jede Einzelhänlderin wenn sie an die (vermeintlichen?) Zusatzgeschäft-Chancen während der Fußball Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz denken. Die Antworten darauf sind allerdings alles andere als einfach.

Unter diesem Link gibt es ein pdf File, in dem über 60 Fallbeispiele aufgezählt werden, welche Werbeformen und Marketingaktivitäten akzeptabel sind, und welche in die klage-gefährdete Kategorie des “Schmarotzer-Marketings” (Ambush Marketing) fallen.

Ein kurzer Auszug absoluter Tabus:

  • Abbildung eines Spielers einer Nationalmannschaft ohne dessen Zustimmung.
  • Gewinnspiel: als Preis wird eine Eintrittskarte zu einem Spiel inkl. Übernachtung in Innsbruck verlost.
  • Hinweistafel vor einer Diskothek: „Heute große EM 2008 Party“
  • Hotelier wirbt in seinem Prospekt mit „Buchen Sie bei uns das exklusive EM 2008-Package“
  • Fleischerei wirbt mit „Heute neu: EM 2008–Leberkäse“
  • Versandhandel verwendet zur Bewerbung seiner URL „www.mustermann-versand.at/euro2008“

ambush-marketing.jpg
Quelle: pdf WKO Wien

Als “relativ sicher” stufen die Experten der Wirtschaftskammer z.B. Werbeformen wie diese ein:

  • Kaufhaus wirbt mit „Zur EM 2008 haben wir im Juni tolle Angebote bei unseren Sportartikeln“
  • Geschenkartikel-Store verkauft „Schals, Fußball-Dressen, Hüte, Fahnen“ im Design einer Landesflagge (ohne weiteren Text oder Bezug auf den Event selbst)
  • Geschenkartikel-Store produziert T-Shirts mit witzigen Aufdrucken: „EM 2008 – schönster Fan“, „nicht offizieller Sponsor“, „Schützenkönig“
  • Lebensmittelhersteller lanciert eine Rot-Weiß-Rote Produktlinie mit dem Slogan „Heimspiel 08“
  • Hinweistafel mit „Wir übertragen live alle EM 2008 Spiele“

Man beachte allerdings den Hinweis im Anhang des Files:

Die WKÖ übernimmt trotz sorgfältiger Auswahl und Überprüfung sämtlicher Informationen keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.

Die allgemeinen Empfehlungen der Wirtschaftskammer zum Thema Marketing und Werbung während der Fußball EM2008 lassen sich so zusammenfassen:

  • Verwenden Sie keine eingetragenen Wort-Bild-Marken der UEFA (Logo, Maskottchen).
  • Erwecken Sie nicht den Anschein, Ihr Produkt sei „offiziell“ genehmigt oder lizenziert.
  • Kopieren Sie nicht die Gestaltung der lizenzierten Merchandisingartikel oder das Erscheinungsbild
    der Sponsoren und nationalen Förderer.

Wem der Sumpf rund um das (UEFA Markenrechts-)Spektakel zu undurchsichtig erscheint tut sicherlich gut daran, sich im Vorfeld jeglicher Planungen oder Aktivitäten von einem Anwalt für Markenrecht oder den Experten der Wirtschaftskammer beraten zu lassen. Diese hat dafür auch eine eigene Servicestelle eingerichtet. Weitere Details auf http://em2008.wko.at

Nachsatz: Bildbeispiele welche (zum Teil sehr grenzwertigen) Werbungen Sponsoren und vor allem Nicht-Sponsoren im Rahmen der Weltmeisterschaft in Deutschland eingesetzt haben, finden sich auf den Seiten der Präsentation “Spielregeln im EURO 08(TM) Marketing” der Prof. Schnedlitz / Cerha.

Quelle: wko.at
Weitere Links: Offizielle Logos zur EM 2008
Richtlinien zur Verwendung der Marken durch nichtkommerzielle Dritte

Header Bild: Flickr, thanks for sharing!

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