Aus dem Alltag: Datenwahn und Einfachheit
In 3 Projekten gleichzeitig diskutiere ich derzeit über Sinn und Unsinn von zu vielen Fragen auf Registrierungsformularen.
“Irgendwann wäre doch vielleicht einmal interessant…”

So einfach es aussieht - dennoch weiß Google heute alles über uns, oder? Danke an Martin und Jens für den Hinweis, denn diese Grafik geht in die selbe Richtung und sagt mehr als alle Worte dazu.
Und dann erinnere ich mich noch an das verdutzt hilflose Gesicht eines Werbers der im Rahmen eines ganz anderen Projektes die Frage nach der Zielgruppe stellte. In seinen Unterlagen: Jede Menge gekaufter Adressen fürs erste Mailing an 20-40jährige.
“Unsere Zielgruppe beschreibt sich ganz einfach”, schmunzelte Gerhard Rubatscher. “Young at heart.” - “Ja,… aber … wie erreichen wir die?” Ich dachte Werber wären kreativer…
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2 Kommentare zu “Aus dem Alltag: Datenwahn und Einfachheit”
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23. März 2008 um 20:22 |
Hallo Hannes,
Ein bisschen verkürzt ist das ja schon, das Google über sein wie oben in der Grafik dargestelltes Websuchformular soviel über seine Nutzer weiß. Google bietet schon seit einigen Jahren zunehmend mehr Services an, die Schnittstelle zur GoogleMapsAPI usw. - Persönlich glaube ich, dass sie Websuche zwar eine Form der Datensammlung ist, aber in Bezug auf Marktforschung würde ich sie vor allem mit den Google Kontos in Verbindung setzen.
Was meine ich damit? Also ein Beispiel: Jemand hat sein Gmail Konto, geht online, loggt sich ein. Nutzt er nun andere Googledienste, kann Google diese Nutzung seinem Profil zuordnen. SO entstehen differenzierte Marktforschungsdaten.
Mehr zu den umfangreichen Diensten von Google findet sich hier:
http://www.tourismus-zukunft.de/index.php/2008/03/23/google-teil-ii-kundenbindung-und-marktmacht/
MfG, Daniel
7. April 2008 um 16:07 |
Ist schon etwas erschreckend, wenn man bedenkt wieviele Daten Google bekommt und was die alles damit anstellen könnten…