Kostenlos ins Internet
So einfach kann Differenzierung manchmal sein:
Seit Jahren entscheide ich mich bei der Auswahl von Hotels für jene wenigen, die kostenlosen Internetzugang über WLAN anbieten. Weil ich das Internet zum Arbeiten und Telefonieren brauche, und damit wahrscheinlich wirklich nicht der Einzige bin.
Immer sind es aber noch viel zu wenige Hotels, Gastronomen oder gar Tourismusregionen (gibt es überhaupt eine?), die dieses einfache Möglichkeit der Differenzierung nutzen. Wahrscheinlich auch deshalb:
“Was sind bitte WLANs?”
Peter Eich hat eine Umfrage über kostenlose Internetzugänge in der Touristik rund um den Bodensee gestartet und in einer Liste am BodenseePeter Blog veröffentlicht. Ein Lesen des dazugehörigen Beitrags [siehe hier] sorgt übrigens für leichtes (oder besorgtes?) Schmunzeln… Danke, Peter, für die tolle Arbeit!
PS: Ausnahmsweise lösch ich aus den Kommentaren einmal keine Eigenwerbungen raus, falls jemand einen Tipp für ein Hotel oder eine Tourismusregion mit kostenlosem Internetzugang hinterlassen will :-)
Update: Eine sehr umfangreiche und schön sortierte Liste für Wien hat Helge Fahrnberger zusammengestellt [siehe hier]. Danke, für den Hinweis, Helge!
www.bodenseepeter.de/wlan | www.helge.at/wlan | Foto: Flickr
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15 Kommentare zu “Kostenlos ins Internet”
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6. April 2007 um 17:01 |
hallo hannes, wenn eigenwerbung erlaubt ist, dann mach ich die mal ;-) http://www.helge.at/wlan -> die liste für österreich.
7. April 2007 um 12:12 |
Komme gerade aus dem Urlaub. Dass das Hotel Buri Rasa (Koh Samui, http://www.burirasa.com) kostenloses - und ziemlich schnelles - WLAN in allen Zimmern hat, war zwar für die Auswahl nicht ausschlaggebend, aber sehr willkommen. Und wenn die das in Thailand können, was hindert unsere Hoteliers? Etwa die Überzeugung, dass man im Urlaub kein Internet benötigt?
7. April 2007 um 12:20 |
Mich wurdert, dass kein Hotelier daran denkt, einen Euro mehr für eine Nacht aufzuschlagen und dafür für alle Internet anzubieten.
Es ist eine Schw**erei, 200 Euro für eine Nacht zu verlangen und dann noch einmal 30 Euro für den Internet-Zugang aufzuschlagen. Für Strom zahlt man ja auch nichts.
Könnte mich über diese Abzocke so aufregen! Grrrr! :-)
7. April 2007 um 12:42 |
Die Story geht ja eigentlich noch weiter: Ich hatte Probleme, eine VPN-Verbindung zu unserem Office-LAN herzustellen. Der Admin des Hotels hat zusammen mit mir versucht, das hinzubiegen. Hat gut zwei Stunden und einige Telefonate mit Bangkok benötigt. Mehrkosten für mich: 0 (in Worten: Null). Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das hierzulande ausgegangen wäre.
9. April 2007 um 23:56 |
Kostenloses Internet in den Hotelzimmern…
Drüben im Cafe Abseits wird die Frage aufgeworfen, ob der Internetzugang in den Gästezimmern extra berechnet werden sollte oder nicht. Für Restaurants und Cafés stellt sich die Frage noch umstrittener dar.
Wir haben uns dazu entschlossen, den Zu…
10. April 2007 um 12:58 |
Die Alte Burg in Gmünd in Kärnten bietet Ihren Besuchern vom Café-Restaurant ein kostenloses WLAN an.
http://www.alteburg.at
16. April 2007 um 10:25 |
[...] immer wieder gerne diskutiert ist das Thema WLAN für Hausgäste.Ich teile die Meinung, dass dies in heutiger Zeit genau so wenig ein Kostenaufschlag für den Gast sein darf, wie z.B. der….Noch ist diese Möglichkeit nicht sehr weit verbreitet, deshalb ist der Service auch ein [...]
20. April 2007 um 20:35 |
[...] im Hotel eingecheckt - eingerichtet in zartem Alpenkitsch, dafür differenziert sich das Haus mit WLAN um sechs Euro die Stunde (mit einem [...]
22. April 2007 um 19:01 |
Noch eines: Wenn ich den Aushang richtig interpretiere, dann gibt es im Café Frey auf der Favoritenstraße in Wien kostenlosen WLAN-Access. Also wenn das ein Café kalkulatorisch unterbringen kann, dann sollte das doch für ein Hotel ein Klacks sein
22. April 2007 um 20:14 |
@markus: du hast schon gesehen (kommentar 1), dass das café frey nur eins von ~100 solchen kaffeehäusern in wien ist?
23. April 2007 um 12:08 |
Was braucht man da groß kalkulieren. Der Wirt/das Hotel hat sowieso einen Internetanschluß mit Flatrate (sogenannten Eh-Da-Kosten) und gibt sie per Router frei…
Es kommen Kunden, die sonst evtl. nicht gekommen wären und höchst wahrscheinlich konsumieren sie auch einen Kaffee oder ein sonstiges Getränk…
Sollte man feststellen, dass viele Kunden kommen, fünf Stunden surfen und in der Zeit nur ein Leitungswasser bestellen, kann man ja das System ändern….
23. April 2007 um 12:14 |
@monika: soisses! ich hab vor einiger zeit mal ein excel-sheet mit einem free-waln-business-case für gastronomen onlinegestellt: http://www.helge.at/2005/05/kalkulation-fur-gratis-wlan/
23. April 2007 um 12:26 |
@helge: Cool! Danke
24. April 2007 um 13:13 |
@helge: offen gesagt, habe ich die mir die Liste nicht angesehen; sorry also, wenn ich ohnehin schon sperrangelweit offene Türen eingerannt habe :-)
5. Oktober 2007 um 15:54 |
freewave.at - listet gratis Hotspots (auch Hotels) nicht nur auf, sondern betreibt sie sogar. Daher kann man davon ausgehen, dass diese Hotspots
a) wirklich existieren
b) auch funktionieren
Liebe Grüße,
Wolfgang