Kreativität und Leidenschaft: Stadt im Kopf

Schon mal von Urville gehört? Ich auch nicht, bevor ich dieses Video gesehen habe.

Um Zukunftsmodelle von Weltmetropolen gings hier oder hier schon einmal, aber das Projekt dieses Jungen stellt alles andere in den Schatten. Urville ist keine Stadt in Second Life, sondern eine imaginäre 11 Millionen Metrople im Kopf ihres Schöpfers.

Seit 22 Jahren entwickelt der 34jährige an Autismus leidende Gilles Trehin seine imaginäre Stadt und vergisst dabei auf kein Detail:

‘I’m told I have autism, some say I have Asperger’s syndrome (it’s very similar). Maybe it is the reason I have been drawing since the age of 5 and I have always been fascinated by big cities and aeroplanes. In 1984, I started to be interested by the conception of an imaginary city called Urville. The name came from “Dumont d’Urville”, a scientific base, in a French territory of the Antarctic. Since then, I made many (200) drawings of Urville, and I wrote a historical, geographical, cultural and economic description.’

Inzwischen verdient Gilles mit seiner Leidenschaft auch Geld - und das ist ihm zu vergönnen. Er wird zu Vorträgen und Ausstellungen eingeladen und hat sogar ein Buch über seine Leidenschaft geschrieben.

Quellen: Urville, Wisconsin Medical Society, Meskalinopolis, KircherSociety
Gefunden via Yigg

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3 Kommentare zu “Kreativität und Leidenschaft: Stadt im Kopf”

  1. Comment von Christopher Stanik

    Ein erstaunliches Video! Ich selbst bin Student für Wirtschaftsrecht, aber seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema “Lernprobleme”, und forsche über Fähigkeiten die uns das Gehirn zur Verfügung stellt. Es gibt unglaubliche Persönlichekiten die an Autismus leiden aber über Urville habe ich noch nie gehört.

    mit Freundlichen Grüßen
    Christopher

  2. Comment von Hannes Treichl

    Danke, Christoph, und viel Erfolg bei deinem Studium!

    Schöne Grüße,
    Hannes

  3. Comment von Volker Remy

    Das wirklich Beruhigende an diesem Film ist die Tatsache, dass der junge Mann sich ganz offensichtlich in nicht konzipierten Umgebungen am wohlsten fühlt.

    Volker Remy

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