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Amateure gestalten Super Bowl Werbespots

‘Wieso sollten unsere Kunden entscheiden was wir machen sollen ? Wir haben doch eine Werbeagentur…’

Die hat der amerikanische Chips-Hersteller Doritos mit Sicherheit auch. Trotzdem vertraut die Kreativabteilung des Unternehmens den Dreh für einen 30 Sekunden Werbespot, der im Rahmen der SuperBowl XLI ausgestrahlt wird, ganz ‘normalen’ Menschen an.

Nach Chevrolet [siehe hier] ist Doritos ein weiteres Unternehmen, bei dem Kunden Einfluss auf den wichtigsten (und teuersten… 30 TV-Sekunden kosten rund 2.5 Millionen Dollar) Werbespot des Jahres nehmen durften.

Aus über 1,000 Videoeinsendungen sind 5 Spots übrig geblieben [siehe hier]. Wer letztendlich neben Ruhm und Ehre einen 10,000 US Dollar Scheck und eine Reise zur SuperBowl nach Miami gewinnen wird, entscheiden Internetuser durch ihr Voting.

Kunden gestalten die Werbung (oder Produkte) von morgen. Schon mal darüber nachgedacht?

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Couch: Raucherparadies Japan

Während die Einführung eines gesetzlichen Rauchverbots in Gastlokalen nur mehr eine Frage der Zeit zu sein scheint, entwickelt sich Japan immer mehr zum Paradies für Raucher: [Weiterlesen] »

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Wohin mit dem Werbebudget?

Fernsehen und Internet - Nutzungsgewohnheiten Jugendlicher‘Nehmt mir meinen Fernseher, verbrennt meine Bücher und lasst mich in Ruhe mit Zeitungen - aber bitte lasst mir meinen Computer und den Internetanschluss!’
[Bild anklicken zum Vergrößern]

So oder so ähnlich könnte das Ergebnis einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest (MFPS) in Stuttgart interpretiert werden, in der der Umgang von 12-19jährigen mit Medien untersucht wurde.

Was machen Jugendliche im Internet?Was machen die mit Computer und Internet?

 

 

Multitasking - Internetnutzung JugendlicheMultitasking-fähig sind die Bengel auch noch. Wahrscheinlich besonders während der Werbezeiten!

 

 

Internetnutzung Jugendliche - nicht nur Musikdownloads und Spiele!‘Naja, aber die spielen doch nur und laden illegal Musik herunter!’

 

 

Ed Wohlfahrt fast das so zusammen:

Als Touristiker oder als Anbieter im Bildungssektor würde ich mich z.B. fragen, wie ich genau mit dieser Zielgruppe ins Gespräch kommen kann. Warum? Weil sie die Gäste von morgen und übermorgen sind! Und vielleicht auch deshalb, weil sie sich - natürlich neben viel Computerspielerei, etc. - auch aktiv mit den Fragen ihrer Zukunft (z.B. Aus- und Weiterbildung) beschäftigen.

Bitte nochmal lesen: Ed sagte Gespräch, das wäre um einiges mehr als Banner-Werbung und Suchmaschinenoptimierung (Ja, ich weiß: Der eine oder andere Bildungszweig ist ganz stolz darauf, diese beiden Themen inzwischen in diverse Lehrveranstaltungen eingebaut zu haben!)

Ed sagte die Gäste von morgen. Die entscheiden aber schon heute (mit), wo die Reise hingeht! Ergo: Wenn es morgen soweit ist, wann sollte ich dann zu handeln beginnen? Fällt mir noch das hier dazu ein:

‘Verrückt ist, wer immer wieder das Gleiche tut und dennoch auf ein anderes Ergebnis wartet.’ Different Thinking! Anja Förster, Peter Kreuz

Die ganze Studie gibt es in Ed Wohlfahrts Blog zum Download. Danke, Ed, für diesen Link!

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Das Ende der Werbung für (immer noch) Ungläubige

6 Studenten im Alter von 15-24 Jahren beantworten Guy Kawasakis Frage:

Welche Technologien verwendet Ihr? Welche Medien nutzt Ihr? Denn wir Alten haben keinen blassen Schimmer davon’, gesteht Guy.

Und hin und wieder verrät sein überraschtes Gesicht die Ehrlichkeit die in dieser Aussage liegt, zum Beispiel als er die Zahl der 4,000 SMS Nachrichten hört, die eine der Teilnehmerinnen monatlich verschickt.

Worum es in der Diskussion noch geht: mySpace-Süchte, die sogar die kalifornische Polizei zu Schulbesuchen veranlassen, den Frust der Studenten über zu teure Fachbücher, was die 6 über Internet kaufen und die Abwanderung des Fernsehens in die Bedeutungslosigkeit (1-2h pro Woche bis 1h pro Tag). Guys zentrale Fragen:

Why advertising might be dead. ‘Ihr seht Euch keine Fernsehwerbung mehr an, Eure Webbrowser blockieren Werbefenster …! Wie sollen Euch die großen Unternehmen und deren Marketingabteilungen überhaupt noch erreichen?’

Schlussfolgerung: ‘Gebt es auf! Ihr erreicht uns so überhaupt nicht mehr! Wir wollen Eure Produkte erleben! Wir wollen wissen, wie sie funktionieren und wer sie sonst noch verwendet. Was Euer Marketing sagt interessiert uns nicht. Und uns interessiert, was unsere Freunde über Euch denken!’

Weder Inhalte noch die Ergebnisse der Diskussion sind neu. Viele Unternehmen verdrängen sie aber noch immer - oder noch schlimmer: Sie haben sich noch nicht einmal damit auseinandergesetzt. Für all jene mag das Video die erste direkte Konfrontation mit der Realität, abseits vieler tonnenschwerer Studien sein, die man nur allzu gerne verdrängt. Wer es schon mal gehört hat, kann sich die Therapie sparen.

Danke an den Fischmarkt für den Video-Tipp zum Sonntag

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Diese 30 Sekunden machen dich berühmt

Ideen für den teuersten Werbespot der Welt? 2,5 Millionen US$ kostet ein 30-Sekunden Spot während der Super Bowl im Februar 2006.

Über die Super Bowl: Es ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den Vereinigten Staaten regelmäßig die höchsten Einschaltquoten aller TV-Sendungen des Jahres. Nachweisbar sinkt regelmäßig während seiner TV-Übertragung die Anzahl der Straftaten in den USA.

Für so viel Geld sind kreative Ideen gefragt, denkt sich General Motors (GM) und macht aus dem Spot kurzerhand ein Crowdsourcing Projekt.

‘Die User machen die Werbung von morgen. Immer in Zusammenarbeit mit Werbe- und Grafik-Agenturen natürlich, die ihr professionelles Know-how bei der eigentlichen Erstellung dann einbringen’, schreibt Matias Roskos im VisualBlog.

Eine große Chance für alle Nachwuchs-Kreativen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Super Bowl Werbespot berühmt wird [siehe hier].

Wehrmutstropfen für alle die sich jetzt schon anmelden wollten: Laut den Teilnahmebedingungen sind ausschließlich amerikanische Studenten eingeladen teilzunehmen.

Wer jetzt eine Aufmunterung braucht: Videos aller Werbespots von Super Bowl XL (über 20 Minuten!) gibts bei Google.

Quelle: trndblog via VisualBlog
Video YouTube: ESPN ‘Sports Heaven’ Super Bowl XL Ad

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Innovativ oder ewig gestrig? - Wahlblogs in Österreich

Nationalratswahl Österreich am 1. Oktober 2006Kaum ein amerikanischer Politiker verzichtet in Vorwahlzeiten auf digitalen Meinungsaustausch und Mundpropaganda via Weblogs. In Deutschland listete Politik-Digital für die Wahlen 2005 über 75 persönliche Politiker-Blogseiten.

Was macht Österreich?

Am 1. Oktober 2006 wählt Österreich einen neuen Nationalrat. Bislang nutzt aber nur eine Handvoll Spitzenpolitiker die Möglichkeit, über Internet direkt mit Wählern in Kontakt zu treten. Eine (auch nach 4 Haider-Blog-Tagen nicht ganz aktuelle) Übersicht über die österreichische Polit-Blog-Landschaft gibt es bei Wahlblogs.at der österreichischen New Media Agentur knallgrau.

Bloggende Politiker

Christoph Chorherr, Peter Pilz, Alfred Gusenbauer, Jörg Haider und Reinhold Lopatka bloggen schon. Die 3 Letztgenannten aber nur unter Anführungszeichen: Die abgeschalteten Kommentarfunktionen verhindern vorsorglich einen direkten Dialog mit den Polit-Stars. Schade! Aber vielleicht eine Bestätigung für Georg Holzers Vermutung, dass Politiker

’schnell mit dem bloggen aufhören, sobald sie merken, wie viel Aufwand das ist. Das macht man höchstens in Wahlzeiten…’

Innovativ oder Zeitverschwendung?

Sind bloggende Politiker ANDERS|denker? So wie Angela Merkel mit ihrem Video-Podcast? Sind Nicht-Blogger ewig Gestrige? Ist das Noch-Immer-Fremdwort Weblog Schuld für den mangelnden Einsatz von Blogs? Oder ist das Internet ohnehin irrelevant für Wahlwerbung? Wahlentscheidend werden Blogs hierzulande nicht werden - aber das waren sie auch in anderen Ländern nicht. Wozu also?

‘Das Internet revolutioniert nicht den Wahlkampf, aber es revolutioniert die Möglichkeiten Wahlkampf effektiver und zielgruppenspezifischer zu organisieren und zu kommunizieren.’ [aus: Politik Digital, Das Internet im US-Wahlkampf]

Stichwort Kommunikation: Der wechselseitige Austausch von Gedanken in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift oder Bild. Wechselseitig! Ergo: Polit-Blogs ohne Kommentarfunktion sind keine Kommunikation sondern pure Propaganda.

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Die Microsoft Strategie des Steve Ballmer

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, beglückt uns immer wieder mit schwungvollen Rede-Auftritten. [Beispiel 1] [Beispiel 2].

Im März dieses Jahres erklärt Ballmer im Rahmen der Client Summit von Avenue A | Razorfish, welche Strategie Microsoft jetzt braucht.

Das Video dauert nur knapp 50 Sekunden, aber wer Ballmer kennt… [Link zum Video]

Was er uns mit dieser Botschaft sagen will? Antworten darauf gibts im Fischmarkt Blog. Martin Recke hatte Ende Juni live vom DMMK (Deutscher Multimedia Kongress) berichtet - und durfte auch dort Ballmer live erleben. (Danke für den Hinweis Martin!)

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Innovativ ist, was auch der Kunde versteht.

Sagen Sie Ihren Kunden warum sie gerade Ihre Innovation brauchen sollten.Es gibt keine Standardrezepte, wie Sie Innovationen an Ihre Kunden vermitteln können. Mit Informationsverteilung oder reiner Werbung begeistern Sie niemanden.

Am Ende sind es Ihre Kunden, die über Erfolg oder Miss-Erfolg des gesamten Innovationsprojekts entscheiden. Immer wieder scheitern Innovationen an den letzten 2%.

Vor kurzem klagte mir Lydia (Name geändert), Malermeisterin und Inhaberin eines Malerei-Zubehör-Geschäfts Ihr Leid. Seit Monaten biete sie nun schon ein neues kostenloses Beratungsservice für Menschen an, die sich ihre Wohnung selbst ausmalen möchten. Die erhofften Neukunden bleiben ebenso aus, wie eine Umsatzsteigerung, z.B. durch Zusatzverkäufe. [Weiterlesen] »

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“Schöne” neue (Medien)Welt

"Schoene" neue Medienwelt - Maschinen ersparen Menschen das Denken“Es war die beste Zeit und zugleich die schlimmste. Im Jahr 2015 haben die Menschen Zugang zu einer nie für möglich geglaubten Menge an Informationen. Die herkömmliche Presse existiert nicht mehr.”

Ein sehenswerter 8 Minuten Flash Film aus dem aperto blog zeichnet ein Szenario über Nachrichtenkriege, Mediennutzung und Nachrichtenverbreitung im Jahr 2015. Und die Kontrolle die Googlezon, Amazon A9 und Epic über unser Denken und Handeln übernehmen könn(t)en.

Zum deutschen Video | Zum englischen Video

Update 12.6.06: ‘Die große unerzählte Google Geschichte’.
“Wirtschaftslenker in Deutschland wissen nicht, [...] wie Google die Werbewirtschaft revolutionieren wird”, sagt Philipp Schindler, Nordeuropa Chef von Google.

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Beziehungskompetenz: Wie Sie Ihren Gewinn verdoppeln

Loyale Kunden ... Beziehungskompetenz“Durchschnittlich verlieren Firmen jedes Jahr 20% ihrer Kunden; wenn sie nur die Hälfte dieser Kunden halten könnten, würden sie ihren Gewinn beinahe verdoppeln”, schreibt Frederick F. Reichheld in seinem Buch “Der Loyalitätseffekt”.

Wie Kunden tödliche Rache üben, erzählt diese Geschichte: Sie kennen mich… [Weiterlesen] »

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Das Hairzblut der Friseure

Slogans kreativer Friseure. Einfach SpectaCoolHair.SalonFähig, VorHair : Nachhair, SpectaCoolHair oder Kopfgärtner - kreative Namen hoffentlich ebenso kreativer Friseure. Manches klingt wie ein Menü: Kopfsalat mit Löckchen. Auf Spiegel Online finden Sie eine Fotostrecke mit 22 Bildern “etwas anderer” Friseure.

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