Hotelsterne waren gestern
Holiday Check ein faschistoides System, diktatorisch geführt?! Aus der Sicht eines Hotels - ich kannt bis vor 3 Jahren Holiday Check nicht, bis jemand eine Beurteilung hineinschrieb und jemand anderer diese las und am Telefon meinte, so unfreundlich sind Sie ja nicht.
Mit diesem Zitat eines Hoteliers hat Markus Schauer in seinem Hotelgeschichten Blog eine Diskussion über Vor- und Nachteile von Holidaycheck gestartet an der sich inzwischen auch Axel Jockwer, Marketingleiter von Holidaycheck beteiligt. Durchaus lesenswert.
Zeigen wir vor allem mal einen großen Vorteil von Bewertungsplattformen auf: Früher habe auch mich gerne von den von Hoteliers so heißgeliebten Sternen ***** in die Irre führen lassen. Doch was sagen diese Sterne mir eigentlich?
Rein gar nichts, denn jeder weiß dass ein 4-Sterne Tempel im Zillertal tausend mal mehr bietet als ein 4-Sterne Altstadthotel in Klagenfurt, geschweige denn eines in Paris, Mailand oder Wiesbaden. Andere Länder andere Messkriterien und daher hab ich für mich persönlich Hotelsterne längst durch Gästebewertungen und Weiterempfehlungsraten ersetzt.
Bei dieser Gelegenheit noch ein Kompliment an die Marketer der Tourismusregion Kitzbühel: Trotz des Widerstands einiger Hoteliers haben sie direkt in der Infoliste aller Unterkünfte, Pensionen und Hotels Gästemeinungen, Urlaubsbilder und Reisebilder von Holidaycheck integriert. Als Gast erspart mir das Umwege auf externe Bewertungsseiten, die sich heute ohnehin beinahe jeder Urlauber ansieht (siehe Beitrag von gestern).
Hervorragender Ansatz (und erst der Beginn) auf dem Weg zur Webseite von Morgen, die ja bekanntlich von Unternehmen und Gästen gemeinsam geschrieben wird…
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7 Kommentare zu “Hotelsterne waren gestern”
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3. April 2008 um 17:56 |
Ich glaub auch dass die User zukünftig das Ranking von Hotels bestimmen… per Vote, Kommentaren, etc… Und damit wird es endlich wieder fair :)
3. April 2008 um 18:28 |
Hallo
Auch ich nütze Holidaycheck und gebe Bewertungen ab, jedoch gibt es leider immer schwarze Schafe auf den Plattformen. Ich schrieb mal einen User an um mehr Informationen über das von ihm bewertete Hotel zu erhalten. Im Antwortschreiben war die Signatur des betreffende Hotels ersichtlich und eine Preisliste hat er auch gleich mitgeschickt. Der hat also sein Hotel pos. bewertet.
5. April 2008 um 11:33 |
[...] Tag Cloud corso eurac location research treichl andersdenken April 5, 2008, 10:28 am Filed under: Senza Categoria Rein gar nichts, denn jeder weiß dass ein 4-Sterne Tempel im Zillertal tausend mal mehr bietet als ein 4-Sterne Altstadthotel in Klagenfurt, geschweige denn eines in Paris, Mailand oder Wiesbaden. Andere Länder andere Messkriterien und daher hab ich für mich persönlich Hotelsterne längst durch Gästebewertungen und Weiterempfehlungsraten ersetzt. http://www.hannestreichl.com/index.php/tourismus-marketing-bewertungen/ [...]
6. April 2008 um 21:36 |
Sterne als Qualitätsmerkmal (verliehen von der WKO) haben spätestens dann ausgedient, wenn es Hotels gibt, die sich einfach mal schnell einen “superior” draufschreiben, auch wenn sie ihn gar nicht verliehen bekommen haben! Wo bleibt die Konkurrenz? Stellt Euch das mal in anderen Sektoren vor! Eine Klagsflut zum Thema “Wettbewerbsrecht” würde eintrudeln, so schnell kannst gar nicht husten! Kann mir das mal jemand erklären!
8. April 2008 um 15:12 |
Das Thema Bewertungsportale wird in der Tourismusbranche noch so manchen Unternehmer munter werden lassen. So geschah es vor ein paar Wochen einem meiner Kunden.
Hut ab vor den Kitzbühelern. So schnell auf eine Marktanforderung zu reagieren sieht einem TVB garnicht ähnlich.
Aber nur auf Einträge zu reagieren ist doch nicht das Ziel der Touristiker. Vielmehr stelle ich mir die Frage: Wie kann ich das Medium für mich als Hotelier nutzen?
Eine Lösung dafür habe ich bereits gefunden und kommt in ein paar Tagen zum Einsatz. Ich werde davon berichten.
P.S. Servus Stefan ;).
MfG
Mike vom tBlog
9. April 2008 um 14:48 |
[...] Gästebücher stammen aus den Urzeiten des Internet und ich muss mir die Frage stellen, ob Besucher meines Webauftritts den zensierten Gästebuch-Einträgen tatsächlich noch Glauben schenken - immerhin leben wir in einer Zeit in der jeder von uns schon einmal Einträge in Bewertungsplattformen besucht hat. (Vgl. Hotelsterne waren gestern.) [...]
15. April 2008 um 10:10 |
Das User entscheiden dürfen ist ja schon lange im kommen. Schauen wir einfach Wikipedia an , oder die ganzen Web 2.0 networks.